Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Zahlen von HUK-Coburg und W&W, Zweirad-Sicherheitsstudie der Allianz und Wissenschaftstagung des Bundes der Versicherten mit Verleihung des Versicherungskäse
Kommentare
Ein deutlicher Warnschuss
Herbert Frommes Kolumne Die Finanzaufsicht BaFin gilt als diskret, auch dann, wenn sie gegen Missstände vorgeht. Das Naming and Shaming der angelsächsischen Aufsichtsbehörden ist ihr fremd. Deshalb sollte die Branche sehr genau zuhören, wenn sich die BaFin kritisch zu einem Branchenthema äußert, so wie aktuell in ihren Anmerkungen zu den Vertriebskosten der fondsgebundenen Lebensversicherungen. Dabei müssen sich die Versicherer fragen, wie nachhaltig das aktuelle Geschäftsmodell bei diesen Verträgen ist. Der politische Gegenwind wird wieder zunehmen.
Lohrmanns Verunsicherung: Gut Ding braucht Weile
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Guter Kundenservice kostet nun mal Zeit.
Vom GDV zur Flüchtlingshilfe
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Bis Ende September 2020 war Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth Hauptgeschäftsführer beim GDV. Aktuell zeigt sich, dass der Ruhestand viel unruhiger ist, als er sich das einst vorgestellt hat. Er ist ehrenamtlicher Leiter der Hilfsorganisation Malteser in Berlin – und die hat sehr viel zu tun mit der Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine.
Wochenspot: Zu viel des Guten
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren die Redakteurinnen Kaja Adchayan und Nina Nöthling über den Nachwuchsmangel in der Assekuranz: Die Versicherer stellen schon an Werkstudierende hohe Ansprüche, trauen ihnen aber auch viel Verantwortung zu. Einen Gefallen tun sie sich mit dieser Vorgehensweise nicht.
Technische Schulden entscheiden über Erfolg
The Long View – Der Hintergrund Mit den vielen neuen IT-Projekten in der Versicherungsbranche werden unweigerlich technische Schulden entstehen. Technische Schulden entstehen etwa bei unvollständiger Umsetzung von IT-Lösungen. Es entstehen Arbeitsaufwände, die mit der Zeit wachsen. Bislang findet dieser Begriff aber zu wenig Aufmerksamkeit hierzulande. Mittlerweile ist zwar immer mehr Versicherern klar, dass sie nicht am technischen Status quo festhalten können, sie unterschätzen aber den Aufwand, der für die Veränderung nötig ist.
Was den Mittelstand bewegt
Meinung am Mittwoch Damit „Made in Germany“ auch in Zukunft das Qualitätssiegel für Produkte und Dienstleistungen aus dem deutschen Mittelstand bleibt, muss die Versicherungsbranche ihn über den reinen Risikotransfer hinaus mit ihrer Expertise im Risikomanagement unterstützen. Versicherer können Unternehmen sowohl bei Cyberrisiken als auch beim Management der Lieferkette unter die Arme greifen – und nicht zuletzt bei der Verbesserung der Resilienz gegenüber Klimarisiken sowie der Transformation zu einer klimaneutralen mittelständischen Wirtschaft.
Enttäuschte Journalisten
Nachschlag – der aktuelle Kommentar Es gibt Schlagworte, bei denen jedes Journalistenherz sofort höher schlägt. Versicherungsjournalisten stockt schnell der Atem, wenn es um die Kombination der Begriffe „Bestandsübertragung“ und „Lebensversicherung“ geht. Dass man sich nicht zu früh freuen sollte, zeigt eine aktuelle Bestandsübertragung zwischen HDI Leben und Axa Leben.
Klimaneutralität: Die Investitionschance unseres Lebens?
Legal Eye – Die Rechtskolumne Private Finanzierung durch große institutionelle Investoren wie die deutschen Versicherer ist essenziell, um eine klimaneutrale Wirtschaft zu erreichen. Die erforderlichen Investitionen sind aber häufig riskanter und passen nicht zu den regulatorischen Vorgaben. Hier könnten sogenannte Blended Finance-Strukturen helfen, bei denen das Risikoprofil einer Anlage durch staatliche Beteiligung verbessert wird. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft befassen sich bereits intensiv mit diesem Thema, es fehlt aber noch an Koordination, Kooperation und praktischer Umsetzung.
New Work, Krieg und Cyberschäden
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Die Süddeutsche Krankenversicherung zur neuen Arbeitswelt, Jahreszahlen von OVB, Deutsche Familienversicherung, Alte Leipziger-Hallesche und Helvetia, Webinar von Clyde & Co sowie Veranstaltungen des GVNW zu Cyber und Financial Lines
Das Homeoffice-Problem (und mögliche Lösungen)
Herbert Frommes Kolumne Am Montag endet die Pflicht der Arbeitgeber, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen das möglich ist, die Arbeit von Zuhause aus zu ermöglichen. Ein Unternehmen könnte darauf bestehen, die Verhältnisse von vor der Pandemie wieder herzustellen. Das ist kaum realistisch. Eine Mischung aus Homeoffice und Büro wird die Norm werden. Aber damit die neue Arbeitswelt nicht zum Problem für Belegschaften und Unternehmen wird, gilt es, einige Regeln zu beherzigen.
Lohrmanns Verunsicherung: Schadenerfahrung gefragt
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Gute Karrierechancen für Experten aus anderen Branchen
Von Ergo zu den Franziskanerinnen
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Der ehemalige Ergo-Vorstand Jochen Messemer hat einen Job gefunden, bei dem er verschiedene Interessen verbinden kann. Sie sind für einen ehemaligen McKinsey-Berater nicht gerade typisch.
Wochenspot: Qué tal, Mapfre?
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Redakteurin Katrin Berkenkopf und Chefredakteurin Friederike Krieger über den spanischen Versicherer Mapfre: seine Pläne für die deutsche Tochter Verti, sein Kommunikationsproblem mit den Aktionären und warum er selbst Autos verschrottet.
Auf Kundenakquise im Metaversum
The Long View – Der Hintergrund Die Verschmelzung aus realer und virtueller Welt könnte für Versicherer künftig immer interessanter werden: Im Metaversum können sie potenzielle Neukunden sowie Bestandskunden in ihrer neuen Lebenswirklichkeit erreichen, im Schadensfall unkompliziert Hilfestellung bieten und durch die Versicherung von digitalen Vermögenswerten zusätzliches Geschäft generieren. Wer jetzt erste Schritte in diese Richtung unternimmt, kann sich Vorteile gegenüber Konkurrenten verschaffen, sich zukunftsfähig aufstellen und Potenzial heben.












