Autorenarchiv

Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt vor über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"

  • Suez-Kanal: Reederei klagt

  • VW will eine Milliarde Euro

    Der Volkswagen-Konzern verlangt vom einstigen Chef Martin Winterkorn 1 Mrd. Euro Schadenersatz wegen des Diesel-Skandals. Das berichten Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR. Die Forderung richtet sich in erster Linie an die D&O-Versicherer des Konzerns und ist der erste Schuss in der Auseinandersetzung um die Höhe der Zahlung durch die Versicherer. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hatte VW in den Jahren, um die es hier geht, eine Deckung von 500 Mio. Euro. Führende Gesellschaft ist die Zurich. … Lesen Sie mehr ›

  • Versicherer in Geiselhaft

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Jahrzehntelang sahen die meisten Versicherer nicht die Versicherungsnehmer als die eigentlichen Kunden an, sondern die Vermittler. Folgerichtig hatten die Konzernzentralen wenig mit den Kunden zu tun. Die wesentlichen Ausnahmen waren das Inkasso, bei dem die nicht zahlenden Kunden auffielen, und die Schadenbearbeitung. Inzwischen reden alle von Kundenzentriertheit – aber sie leben immer noch in der Vertriebszentriertheit. … Lesen Sie mehr ›

  • MLP streitet mit Hanse Merkur

    Der Hamburger Versicherer Hanse Merkur legt sich mit dem Finanzvertrieb MLP in Wiesloch an und erhöht seinen Anteil an MLP auf über 10 Prozent. MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg ist empört und nimmt Hanse Merkur-Policen aus dem Angebot seiner Vertreter – was den Versicherer nicht besonders stören dürfte. Warum Hanse Merkur-Chef Eberhard Sautter (Bild) diesen Streit sucht, ist unklar. … Lesen Sie mehr ›

  • Christian Hinsch ist gestorben

    Christian Hinsch, lange Jahre Chef der Industrieversicherung bei Talanx und HDI, ist tot. Hinsch starb am 20. April im Alter von 65 Jahren bei einem Autounfall – zwei Jahre, nachdem er in den Ruhestand gegangen war. In seine Zeit fielen die Internationalisierung der Industrieversicherung des Konzerns und die Fusion mit Gerling. Neben seiner Position bei Talanx war er auch 15 Jahre lang Präsident der IHK Hannover. … Lesen Sie mehr ›

  • GDV findet Asmussen-Stellvertreterin

     Leute – Aktuelle Personalien  Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) steht kurz davor, die noch verbliebene Lücke in der Führung der Organisation zu schließen. Nach Informationen des Versicherungsmonitors wird der GDV eine Bankerin mit hervorragenden Beziehungen in Berlin zur stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin machen, die eng mit Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen zusammenarbeiten wird. Außerdem: Die Axa verliert ihre Pressesprecherin, der Makler Fivers hat einen neuen Geschäftsführer. Auch beim Rückversicherungsmakler Guy Carpenter gibt es neue Positionen, und der niederländische Versicherer Aegon verliert seinen Technologie-Chef. … Lesen Sie mehr ›

  • Lohmann: Die Kosten sind beim HDI ein Thema

    Christopher Lohmann leitet seit vergangenem Jahr als Vorstand das Privat- und Firmenkundengeschäft Deutschland der Talanx. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über die Strategiefindung im Lockdown, die Rolle des Umgangs mit Betriebsschließungen für das Geschäftswachstum und die starke Positionierung von HDI im Geschäft mit Bankpartnern. Außerdem erklärt er, warum er gegen den geplanten Provisionsdeckel für von Banken vertriebenen Restschuldversicherungen ist. … Lesen Sie mehr ›

  • Sondergewinne führen zu Diskussionen

    Die Versicherer erzielen hohe Sondergewinne in der Pandemie – weniger Unfälle und weniger Einbrüche sorgen für einen deutlich geringeren Schadenaufwand. Die HUK-Coburg ist vorgeprescht, sie zahlt ihren Kunden fast eine Viertelmilliarde zurück. Das setzt die anderen Gesellschaften erheblich unter Druck. Hier einige Reaktionen aus der Branche. … Lesen Sie mehr ›

  • Verpasste Chancen

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Jeder Versicherer, der auf sich hält, sieht sich lieber als Lebensbegleiter denn als Schadenszahler für seine Privatkunden. Da wäre die Pandemie eigentlich eine hervorragende Chance gewesen, die Versicherten unmittelbar zu unterstützen. Aber nur die wenigsten Versicherer haben das gemacht. Stattdessen versuchen sie, die Ansprüche der Kunden möglichst klein zu halten. Das ist keine gute Taktik. … Lesen Sie mehr ›

  • Ex-GDV-Mann Wiener will in den Bundestag

     Leute – Aktuelle Personalien  Klaus Wiener (Bild), der 2020 seine Stelle als Chefvolkswirt des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verlassen musste, sucht ein Bundestagsmandat. Wenn er gewählt wird, wird Wiener seine umfangreiche Erfahrung in der Versicherungsbranche sicher auch im Parlament einbringen. Außerdem: Der Ex-Vertriebsvorstand der Württembergischen Dirk Hendrik Lehner verlässt das Unternehmen. Sein Nachfolger kommt aus dem eigenen Haus. Die DEVK hat die Position des Hauptabteilungsleiters für ihren Pensionsfonds neu geschaffen. Der niederländische Versicherer Aegon verliert seine Personalvorständin und holt sich eine neue Frau für den Posten. Und die britische Aviva verstärkt ihr Marketing. … Lesen Sie mehr ›

  • Prisma Life hat sich stabilisiert

    Die Barmenia dürfte 2022 die Mehrheit an dem Liechtensteiner Lebensversicherer Prisma Life übernehmen. Davon geht Prisma-Vorstandschef Holger Beitz aus. Bisher hält das Wuppertaler Unternehmen 25,1 Prozent. Prisma Life hat gerade den Geschäftsbetrieb in Malta aufgenommen und will noch 2021 in Italien auf den Markt kommen. Bislang konzentriert sich das Unternehmen auf Deutschland, wo der Vertrieb Afa von Sören Patzig für den Großteil des Neugeschäfts sorgt. … Lesen Sie mehr ›

  • HUK-Coburg zahlt 225 Mio. Euro zurück

    Die HUK-Coburg zahlt ihren Mitgliedern und Kunden wegen des 2020 gesunkenen Schadenaufwands 185 Mio. Euro zurück – zwischen 2,5 Prozent und 20 Prozent des Beitrags. Dazu kommen 40 Mio. Euro an Rückzahlungen wegen geringerer Fahrleistungen. Das kündigte Konzernchef Klaus-Jürgen Heitmann an. Damit setzt der Marktführer in der Kfz-Versicherung die Konkurrenz heftig unter Druck. Die Gruppe spürt deutliches Wachstum im Online-Vertrieb. Nicht so toll steht der Lebensversicherer da, die Solvenzquote ist schlecht. … Lesen Sie mehr ›

  • Knof geht zu GGW

     Leute – Aktuelle Personalien  Der ehemalige Victor Deutschland-Chef Bernd Knof (Bild) hat einen neuen Arbeitgeber. Er soll als Geschäftsführer eine neue Gesellschaft innerhalb der von Tobias Warweg kontrollierten GGW Holding aufbauen. Die Gruppe gehört derzeit zu den aktivsten Konsolidierern im deutschen Maklermarkt. Außerdem: Der Spezialmakler Hendricks hat die kürzlich frei gewordenen Positionen im Unternehmen neu besetzt, und bei der Open Banking-Plattform Fintecsystems verantwortet nun eine ehemalige Wefox-Managerin den Versicherungsbereich. … Lesen Sie mehr ›

  • Ideal findet Jacobus-Nachfolger

     Leute – Aktuelle Personalien  Der Berliner Versicherer Ideal regelt die Nachfolge für Vorstandschef Rainer Jacobus. In zwei Jahren will Jacobus in den Ruhestand gehen, dann soll Maximilian Beck (Bild) Vorstandsvorsitzender werden. Zunächst kommt er als einfaches Vorstandsmitglied nach Berlin. Aktuell ist Beck Vorstand bei der Basler. Außerdem: Lloyd’s bekommt eine neue Europa-Chefin, die Axa einen neuen Group Chief Innovation Officer und die Pensionskasse BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes einen neuen Finanzchef. Neue Gesichter gibt es auch bei Thomas Miller Specialty und MS Amlin Underwriting Limited. … Lesen Sie mehr ›

  • Durchwachsenes Zeugnis für Lebensversicherer

    Am 8. April endete die Frist für die Versicherer, ihre Solvenzberichte zu veröffentlichen. Einen Tag später, am 9. April, hatten die Ratingagentur Assekurata und der Zweitmarktspezialist Policen Direkt ihre Analysen parat. Der Kern: Die Solvenzquoten gehen auf breiter Front zurück, auch wenn 21 Unternehmen sich dem Trend widersetzen und ihre Quoten steigern konnten. Im Marktschnitt lagen die Quoten einschließlich Volatilitätsanpassung und Übergangsmaßnahmen bei 385 Prozent, 41 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. 15 Gesellschaften schafften mit ihren Quoten plus Volatilitätsanpassung nicht die 100 Prozent-Hürde. … Lesen Sie mehr ›