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Vom Umgang mit Bestandskunden

 Meinung am Mittwoch:  Bestandskunden haben es in der Assekuranz nicht leicht. Aus Mangel an wirklichem Neugeschäft versuchen viele Versicherungsvermittler, bestehende Verträge umzudecken, um nochmal Provisionen kassieren zu können. In der privaten Krankenversicherung können Kunden, auch wenn es für sie sinnvoll wäre, dagegen nur unter erheblichen Schwierigkeiten die Gesellschaft wechseln. Deshalb werden sie stiefmütterlich behandelt. Die Möglichkeit zur Mitnahme der Alterungsrückstellungen muss verbessert werden.

Sorgenvolle Ostern

 Was die Woche bringt:  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Ostern, die Stürme „Mike“ und „Niklas“ und die Bilanzpressekonferenz der Ergo Versicherungsgruppe.

Herbert Fromme

Was die Aktienquote sagt

 Herbert Frommes Kolumne:  Die niedrigen Zinsen sorgen für zunehmenden Frust in der Assekuranz. Allerdings ist die Besorgnis von Unternehmen zu Unternehmen durchaus unterschiedlich ausgeprägt. Manche Unternehmen leiden mehr, andere weniger. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Fähigkeit, bei den Kapitalanlagen einen höheren Anteil an Risikopapieren in die Bücher zu nehmen. Während die meisten Versicherungsvorstände sich Sorgen machen um ihre Kapitalausstattung unter Solvency II und über Notfallmaßnahmen nachdenken, geht die stille Konsolidierung des Marktes weiter.

Vertrauen zählt und zahlt sich aus

 Meinung am Mittwoch:  Eine schier unüberschaubar große Menge an Finanzinformationen und die Versprechen von immer mehr Transparenz scheinen den Aspekt des Vertrauens im geschäftlichen Alltag immer weiter zurückzudrängen. Doch auch immer mehr Daten und Fakten können eine von Vertrauen geprägte Geschäftsbeziehung zwischen Erst- und Rückversicherer nicht ersetzen. Vielmehr lässt sich durch Vertrauen und Verlässlichkeit Zeit und Geld sparen.

Keine Obliegenheitspflichten nach Deckungsablehnung

 Legal Eye – Die Rechtskolumne:  Der Bundesgerichtshof hatte schon vor längerer Zeit entschieden, dass Versicherungsnehmer keine Obliegenheitspflichten mehr treffen, wenn der Versicherer die Deckung endgültig abgelehnt hat. Das Urteil sorgt immer noch für Furore. Kritiker fürchten, dass es ein Freibrief für Kunden ist, ihren Versicherer täuschen zu können, ohne Sanktionen fürchten zu müssen. Dem ist nicht so, die Aufregung über dieses Urteil ist unberechtigt.

Forderungen an die Politik

 Was die Woche bringt:  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Wüstenrot & Württembergische-Pressekonferenz und die Sorgen der Lebensversicherer

Herbert Fromme

Mehr Transparenz, bitte

 Herbert Frommes Kolumne:   Die Katastrophe um den Airbus 320 der Germanwings hat zu großen Verunsicherungen geführt. Eine andere Öffentlichkeitsarbeit der Lufthansa, der betroffenen Versicherer und der gesamten Assekuranz hätte dazu beitragen können, manche Irritationen und Falschinformationen zu vermeiden. Aber gerade die Industrie-, Transport- und Luftfahrtversicherer beharren auf einer Geheimniskrämerei, die in Zeiten des Internets lange überholt ist.

Sitzverlegung als Option für Versicherer

 Legal Eye – Die Rechtskolumne:   Versicherer haben grundsätzlich die Möglichkeit, ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union zu verlegen. Diese Handlungsoption bietet ihnen der europäische Rechtsrahmen. Dafür muss der Versicherer die Zulassungsvoraussetzungen im Aufnahmestaat erfüllen. Der abgebende Mitgliedstaat kann einen Wegzug zumeist nur verhindern, wenn besondere Belange der Versicherten entgegenstehen. Angesichts der Konsolidierung des Versicherungssektors gewinnt das Thema an Bedeutung.

Viele Zahlen und ein Amtswechsel

 Was die Woche bringt:  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzpressekonferenzen von Talanx, Generali und Baloise sowie Wachablösung bei der BaFin.

Herbert Fromme

Großbaustelle Generali

 Herbert Frommes Kolumne:   Die deutsche Generali wird umgebaut. Schon bevor der neue Deutschlandchef Giovanni Liverani am 1. April 2015 die Nachfolge von Dietmar Meister antritt, schiebt er ein großes Restrukturierungsprogramm mit dem schönen internen Namen D2020 an. Die Spitze des Konzerns muss sich auf einiges gefasst machen – möglicherweise wird die Deutschland-Holding eingedampft.

Digitale Hausaufgaben

 Meinung am Mittwoch:  Es ist wichtig, dass die Digitalisierung auch in der Versicherungsbranche Einzug hält. Doch jenseits von Leuchtturmprojekten zur Telematik und zum Telemonitoring sieht die Realität oft ganz anders aus. Aufgrund struktureller und technischer Hemmnisse fällt es vielen Versicherern immer noch schwer, schon vorhandene Kundendaten richtig zu nutzen. Nur wer seine Hausaufgaben hier rechtzeitig macht, wird beim Thema Digitalisierung nicht nachsitzen müssen.

Sachverständige im Versicherungsfall – immer neutral?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne:    Kommt es im Schadenfall zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer zu Diskussionen über Schadenursache und Schadenhöhe, wird häufig ein Sachverständiger eingeschaltet. Das Ergebnis der Begutachtung ist für Versicherungsnehmer oft enttäuschend. Deshalb sollten sie nicht unüberlegt der Beauftragung eines Sachverständigen zustimmen. Vorab ist neben der Qualifikation stets auch die Neutralität des Sachverständigen sicherzustellen. Zudem gilt es, etliche Fragen zusammen mit dem Versicherer zu klären.

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