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Fadata will die Nummer 1 sein

 Exklusiv  Das Software-Unternehmen Fadata will der führende Anbieter für Kernversicherungssysteme auf dem deutschen Markt werden. Schon in Kürze werde das Unternehmen weitere Abschlüsse bekanntgeben, sagt Technologie- und Produktchef Eike Schmidt im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Als europäisches Unternehmen mit Sitz in München sieht er Fadata im Vorteil gegenüber amerikanischen Anbietern. Die Versicherer tendierten in jedem Falle dazu, direkt beim Produzenten der Systeme einzukaufen, die Dienstleister gerieten zunehmend unter Druck.

Claudius Leibfritz wird Chef der ADAC SE

 Leute – Aktuelle Personalien  Claudius Leibfritz, derzeit Vorstand bei der Allianz Spanien, übernimmt zum 1. April 2022 den Vorstandsvorsitz der ADAC SE. Er soll sich vor allem um die Geschäftsfelder Versicherung und Assistance sowie den Strategiebereich kümmern. Der 47-Jährige wird auch Aufsichtsratsvorsitzender der ADAC Versicherung. Außerdem: Axa hat einen neuen Chief Compliance Officer, der frühere Element-Manager Wolff Graulich wird Geschäftsführer bei Eucon, Finlex holt eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Expertin an Bord, und der Abwickler Catalina bekommt einen neuen Chef.

Cyberpreise gehen weiter durch die Decke

Während sich die Preiserhöhungen für industrielle Sach- und Haftpflichtdeckungen immer weiter abschwächen, ist bei Cyberpolicen das Ende der Prämienzuschläge noch nicht absehbar. Laut dem Makler Marsh haben sie im vierten Quartal 2021 erneut stark zugelegt. In den USA schossen die Preise sogar um durchschnittlich 130 Prozent in die Höhe. Entspannung zeichnet sich dagegen auf dem europäischen D&O-Markt ab.

DEVK unterstützt Übergewichtige

Die DEVK will Kunden mit Adipositas zum Abnehmen motivieren. Dabei setzt der Kölner Versicherer sowohl auf konkrete Unterstützung als auch auf finanzielle Anreize. In der Berufsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- und Risikolebensversicherung können Neukunden ein spezielles Gesundheitsprogramm rund um die App Zanadio nutzen und bei Erfolg ihre Beiträge senken. Die DEVK will diesen Ansatz auf andere Krankheitsbilder ausweiten.

Wochenspot: Risiken bei Social Media und ESG

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Katrin Berkenkopf und Herausgeber Herbert Fromme über die Gefahr von „Hashtag-Kampagnen“ für die politische Stabilität und über die Schwierigkeiten der D&O-Versicherer mit den neuen ESG-Risiken.

Generali geht zum Gegenangriff über

Die Führung des italienischen Versicherers Generali setzt die Aufsicht auf eine Gruppe von kritischen Aktionären an. Wie der Versicherer mitteilte, hat er die Versicherungs- und die Börsenaufsicht gebeten zu klären, ob die Großaktionäre Francesco Caltagirone, Leonardo del Vecchio und die CRT-Stiftung sich bei ihren Anteilskäufen an alle Regeln gehalten haben. Caltagirone hat sich gerade erst aus dem Aktionärsbündnis zurückgezogen – wohl auch, um Probleme mit den Aufsehern zu verhindern.

Hannover Rück steigert Gewinn deutlich

Die Hannover Rück zieht eine positive Bilanz der Januar-Erneuerungsrunde in der Schadenrückversicherung. Die Preise legten um durchschnittlich 4,1 Prozent zu, die Gesellschaft erwartet für die kommenden Erneuerungen eine Fortsetzung des Trends. Treiber sind vor allem die hohen Katastrophenschäden, aber auch die Inflation spielt eine Rolle. Die Hannover Rück konnte ihren Gewinn im vergangenen Jahr trotzdem um fast 40 Prozent auf 1,23 Mrd. Euro steigern.

GGW gründet in Stuttgart

 Exklusiv  Die GGW Holding will in Süddeutschland präsenter werden. Dafür baut die Maklergruppe eine neue Gesellschaft auf: die GGW Insurance Broker GmbH, geführt von einem früheren Marsh-Manager und mit vorläufigem Sitz im Skyloop, einem Bürocenter am Stuttgarter Flughafen. Die Maklertochter mit ihrem modern klingenden Namen soll das Wachstum in der Region Stuttgart vorantreiben, sagte GGW-Konzernchef Tobias Warweg. In der Landeshauptstadt Baden-Württembergs ist die Gruppe bereits mit zwei Töchtern vertreten. Konfliktpotenzial sieht Warweg nicht.

Artus und Wifo kooperieren

Der Makler Artus und der Maklerpool Wifo haben eine weitreichende Kooperationsvereinbarung geschlossen. Kapitalmäßige Verbindungen sind nicht geplant. Wifo wird künftig das Privatkunden- und Belegschaftsgeschäft betreuen, das Artus akquiriert. Artus kümmert sich im Gegenzug um die Versicherung von Industriekunden aus dem Wifo-Pool. Eine kapitalmäßige Verflechtung wird es nicht geben, sagt Artus-Chefin Alexandra Ganz-Cosby.

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