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Rückversicherer müssen umdenken

Kleinere Rückversicherer sollten sich auf spezielle Sparten konzentrieren, wenn sie überleben wollen, glaubt die Rating-Agentur Standard & Poor’s. Weil immer mehr externes Kapital in den Markt strömt, wird der Wettbewerb spürbar härter. Die Preise sind unter Druck.

Dokumentation: Wortlaut der Zurich-Analystenkonferenz

Am 30. August 2013 führten Tom de Swaan, amtierender Verwaltungsratspräsident der Zurich Insurance, und Konzernchef Martin Senn eine Telefonkonferenz mit Analysten durch. Anlass war der Freitod des Finanzchefs Pierre Wauthier und der Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Josef Ackermann. Wegen der Bedeutung des Vorgangs dokumentieren wir die Diskussion hier im englischen Wortlaut.

Deckungssummen reichen für große Unternehmen nicht

Hans-Jürgen Allerdissen ist Geschäftsführer der Deutschen Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH und damit bei der Deutschen Bahn für das Risikomanagement und den Versicherungseinkauf zuständig. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über Cyber-Policen. Die neuen Verträge hält er für gelungen. Allerdings reichen die Deckungssummen für große Unternehmen nicht aus.

DKV setzt auf Zusatztarife ohne Gesundheitsprüfung

Die zur Ergo gehörende Deutsche Krankenversicherung (DKV) ist der mit Abstand größte Anbieter von privaten Zusatzversicherungen. Ende 2012 hatte die DKV 3,5 Millionen Zusatzversicherte im Bestand. Im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor skizziert Vorstandsmitglied Silke Lautenschläger die aktuellen Entwicklungen in diesem Segment, und was die DKV für die Zukunft vorhat.

Harte Garantien sollen BaFin erweichen

Der Investor Cinven und die Hannover Rück wollen mit der Heidelberger Leben die erste Abwicklungsplattform in Deutschland bauen. Ein Kernproblem: Sie müssen die skeptische Haltung der Finanzaufsicht BaFin zu Lebens-Runoffs überwinden. Der Versicherungsmonitor erfuhr in Branchenkreisen, wie die neuen Eigner der Heidelberger das erreichen wollen.

PKV gibt Schwarz-Gelb gute Noten

Kurz vor der Bundestagswahl fühlen sich die privaten Krankenversicherer in einer besseren Situation als vor vier Jahren. In der vergangenen Legislaturperiode haben sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen verbessert, von gravierenden Einschnitten blieben sie verschont. Doch auch wenn ein politischer Umschwung ausbleibt, wird die Branche an Reformen nicht vorbeikommen.

Betriebliche Autoversicherung wird teurer

Zum dritten Mal in Folge könnten die Kfz-Versicherer im Herbst höhere Preise in der Versicherung betrieblicher Fahrzeugflotten aushandeln. Trotzdem ziehen sich noch Anbieter aus dem Geschäft zurück – eine späte Folge des jahrelangen Preiskampfes. In Zeiten niedriger Zinsen können die Unternehmen versicherungstechnische Verluste nicht mehr so locker wegstecken.

Erneuerbare Energien im Aufwind

Versicherer können in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Wachstum der Prämieneinnahmen aus der Versicherung erneuerbarer Energien rechnen, erwartet der Rückversicherer Swiss Re. Die Assekuranz wird gebraucht, um Energieprojekte für Großinvestoren verlässlicher und weniger riskant zu machen.

Entlastung aber keine Entwarnung

Die Lebensversicherer könnten nach einer aktuellen Analyse von höheren Renditen aus Kapitalmarktanlagen profitieren. Entwarnung wollen die Spezialisten der Ratingagentur S&P aber nicht geben. Sie halten das klassische Geschäft der deutschen Anbieter für reformbedürftig.

Preissteigerungen unwahrscheinlich

Georg von Mangoldt leitet den Unternehmensbereich Konzernkunden bei der Marsh GmbH in Frankfurt. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, warum er nicht an die vorhergesagten Preiserhöhungen in der Industrieversicherung glaubt.

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