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Generali Leben-Run-off findet geteiltes Echo

 Medienanalyse  Im Vorfeld und Nachgang des Verkaufs der Generali-Leben-Bestände an die Abwicklungsplattform Viridium diskutierten Branche und Öffentlichkeit in den Medien erneut lebhaft den Run-off. Aus Sicht von Branchenexperten könnte der Verkauf für die Versicherungsbranche eine gewisse Signalwirkung entfalten. Viridium-Chef Heinz-Peter Roß versuchte, Ängste der Versicherten zu beschwichtigen, während Generali-Chef Giovanni Liverani in die Offensive ging: Der Verkauf sei beste Lösung für die Kunden. … Lesen Sie mehr ›

Allianz steigert Marktanteil – aber nur in Leben

Die Allianz, der Marktführer unter den deutschen Versicherern, hat ihren Marktanteil im vergangenen Jahr erneut ausgebaut, zeigt die aktuelle Auswertung des Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste. Allerdings sorgt nur die Lebensversicherung für den Zuwachs. In den Kranken- und Schadensparten ging es weiter abwärts für den Marktführer. Die öffentlichen Versicherer liegen weiterhin auf Platz zwei, verlieren aber leicht. Die Generali verliert deutlich. Eine Veränderung unter den Top Ten: Die Debeka hat die Axa überholt und steht jetzt wieder auf Platz … Lesen Sie mehr ›

Europäische Versicherer reden viel über Blockchain

Die Datenanalysefirma S&P Global Market Intelligence, eine Schwesterfirma der Ratingagentur S&P, sieht die europäischen Versicherer weiter vorn als ihre US-Konkurrenten, was die Anwendung der Blockchain-Technologie angeht. Zumindest reden sie häufiger darüber, denn S&P hat analysiert, ob das Thema bei den Telefonkonferenzen zur Sprache kommt. Der unangefochtene Blockchain-Vorreiter kommt mit dem Ping An-Konzern allerdings aus China. … Lesen Sie mehr ›

Wie sich Versicherer auf den Brexit vorbereiten

Viele britische Versicherer rechnen inzwischen mit einem harten Brexit. Laut einer Umfrage der Financial Times unter den größten 20 Anbietern hat die Mehrheit bereits Notfallpläne umgesetzt. Neben der Gründung neuer EU-Niederlassungen und der Umwandlung von Unternehmen in europäische Aktiengesellschaften umfasst das auch den kostspieligen Transfer von bestehendem EU-Geschäft. Das soll Schadenzahlungen an EU-Kunden auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ermöglichen. Gleichzeitig dringen Versicherer- und Maklerverbände auf eine politische Lösung. … Lesen Sie mehr ›

Lebensrückversicherung bleibt profitabel

Während die Rückversicherer im Geschäft mit Naturkatastrophenrisiken mit sinkenden Preisen und bröckelnden Margen zu kämpfen haben, bescheinigt die Ratingagentur Standard & Poor’s den Lebensrückversicherern gute Wachstumsaussichten. Der von wenigen großen Anbietern dominierte Markt wird in den nächsten zwei bis drei Jahren bei den Prämieneinnahmen um jährlich drei Prozent zulegen, die Eigenkapitalrendite wird bei über zehn Prozent liegen, prognostiziert S&P. Wachstumstreiber ist vor allem die Asien-Pazifik-Region. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Naturkatastrophen gefährlicher als Cyber

Die Ratingagentur A.M. Best hat zwei Großschadenszenarien in der Cyberversicherung modelliert: einen Zusammenbruch von Cloud-Servern und eine Sicherheitslücke in einer weit verbreiteten Software. Sollte eines davon eintreten, könnte das mehrere der größten 20 Cyberversicherer viel Geld kosten. Die prognostizierten Schadenhöhen liegen zwischen 15 und 119 Prozent des Eigenkapitals. Das liege allerdings immer noch deutlich unter den Maximalannahmen für Naturkatastrophenschäden, so A.M. Best. … Lesen Sie mehr ›

Bis zu 40 Prozent der Arbeitsplätze werden überflüssig

Der digitale Wandel kostet die Versicherungswirtschaft schon jetzt viele Arbeitsplätze. Der Unternehmensberater McKinsey erwartet eine Fortsetzung des Trends. Langfristig können durch Automatisierung und Analytik 20 bis 40 Prozent der Stellen wegfallen. Momentan sind die Fortschritte der Versicherer durch die Digitalisierung noch überschaubar. Außerdem rücken Versicherer das positive Kundenerlebnis oft zu sehr in den Fokus. Darunter leidet die Optimierung der internen Prozesse. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Britische Versicherer weiten EU-Geschäft aus

Die britischen Versicherer treiben die Gründung von neuen Niederlassungen in der EU in Vorbereitung auf den Brexit unter Hochdruck voran. Die meisten Gesellschaften haben sich für Luxemburg oder Dublin als Standort in der EU entschieden. Um die zusätzlichen Betriebskosten wettzumachen, werden die Versicherer sich bemühen, ihr EU-Geschäft stark auszubauen, erwartet die Ratingagentur A.M. Best. London wird dennoch der wichtigste Versicherungsstandort weltweit bleiben. … Lesen Sie mehr ›

Fallbeispiel Waldbrände in Kalifornien

Die US-Versicherungswirtschaft muss sich auf Milliardenschäden aus den Waldbränden in Kalifornien einstellen. Sie wüten vor allem in Regionen, die bislang als wenig oder moderat gefährdet galten. Die Ratingagentur A.M. Best hat die Auswirkungen der Feuer auf die Branche untersucht und rät zum Umdenken in der Zeichnungspolitik. Die Waldbrandsituation könnte zum neuen Normalzustand werden. Kalifornien liefert ein Musterbeispiel für rasche Veränderungen in der Risikosituation durch veränderte Klimaumstände und vermehrte Bautätigkeit. … Lesen Sie mehr ›

Preise in der Industrieversicherung steigen leicht

Das globale Preisniveau für Industrieversicherungen hat das dritte Quartal in Folge zugelegt, berichtet der Großmakler Marsh. Sein spartenübergreifender Index weist für das zweite Quartal 2018 ein Plus von 1,2 Prozent aus, nach einem Zuwachs von 0,9 Prozent im ersten Quartal des Jahres. Treiber waren die Schadenversicherung und Financial Lines, insbesondere die Managerhaftpflichtversicherung. Besonders stark legte das Preisniveau in Australien zu, wo sich die Folgen eines Finanzskandals bemerkbar machen. In Europa gab es dagegen gegen den globalen Trend einen Rückgang der … Lesen Sie mehr ›

Euler Hermes warnt vor Schifffahrtskrise

Kreditversicherer beobachten die Lage einzelner Branchen und Unternehmen ganz genau. Das Ausfallrisiko von Unternehmen zu bewerten, gehört zu ihrem Geschäftsmodell. Jetzt hat der Kreditversicherer Euler Hermes vor einer Krise in der Schifffahrt gewarnt. Die Branche sei hoch verschuldet und stehe unter hohem Modernisierungsdruck. Auch in der Papier- und Textilindustrie seien die Risiken hoch, schreibt Euler Hermes in einer aktuellen Studie. … Lesen Sie mehr ›

Axa vor Allianz bei Prämieneinnahmen

Trotz sinkender Prämieneinnahmen bleibt die Axa der größte europäische Versicherer. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Mapfre Economic Research hervor, dem Wirtschaftsforschungsinstitut des spanischen Versicherers Mapfre. Es hat eine Rangliste der 15 größten Anbieter in Europa im Jahr 2017 zusammengestellt. Branchenübergreifend und im Bereich Lebensversicherung ist die Axa der Spitzenreiter, im Nicht-Leben-Segment hat die Allianz die Nase vorn. Beeinflusst wurden die wirtschaftlichen Ergebnisse hauptsächlich durch die Niedrigzinsen und die teuren Naturkatastrophen in Nord- und Südamerika. … Lesen Sie mehr ›

Clyde & Co. sieht mehr Fusionen und Übernahmen

Im ersten Halbjahr hat es erneut mehr Fusionen und Übernahmen bei Versicherern weltweit gegeben, berichtet die britische Anwaltskanzlei Clyde & Co., die den Markt genau beobachtet. Die Zahl der Transaktionen legte gegenüber dem zweiten Halbjahr 2017 um 6 auf 186 Deals zu. Der Markt profitiert von einer stärkeren US-Wirtschaft und weniger regulatorischer Unsicherheit in China. In Europa ging die Zahl der Käufe und Zusammenschlüsse dagegen zurück. … Lesen Sie mehr ›

Kreditversicherung im Fokus

 Themenschwerpunkt Kreditversicherung  Die Kreditversicherer stehen vor einer ernsten Prüfung, die über die Zukunft dieses Versicherungszweiges entscheiden könnte. Sie müssen unter Beweis stellen, ob ihr jetziges Geschäftsmodell auch für Zeiten mit harten konjunkturellen Ausschlägen nach oben und unten taugt. Der Schlüssel zum Erfolg heißt Digitalisierung. Schon heute gehört die Kreditversicherung zu den Sparten, die ihre Prozesse nachhaltig verändert haben – aber das bisher Erreichte ist nicht genug. Das aktuelle Dossier „Kreditversicherung – Sicherheitsnetz unter Druck” ist jetzt erschienen, die Abonnenten … Lesen Sie mehr ›

Diskussion über Dürreversicherung

In die Debatte über Ernteschäden kommt Bewegung. Das Bundeslandwirtschaftsministerium bereitet ein Papier zum Risikomanagement für die nächste Konferenz der Minister von Bund und Ländern vor. Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk von der CDU fordert eine staatlich geförderte Mehrgefahrenversicherung, wie sie in den USA und in vielen EU-Ländern bereits existiert. Doch Experten bleiben skeptisch: „Zwei gute Jahre, und alle Vorsätze sind vergessen“, sagt Rainer Langner, Chef der Vereinigten Hagelversicherung in Gießen. … Lesen Sie mehr ›