Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Symposium des Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler, Marktforum von Aon, PKV-Marktausblick von Assekurata und Jahrestagung des PKV-Verbands
Kommentare
Milliarden für Insurtechs. Warum?
Herbert Frommes Kolumne Im ersten Quartal 2021 flossen 2,55 Mrd. Dollar weltweit in Insurtechs, bislang ein Rekord, hat das Maklerhaus Willis Towers Watson ausgerechnet. Das zweite Quartal wird nicht viel schlechter ausfallen – und auch deutsche Unternehmen profitieren. Das gilt vor allem für Wefox mit seiner neuen Finanzierungsrunde von 650 Mio. Dollar. Aber im Alltag des Versicherungsmarktes spielen die Insurtechs bislang nur eine untergeordnete Rolle. Warum investieren Anleger Milliarden in diesen Unternehmen?
Lohrmanns Verunsicherung: Vertrieb legt wieder los
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Besser spät als nie
Unwirksame AVB: Versicherer muss Folgen beseitigen
The Long View – Der Hintergrund Es reicht nicht aus, wenn ein Versicherer eine unwirksame Klausel bei neuen Vertragsabschlüssen nicht mehr verwendet und sich in laufenden Verträgen nicht mehr darauf beruft. Das hatte der Wettbewerbssenat des Bundesgerichtshofs bereits Ende 2017 entschieden. Jetzt hat der Versicherungssenat ein weiteres Urteil gefällt, das daran anknüpft. Es hat weitreichende Folgen: Versicherer müssen sämtlichen Kunden mit Verträgen, in denen die unwirksame Klausel enthalten ist, ein „individualisiertes Schreiben“ zukommen lassen.
Gegen die Klimakrise gibt es keine Impfung
Meinung am Mittwoch Als Individuen sehen wir bereits heute weltweit die Auswirkungen der Klimakrise. Ihr Einfluss auf Katastrophenereignisse und Versicherungsportfolios ist jedoch ungewiss und variiert je nach Risiko und Region erheblich. Klimawissenschaft und -forschung bieten Anhaltspunkte dafür, wie sich Katastrophenrisiken in einer sich erwärmenden Welt entwickeln könnten. Der Klimawandel trifft (Rück-)Versicherer auf beiden Seiten der Bilanz. Gleichzeitig kommt der Branche im Kampf gegen die Erderwärmung eine zentrale Rolle zu.
Wie sich Versicherer über IoT transformieren
The Long View – Der Hintergrund Der Einsatz von Anwendungen im Bereich Internet of Things (IoT) ist für Versicherer ein schlauer Schritt, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und gleichzeitig die eigene Digitalisierung voranzutreiben. So können sie ihren Kunden zum Beispiel mit Alltagshelfern wie einem smarten Einbruchschutz, einem digitalen Fitnesscoach oder einem intelligenten Wassersensor einen Mehrwert bieten und sich Schritt für Schritt neue datengetriebene Geschäftsmodelle erschließen.
Eigenschadendeckung – die bessere D&O?
Legal Eye – Die Rechtskolumne Obwohl die D&O-Versicherung als Haftpflichtpolice ausgestaltet ist, dient sie auch und insbesondere dem Bilanzschutz der Unternehmen. Einen direkten Anspruch gegen den Versicherer haben die Firmen als Versicherungsnehmer aber nicht. Um direkt vom Versicherer entschädigt zu werden, müssen Unternehmen komplizierte Umwege gehen. Neue Konzepte wie die Eigenschadendeckung könnten allen Beteiligten viel Geld, Zeit und Nerven sparen.
KI in der Schadenbearbeitung
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Breakfast Lecture des Versicherungsmonitors, HDI bAV-Expertenforum, Bilanzpressekonferenzen von Signal Iduna und DEVK sowie eine neue Guidewire-Studie und die Versicherungskonferenz von S&P
HUK: Lies! Diese! Nachricht!
Nachschlag – der aktuelle Kommentar Stell dir vor, Du hast gute Nachrichten und keiner beachtet sie: Endlich gibt es pandemiebedingt mal Geld zurück vom Kfz-Versicherer, es reicht sogar für eine große Pizza, aber die Kunden lesen das einfach nicht. Die HUK24 könnte verzweifeln. Da hilft nur eines – am Ball bleiben und immer mal wieder erinnern, und natürlich die freundlichen Mails für Werbung nutzen, wo man sowieso schon Kontakt aufnimmt.
Der ideale Zeitpunkt
Herbert Frommes Kolumne Die Pandemie hat viel verändert in den Unternehmen. Die Arbeit im Homeoffice zehrt bei vielen an den Nerven, andere finden das Arbeiten ohne lange Anreise zum Büro entspannend. Für viele Mitarbeiter bedeuten die 15 Monate im fast permanenten Homeoffice auch, dass sie sich Gedanken machen über ihre Zukunft in der Firma oder überhaupt in der Arbeitswelt. Das ist eigentlich ein idealer Zeitpunkt für große Veränderungen bei den Versicherern. Doch die meisten Gesellschaften zielen darauf ab, den Zustand vor der Pandemie möglichst schnell wieder herzustellen. Dabei sollten sie die ohnehin anstehenden Veränderungen mutig angehen.
Lohrmanns Verunsicherung: Streit um Filetstücke
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Auf dem Makler-Markt: Kampf um ein Stück von Aon-Willis
Der gläserne Mensch – echte Mehrwerte durch Daten?
Meinung am Mittwoch Der Zugang zu Gesundheitsdaten ist auch für private Krankenversicherer eine wichtige Voraussetzung für Innovationen. Die Bereitschaft, persönliche Informationen zu teilen, ist durch die Pandemie so hoch wie nie zuvor. Aber erst im gelebten Zusammenspiel von Datenschutz, Datengovernance, Datenarchitektur und Datenkultur führen die Daten zu echtem Kunden- und Unternehmensnutzen und schaffen greifbare Mehrwerte.
Captives für die Managerhaftung
The Long View – Der Hintergrund Die D&O-Versicherung ist im harten Markt angekommen. Die Preise steigen, die Kapazitäten sind knapp. Viele Kunden haben Probleme, genug Deckung für ihr gesamtes D&O-Programm zu finden. Eine Alternative könnte sein, einen Teil der Risiken oder sogar das gesamte Programm in eine Captive, also einen firmeneigenen Versicherer, einzubringen. Damit könnten sich die Kapazitätsprobleme umgehen lassen. Allerdings ist diese Lösung nicht ohne Tücken.
Cyber: Das Dilemma mit den Lösegeldzahlungen
Legal Eye – Die Rechtskolumne Aktuelle Cyberangriffe mit Ransomware zeigen das gegenwärtige Bedrohungspotenzial für Unternehmen durch Cyberrisiken. Nicht selten zahlen sie Lösegeld an die Täter, das ihnen gegebenenfalls vom Cyberversicherer erstattet wird. Diese Zahlungen sind dann im konkreten Fall ultima ratio und können eine Maßnahme zur Schadensminderung darstellen. Insgesamt betrachtet fördern sie aber das kriminelle Geschäftsmodell der Täter. Angesichts der derzeit verstärkt gezahlten Lösegelder ist nicht auszuschließen, dass sich die regulatorischen Rahmenbedingungen zur Versicherbarkeit von Lösegeldzahlungen in den nächsten Monaten ändern könnten.
Neue Freiheiten
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Fronleichnam und Corona-Lockerungen












