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Aktuar versus Pricing Specialist

 Meinung am Mittwoch  Die Digitalisierung eröffnet Versicherern eine Vielzahl von Chancen. Jedes Unternehmen muss eine passende Strategie entwickeln und diese auch umsetzen. Der Engpass sind hier nicht die Technik oder die Kosten. Es geht in erster Linie darum, die Mitarbeiter zu mobilisieren – die heutigen und die zukünftigen. Um junge Talente zu finden, müssen Versicherer umdenken. Das fängt bei der Berufsbezeichnung an – ein Pricing-Spezialist klingt attraktiver als ein Aktuar – geht aber noch viel weiter.

CSR – auch ein Thema für Versicherer

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die EU zielt mit der Richtlinie 2014/95/EU zur Corporate Social Responsibility (CSR) vom 22. Oktober 2014 auf die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins der großen Unternehmen für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Gesellschaft ab. Größere Firmen von öffentlichem Interesse, zu denen auch die meisten Versicherer gehören, sollen unter anderem eine jährliche Erklärung zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung abgeben. Der deutsche Gesetzgeber steht mit der Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht kurz vor dem Abschluss. Deshalb wird es Zeit, ein Augenmerk auf die neuen Bestimmungen zu […]

Stress statt Weihnachtsfeier

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Das Bundeskabinett berät voraussichtlich über das Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Herbert Fromme

Stresstest: Unangemessene Arroganz

 Herbert Frommes Kolumne  Die deutschen Versicherer reagieren mit scharfer Kritik auf den Stresstest der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, der in Zusammenarbeit mit nationalen Aufsichtsbehörden erfolgte. Im Kern sagen GDV und Aktuarvereinigung, dass die testenden Behörden keine Ahnung vom Thema haben. Das ist kein sehr kluges Verhalten der Branche. Sie unterschätzt den politischen Charakter der Tests und der nachfolgenden Debatte. Die Versicherer lagen mit ihren langfristigen Zinserwartungen jahrzehntelang lang völlig daneben und gingen auf dieser Basis Milliardenverpflichtungen ein. Sie sollten deshalb vorsichtig damit sein, Aufsichtsbehörden „ökonomisch nicht begründbare Annahmen“ vorzuwerfen.

Russisches Roulette

 The Long View – Der Hintergrund  Die Bundesregierung möchte das Thema Lebensversicherung aus dem Wahlkampf heraushalten. Deshalb lehnt sie es ab, den Mechanismus der Zinszusatzreserve zu ändern. Die Wahl von Donald Trump könnte jetzt dafür sorgen, dass die Lebensversicherung doch zum Thema bei der kommenden Bundestagswahl wird. Sollten die Zinsen auch in Europa weiter steigen, bekommen die Lebensversicherer Probleme, die Mittel für die Zinszusatzreserve zu stellen, weil ihre stillen Reserven verschwinden.

Die Top 5 Insurtech-Trends für 2017

 Meinung am Mittwoch  Bei den Versicherungs-Start-ups, den sogenannten Insurtechs, wird sich im kommenden Jahr einiges tun. Weil die Kommunikation zunehmend über Chat-Apps abläuft, werden künftig auch Versicherungen über diesen Kanal verkauft werden. Auch das Internet der Dinge ist ein wichtiges Schlagwort. Blockchain bleibt dagegen eher eine leere Worthülse. Unter den Insurtechs wird eine Konsolidierung einsetzen und sie werden stärker mit etablierten Versicherern zusammenarbeiten.

IDD – ein Schritt in die richtige Richtung?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Am 21. November hat das Bundeswirtschaftsministerium den Referentenentwurf zur Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD vorgelegt. Wie das Check24-Urteil kürzlich gezeigt hat, ist der heutige Rechtsrahmen auf eine traditionelle Versicherungsvermittlung ausgerichtet, in der Vermittler und Versicherungsnehmer in persönlichem Kontakt stehen. Zusätzlich haben sich in letzter Zeit zahlreiche Insurtechs mit einem digitalen Vermittlungsmodell positioniert. Die Anzahl von Vermittlern, die sich auch digitaler Vertriebskanäle bedienen, wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Ob die Umsetzung der IDD dieser Entwicklung hinreichend Rechnung trägt, hängt insbesondere davon ab, ob noch einige Nachbesserungen auf Verordnungsebene erfolgen.

Zukunft in der Zusammenarbeit

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahresabschlussgespräch der Gothaer, Dialog zur Altersvorsorge der Deutschen Aktuarvereinigung und Pressehintergrundgespräch bei der Arag.

Herbert Fromme

Ergo: Ein Verkauf ist denkbar

 Herbert Frommes Kolumne  Die Ergo steckt am Anfang eines tiefgreifenden Umbauprozesses. Ob er gelingt, ist nicht sicher – die Mutter Munich Re muss mit weiteren Belastungen aus der Düsseldorfer Gesellschaft rechnen. Im April 2017 tritt bei dem Rückversicherer ein neuer Vorstandschef an. Wenn er klug ist, überprüft er die Aufstellung des gesamten Konzerns und zieht Konsequenzen. Dabei wird auch ein möglicher Verkauf des Düsseldorfer Versicherers eine Rolle spielen. Denn so undenkbar ist er gar nicht.

Digital ist nicht genug

 The Long View – Der Hintergrund  Ohne Digitalisierung ist keine moderne Kundenkommunikation möglich. Entsprechend haben Versicherer schon vor Jahren begonnen, ihre Services auf digitale Kanäle auszuweiten. Und doch ist nicht alles Gold, was glänzt. Gerade im beratungsintensiven Versicherungssektor ist immer wieder der Mensch als Ansprechpartner gefragt – und zwar im persönlichen Kontakt über klassische Offline-Kanäle. Nach der Digitalisierung wäre also der folgerichtige zweite Schritt eine sinnvolle Verknüpfung der Online-Welt mit der Offline-Welt. Stichwort: Omni-Kanal.

Vernetzte Mobilität: Neuland für Kfz-Versicherer

 Meinung am Mittwoch  Eigentlich nehmen Kfz-Versicherer stets eine Vorreiterrolle in der Versicherungsbranche ein. Doch bei neuen Trends wie der Nutzung der im Auto anfallenden Daten, Serviceangeboten bei Schadenfällen, Carsharing oder autonomen Fahren, drohen sie ins Hintertreffen zu geraten. Autokonzerne und digitale Disruptoren könnten ihnen den Rang ablaufen. Kfz-Versicherer haben keine Zeit zu verlieren. Sie müssen jetzt ein neues digitales Leistungsversprechen entwickeln.

Bremst das Aufsichtsrecht die Digitalisierung?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die Aufsichtsbehörde BaFin sieht es gern, wenn neue Versicherungsvorstände langjährige Erfahrung in der Branche vorweisen können. Das hat sich bei der Digitalisierung von Versicherern allerdings als Hemmschuh erwiesen. Die Vorstände großer deutscher Gruppen setzen sich deswegen fast ausschließlich aus Versicherungsleuten zusammen und nicht aus branchenfremden Spezialisten der Digitalisierung, des Online-Handels oder der Telekommunikationsbranche. Dabei täte dieser frische Wind den Unternehmen gut.

Versicherer im Neuland

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Leuchtturm-Preis, SZ-Konferenz „Versicherung und Internet“, Assekurata-Studie, Zurich-Kaminabend und Kreditversicherungs-Pressekonferenz.

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