Autorenarchiv

Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt vor über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"

  • Boeing-Schaden sorgt für Marktwende

    Versicherer werden wohl über eine Milliarde Dollar für die zwei Totalverluste der Boeing 737 Max 8 und die aktuell noch geltende Flugsperre für alle Maschinen des Typs zahlen, schätzen Experten aus der Luftfahrtversicherung. Viel hängt davon ab, ob die Kläger eine Verantwortung Boeings für die Abstürze nachweisen können. Dann dürfte es auch zu Regressforderungen der Versicherer gegen Boeing kommen, die für die beiden Maschinen und für Ansprüche der Passagiere haften. Die Munich Re beobachtet aktuell eine Erhöhung der Preise in … Lesen Sie mehr ›

  • Scor-Jäger Covéa will zukaufen

  • Athora gibt Bestand in Rück-Run-off

    Die Athora Leben in Wiesbaden hat die von ihr propagierte Rückversicherungslösung für Run-off-Bestände zum ersten Mal in die Tat umgesetzt – mit einem Teil ihres eigenen Bestandes. Athora glaubt, dass die Rückversicherung eine ernsthafte Alternative zum externen Run-off sein kann und stellt dafür innerhalb des Konzerns entsprechende Kapazitäten zur Verfügung. Im konkreten Fall hat die Gruppe den Teilbestand der Athora Leben rückversichert, der einst von der Hamburger Leben gebildet wurde. Es handelt sich um die Schaufensterdekoration, um andere Gesellschaften von … Lesen Sie mehr ›

  • Zurich gibt Asbest-Altlasten ab

    Der Run-off-Spezialist Enstar in Bermuda übernimmt Haftpflichtversicherungsbestände der Zurich aus dem Jahr 1986 und der Zeit davor. Dabei geht es vor allem um Asbest-Risiken, die zu Ansprüchen von Asbestose-Opfern und ihren Familien führten. Das Thema ist in den USA weiterhin sehr präsent, wie auch die fortdauernden Protestaktionen mit einer Ratte als Symbol für den „Invisible Killer“ Asbest zeigen. Als Teil des Deals transferiert Zurich Haftpflichtreserven in Höhe von rund 0,5 Mrd. Dollar an Enstar. Die Asbestproblematik wird US-Versicherer noch Jahrzehnte … Lesen Sie mehr ›

  • Signal Iduna versichert E-Scooter-Vermieter

    Das Wettrennen deutscher Versicherer um die beste Startposition bei der Absicherung von E-Scootern wird hitziger. Die Dortmunder Signal Iduna hat sich an dem E-Scooter-Verleiher Flash beteiligt und übernimmt die Haftpflichtversicherung für die Fahrzeuge. Die Bayerische und die Zurich sichern bereits Testfahrzeuge ab. Auch HUK-Coburg und Allianz wollen bald auf den Markt kommen. … Lesen Sie mehr ›

  • Uber: Milliardenkunde der Assekuranz

    Die US-Fahrdienstvermittlung Uber müsste ohne ausreichenden Versicherungsschutz ihr Geschäft einstellen. Das geht aus dem Börsenprospekt des Unternehmens hervor. Allein im Geschäftsjahr 2017 wuchsen die Versicherungsausgaben um 1,3 Mrd. Dollar, heißt es dort. Eine absolute Zahl für die Gesamtausgaben nannte Uber nicht, sie dürfte bei über 4 Mrd. Dollar pro Jahr liegen. Das Unternehmen arbeitet mit großen Autoversicherern, aber auch mit einer eigenen Captive auf Hawaii. Dort ist auch die Captive des Rivalen Lyft beheimatet. … Lesen Sie mehr ›

  • Oliver Bätes digitale Meisterprüfung

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Noch in diesem Jahr soll der europäische Online-Versicherer der Allianz an den Start gehen. Für Konzernchef Oliver Bäte ist der Plan von großer Bedeutung: Er ist einer der Kernbestandteile seiner Strategie der Vereinfachung und Skalierung. Innerhalb des Konzerns wird heftig diskutiert, ob das Projekt die hohen Erwartungen erfüllen kann. Schon vom Tisch ist der Plan, einen einheitlichen Risikoträger zu bauen. Stattdessen wird es weiterhin unterschiedliche Versicherer in den einzelnen Märkten geben. Mancher sieht das bereits als … Lesen Sie mehr ›

  • Podcast: Rollinger zu R+V und Genobanken

    Podcast O-Ton Mikrofon Microphone

     Versicherungsmonitor O-Ton   Im O-Ton-Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert R+V-Chef Norbert Rollinger die Digitalstrategie des Versicherers in Zusammenarbeit mit den Volks- und Raiffeisenbanken. Wichtig ist ihm dabei, dass der persönliche Vertrieb durch die neuen Instrumente nicht ersetzt wird, sondern nur ergänzt. Rollinger spricht auch über den digitalen Makler Wilhelm und die Einbindung der R+V – die selbst keine Genossenschaft ist, sondern eine Aktiengesellschaft – in das Lager der Genossenschaften. … Lesen Sie mehr ›

  • Aon holt Hermann als Affinity-Chef

     Leute – Aktuelle Personalien  Der Makler Aon holt sich Verstärkung für sein Affinity-Geschäft. Welf Hermann (Bild) kommt von der Basler und tritt die Nachfolge von Wouter Goudswaard an. Außerdem: Der langjährige Geschäftsführer von Avid Technology, Jochen Pielage, übernimmt die technische Leitung bei xbAV. Der Versicherungskonzern Chubb ernennt den Underwriter Jonathan Kennett zum neuen Finanzleiter für die Regionen Vereinigtes Königreich und Irland. Bei dem Spezialversicherer Beazley erhält der Verwaltungsrat Zuwachs: Nicola Hudson und John Reizenstein sind die Neuen. … Lesen Sie mehr ›

  • R+V will Bankenpotenzial endlich nutzen

    Die Raiffeisen- und Volksbanken, Eigner und Vertriebspartner der R+V, haben 30 Millionen Kunden und 19 Millionen Mitglieder. Jetzt will der Wiesbadener Versicherer unter Führung von Norbert Rollinger dieses Potenzial endlich auch digital nutzen – und setzt zusammen mit Friendsurance einen digitalen Versicherungsmanager auf, den Kunden bei ihren Kontoabfragen sehen. Er soll auch Angaben über Versicherungen bei anderen Gesellschaften enthalten und die Kontobewegungen auf versicherungsrelevante Zahlungen durchsuchen. Die R+V bietet auch Versicherungen für Unternehmen und Häuslebauer auf Basis der Daten, die … Lesen Sie mehr ›

  • Podcast: Stefan und Joachim Nill über Leue & Nill

    Podcast O-Ton Mikrofon Microphone

     Versicherungsmonitor O-Ton  Vieles verändert sich – aber einiges bleibt auch erhalten im Geschäft des mittelständischen Maklers. Das ist die Kernaussage des O-Ton-Interviews mit Stefan und Joachim Nill zur Lage des Dortmunder Maklers Leue & Nill. Sie sind dort CEO und geschäftsführender Gesellschafter. „Das Nasengeschäft ist nicht passé“, sagt Joachim Nill, betont aber, wie wichtig der digitale Fortschritt für das Haus ist. Leue & Nill will kräftig wachsen und hat ein kluges Konzept für die Versicherung von in Deutschland tätigen … Lesen Sie mehr ›

  • Leue & Nill setzt auf Kunden aus dem Ausland

    Der Dortmunder Großmakler Leue & Nill ist auf Wachstumskurs. Die wichtigsten Methoden: Der Makler sucht neue Partnerschaften mit Branchenverbänden und baut sein „Desk“-System für Unternehmen aus dem Ausland aus, die in Deutschland tätig sind. So hat er bereits einen erfolgreichen Japan-Desk mit zweisprachigen Experten aufgebaut. Im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor erläutern die Geschäftsführer und Mit-Inhaber Stefan und Joachim Nill die Pläne des Unternehmens – und warum sie es bedauern, in der Vergangenheit nicht mehr Mut zum Risiko gehabt zu haben. … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin genehmigt Run-off der Generali Leben

    Die Finanzaufsicht BaFin hat den Verkauf der Generali Leben durch den italienischen Versicherungskonzern an die Viridium-Gruppe in Neu-Isenburg genehmigt. Viridium gehört mehrheitlich dem britischen Investor Cinven, die Hannover Rück ist Minderheitsaktionär mit 20 Prozent. Damit wird der größte Run-off-Deal in der deutschen Versicherungswirtschaft mit mehr als vier Millionen Verträgen Realität. Zum Closing des Verkaufs wird es wahrscheinlich noch in diesem Monat kommen. Die Genehmigung könnte angesichts der weiterhin niedrigen Zinsen dazu führen, dass auch andere Versicherungskonzerne über den Run-off nachdenken. … Lesen Sie mehr ›

  • Norbert Heinen ist tot

    Norbert Heinen, Vorstand der Württembergischen Lebensversicherung, ist bei einem Unfall in Troisdorf ums Leben gekommen. Der 64-jährige Heinen und seine 62-jährige Frau wurden am Sonntag von einem betrunkenen Autofahrer angefahren, als sie mit ihren Elektrofahrrädern an einer Ampel warteten. Heinen starb am Montag an den Folgen des Unfalls, seine Frau ist schwer verletzt. In seiner langen Karriere war der Mathematiker und Physiker Chef der Lebensversicherer im Gerling-Konzern, Vorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung und Vorstandschef der Württembergischen Versicherungen. … Lesen Sie mehr ›

  • Generali tauft „den Verdrehten“ in Mailand

    Am Dienstag wird er in Anwesenheit des italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte offiziell eröffnet. Der Generali-Turm in Mailand ist längst zum heimlichen Hauptsitz des Versicherers geworden, der offiziell immer noch in Triest beheimatet ist. Schon vor der Taufe haben die Mitarbeiter in den  vergangenen sechs Monaten das Gebäude – im Volksmund „der Verdrehte“ – mit Leben erfüllt. Bei der Zeremonie dürften auch Manager der Allianz Italia anwesend sein. Ihr Hochhaus ist keine 100 Meter von dem der Generali entfernt, beide gehören … Lesen Sie mehr ›