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Die Woche in Bildern 31/2025

 Woche in Bildern  Der entgleiste Zug im baden-württembergischen Riedlingen, der abgestürzte Helikopter im sächsischen Grimma, der verbrannte Boden nach den Waldbränden in Albanien, die Verwüstung durch eine Sturzflut in Rumänien und der Einsatz eines Löschhelikopters nahe Athen: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Axa hat große Pläne mit Prima

Der französische Versicherungskonzern Axa ist mit dem Ergebnis des ersten Halbjahrs des laufenden Geschäftsjahres zufrieden. Die Gruppe wuchs spartenübergreifend. Sie musste aber einen Rückgang des Gewinns hinnehmen. Von dem gerade übernommenen Assekuradeur Prima verspricht sich Axa viel, wie Konzernchef Thomas Buberl bei der Präsentation der Halbjahreszahlen sagte. Mit Prima wolle er zu den Wurzeln des Versicherungsgeschäfts zurückkehren und den digitalisierten Vertrieb ankurbeln.

Wer prüft künftig die Allianz?

 Herbert Frommes Kolumne  Eines der wichtigsten Mandate für Wirtschaftsprüfer in der Versicherungsbranche wird gerade neu vergeben: die Prüfung des gesamten Allianz-Konzerns. Im Rennen sind noch KPMG und EY. Es geht um sehr viel Prestige und hohe Gebühreneinnahmen. Die Entscheidung dürfte in den kommenden zwei Wochen fallen, berichten Unternehmenskreise. Seit 2018 prüft PwC die Allianz. Nach EU-Regeln muss jeder börsennotierte Konzern die Prüfer spätestens alle zehn Jahre wechseln. Sollte EY gewinnen, könnte es ein kleines Problem mit der Aufsicht geben.

Beitragsbild Buchreihe Buch Hut Strand

Gemäldediebstahl wird zum Versicherungsfall

 Lektüre  Sommer- und Urlaubszeit ist für viele Menschen auch Zeit zum Lesen. Für alle, die dabei nicht ganz auf etwas Versicherungsflair verzichten wollen, haben wir beim Versicherungsmonitor Bücher gefunden und gelesen, die einen Bezug zur Branche haben. Wir stellen sie in loser Folge vor. Heute: Robert de Paca schickt in „In den Straßen von Nizza“ eine Versicherungsdetektivin und einen Chauffeur in ein spannendes Katz- und- Maus-Spiel mit russischen Gangstern.

Provinzial übernimmt ÖRAG-Mehrheit

 Exklusiv  Die öffentlichen Versicherer ordnen die Anteile an ihrem Rechtsschutzversicherer ÖRAG neu. Die Düsseldorfer Gesellschaft wird künftig mehrheitlich der Provinzial gehören, die sie dann auch konsolidiert. Offenbar erhoffen sich die Öffentlichen davon eine stringentere Führung der Gesellschaft. Bei ihrem gemeinsamen Krankenversicherer UKV hat die Versicherungskammer Bayern die Kontrolle, die Kooperation mit den übrigen Gesellschaften des Sparkassen-Finanzlagers klappt gut.

Kabinett bringt NIS2-Umsetzung auf den Weg

Nach einiger Verzögerung wegen des verfrühten Aus der Ampel hat die neue Bundesregierung jetzt einen Entwurf für das IT-Sicherheitsgesetz vorgelegt. Es ist die Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2). Dem geplanten Gesetz nach werden deutlich mehr Unternehmen erhöhten Cybersicherheitsstandards entsprechen müssen. In der Assekuranz beobachten besonders D&O-Versicherer diesen Vorgang ganz genau.

Zeitreise: Axa, Munich Re, Gen Re, Allianz, DEVK

 Vor 20 Jahren  Eigentlich herrschte Sommerflaute im Juli 2005, aber die Versicherungsbranche sorgte dennoch für zahlreiche Schlagzeilen. Die Axa feuerte ihren Deutschlandchef Claus-Michael Dill, die Munich Re – die damals noch als Münchener Rück auftrat – sorgte sich um Altlasten bei ihrer US-Tochter, die BaFin verstärkte den Druck auf die Gen Re und die DEVK glaubte, dass sie im Preiskrieg der Autoversicherer gegen die mächtige Allianz bestehen könnte.

Wochenspot: Kein prima Klima mehr

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe des Wochenspots sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf und  Herausgeber Herbert Fromme über die Rolle der Versicherer beim Klimaschutz und welche Zeichen der Austritt der Munich Re aus diversen Klimainitiativen sendet. Diesen Podcast können Sie auch frei auf den gängigen Plattformen hören: SpotifyApple Podcasts und Amazon Music

Scor auf dem Weg der Besserung

Der Rückversicherer Scor hat im zweiten Quartal des Jahres ein gutes Ergebnis gezeigt. Nachdem die Franzosen im Vorjahreszeitraum aufgrund von Problemen in der Leben- und Kranken-Sparte tief in die roten Zahlen gerutscht waren, haben sie zwischen April und Juni 2025 einen Nettogewinn von etwa 226 Mio. Euro erzielt. Vergleichsweise niedrige Naturkatastrophenschäden haben dazu beigetragen. Chef Thierry Léger zeigte sich zufrieden, auch wenn der französische Erstversicherer Covéa erneut Ärger macht.

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