Autorenarchiv

Ilse Schlingensiepen, Jahrgang 1959, schreibt vor allem über Gesundheits- und Ärztepolitik, private Krankenversicherer und Krankenkassen.

  • Privatversicherte sehen digitale Patientenakte positiv

    Mit dem Angebot einer elektronischen Patientenakte (ePA) rennen die privaten Krankenversicherer (PKV) bei ihren Kunden offene Türen ein. Die große Mehrheit der Privatversicherten hat nach einer Umfrage von Assekurata Solutions Interesse an der ePA. Ein mögliches Hemmnis sind Sicherheitsbedenken. Die wichtigste Funktion der Akte ist für die meisten Versicherten der Austausch von Behandlungsinformationen zwischen den beteiligten Behandlern. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV muss Baustellen angehen

    Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben keinen Grund, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Nach dem aktuellen Marktausblick der Ratingagentur Assekurata kann die Branche zwar mit Faktoren wie dem Beitragswachstum und der Ergebnislage zufrieden sein, sie hat aber nach wie vor einige Baustellen zu bearbeiten. Dazu gehören die Stagnation in der Vollversicherung, die Digitalisierung und die bessere Kommunikation mit den Kunden. Die Analysten bewerten die Lage als neutral mit einer leichten Neigung zum Negativen. … Lesen Sie mehr ›

  • Kessler geht in die Verlängerung

    Für Denis Kessler ist doch noch nicht Schluss beim Rückversicherer Scor. Die  Hauptversammlung hat die Altersgrenze für den Vorsitz des Verwaltungsrats am Mittwoch um zwei Jahre auf 72 erhöht. Damit darf Kessler noch zwei weitere Jahre im Amt bleiben. Bei der Versammlung in Paris wurde eine unveränderte Dividende für Scor beschlossen. Das Unternehmen stellte zudem neue Klimaschutz-Ziele vor. … Lesen Sie mehr ›

  • Nur jeder zweite vertraut seinem PKV-Anbieter

    In Gesundheitsfragen genießen Ärzte ein hohes Vertrauen. Für Krankenversicherer gilt das laut einer Kundenbefragung von Assekurata Solutions deutlich seltener. Versicherte trauen eher der eigenen Recherche als ihnen. Was die privaten Krankenversicherer (PKV) wenig freuen dürfte: Sie schneiden bei ihren Kunden schlechter ab als die gesetzlichen Krankenkassen. Dabei könnte die Leistungsregulierung eine Rolle spielen. Hier ist mehr Transparenz gefragt. … Lesen Sie mehr ›

  • Laumann: Berlin sollte die GOÄ durchwinken

    Wenn Ärzteschaft und private Krankenversicherer (PKV) sich über die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) einigen, sollte die Politik dem Projekt nicht im Weg stehen, findet der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Bild). Laut Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt und PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther steht eine Einigung über die GOÄ kurz bevor. Welchen Kosteneffekt die Novelle für die PKV haben würde, ist noch nicht klar. … Lesen Sie mehr ›

  • Allianz verschärft Tempo beim Klimaschutz

    Die Allianz hat sich eine Richtlinie für den Umgang mit der Öl- und Gasindustrie auf der Versicherungs- und der Kapitalanlageseite verpasst. Ab 1. Januar 2023 will der Konzern viele neue Projekte nicht mehr versichern, ab Juli 2023 bestehende Verträge nicht verlängern. Die eigenen Emissionen sollen bis 2030 die Netto-Null erreichen. Die Umweltaktivisten von Urgewald loben den Schritt, sehen aber noch Luft nach oben – und jetzt die Munich Re in der Pflicht. … Lesen Sie mehr ›

  • Juristen warnen vor pauschaler Beihilfe

    Im Kampf gegen das Hamburger Modell in der Krankenversicherung für Beamte haben sich die privaten Krankenversicherer (PKV) neue Munition besorgt. In einem Gutachten im Auftrag des PKV-Verbands äußern Rechtsanwälte „gravierende verfassungsrechtliche Bedenken“ angesichts der geplanten Einführung der pauschalen Beihilfe in Baden-Württemberg. Ein zentrales Argument der Juristen von der Bonner Kanzlei Redeker Sellner Dahs: Dienstherrn dürfen ihre Pflichten gegenüber Beamten nicht an Dritte delegieren. … Lesen Sie mehr ›

  • Großer Wirtschaftsbeitrag der PKV in NRW

  • DAV unterstützt PKV beim Ruf nach Reformen

    Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) sieht den Gesetzgeber in der Pflicht, sinnvolle Reformschritte in der privaten Krankenversicherung (PKV) auf den Weg zu bringen, vor allem bei der Verstetigung der Beitragsentwicklung und dem Versicherungsschutz für PKV-Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten. Im Vorfeld der DAV-Jahrestagung präsentieren Wiltrud Pekarek von der Halleschen und Roland Weber von der Debeka einige Reformvorschläge – und warnen vor steigenden Steuerzuschüssen für die gesetzliche Krankenversicherung. … Lesen Sie mehr ›

  • PKV warnt vor Hamburger Modell

    Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg will zum 1. Januar 2023 das sogenannte Hamburger Modell einführen. Es wäre das sechste Bundesland, in dem Beamtinnen und Beamte bei einer Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Zuschuss vom Dienstherren erhalten. Den privaten Krankenversicherern, bei denen Beamte einen großen Teil der Klientel ausmachen, gefällt der Vorstoß nicht. Sie warnen vor den negativen Folgen für die Beamten und die Steuerzahler. … Lesen Sie mehr ›

  • Ottonova: Vertriebe treiben Geschäft und Kosten

    Der digitale Krankenversicherer Ottonova konnte im vergangenen Jahr die Prämieneinnahmen deutlich erhöhen. Auch die Aufwendungen für Versicherungsfälle sind stark gestiegen. Der versicherungstechnische Verlust hat sich verringert, wie der Solvenzbericht des Unternehmens zeigt. Über die aktuelle Zahl der Versicherten schweigt sich Ottonova weiter aus. Unternehmenschef Roman Rittweger weiß die Zusammenarbeit mit Maklern und Vertrieben inzwischen zu schätzen. … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin sieht bei KI keinen Handlungsbedarf

  • PKV erreicht Kunden mit Gesundheitsservices nicht

    Mit ihrem Angebot an Gesundheitsleistungen dringen die privaten Krankenversicherer (PKV) nicht bei ihren Kunden durch. Nach einer aktuellen Befragung von Assekurata Solutions wissen mehr als die Hälfte der Privatversicherten nicht, dass ihr Anbieter solche Services im Angebot hat. Der Anteil hat sich in den vergangenen Monaten sogar noch erhöht. Bei den gesetzlich Versicherten sieht es nicht viel besser aus. Bei denjenigen, die digitale Serviceangebote nutzen, stehen Kundenportal und -App ganz oben. … Lesen Sie mehr ›

  • Digitale Begutachtung bei Pflegebedürftigen beliebt

  • D&O-Schaden 13 Jahre nach Arcandor-Pleite

    Die Pleite des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor führt sehr wahrscheinlich zu einem großen D&O-Schaden infolge fragwürdiger Mietverträge für Immobilien. Das Oberlandesgericht Hamm hält Ansprüche des Insolvenzverwalters gegen sechs ehemalige Aufsichtsratsmitglieder von bis zu rund 54 Mio. Euro für gerechtfertigt. Die Forderungen gegen den ehemaligen Vorstandschef Thomas Middelhoff und andere Vorstandsmitglieder wies das OLG dagegen zurück. Arcandor hatte für die Manager eine D&O-Versicherung bei einem Konsortium unter Führung der Allianz Global Corporate & Specialty abgeschlossen. Das Gericht hat die Revision beim Bundesgerichtshof nicht zugelassen. … Lesen Sie mehr ›

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