Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (NRW) und Baden-Württemberg verlieren die Geduld im politischen Hin-und-Her um eine mögliche Pflichtversicherung gegen Elementarschäden für Hausbesitzer. Sie haben eine neue Initiative über den Bundesrat gestartet, um das Thema wieder auf die aktuelle Tagesordnung der Politik zu bringen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht von dringendem Handlungsbedarf. Den sieht auch der GDV, der Verband bleibt aber bei seiner Präferenz für eine Opt-out-Lösung. … Lesen Sie mehr ›
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) sieht sich im Kampf gegen das von EU-Finanzkommissarin Mairead McGuinness angestrebte EU-weite Provisionsverbot durch Äußerungen der Bundesregierung gestärkt. Sie hatte sich in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU zwar nicht klar positioniert, nach Ansicht des BVK aber wichtige Argumente vorgebracht, die gegen ein Provisionsverbot sprechen. Der Verband wünscht sich eine klarere Haltung der Regierung. … Lesen Sie mehr ›
Von 2000 bis 2021 sind mindestens 145 Mrd. Euro an Schäden durch die Klimakrise entstanden. Bis zur Mitte des Jahrhunderts könnten die volkswirtschaftlichen Schäden je nach Erderwärmung kumuliert bis zu 900 Mrd. Euro betragen. Das geht aus einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie hervor. GDV-Chef Jörg Asmussen hält die Ergebnisse für besorgniserregend. Die Studienautoren sehen die Finanzbranche in einer Schlüsselposition, wenn es um die Anpassung an den Klimawandel und die Finanzierung entsprechender Maßnahmen geht. … Lesen Sie mehr ›
Der Allianz-Konzern will der Hauptversammlung am 4. Mai 2023 vorschlagen, die Vergütung seiner Aufsichtsratsmitglieder deutlich zu erhöhen. Aufsichtsratschef Michael Diekmann (Bild) würde statt 250.000 Euro dann 450.000 Euro erhalten. Das geht aus dem Geschäftsbericht für 2022 hervor. Konzernchef Oliver Bäte hat im vergangenen Jahr einen leichten Gehaltsrückgang hinnehmen müssen, in den kommenden Jahren darf er sich aber über deutlich mehr Geld freuen. Nachträgliche Kritik gab es für Vorstand Ivan de la Sota, der das Unternehmen Ende 2022 verließ – und eine satte Abfindung kassierte. … Lesen Sie mehr ›
Die hohe Inflation, schlechte Wirtschaftsaussichten und Marktschwankungen bereiten den Finanzchefs europäischer Schaden- und Unfallversicherer am häufigsten schlaflose Nächte. Das hat eine aktuelle Umfrage der Ratingagentur Moody’s unter 22 führenden europäischen Versicherern ergeben. Allerdings wirkt sich die Inflation in den verschiedenen Sparten unterschiedlich stark aus. … Lesen Sie mehr ›
Die Signal Iduna zieht ein positives Fazit für das vergangene Geschäftsjahr. Genaue Zahlen nennt das Unternehmen zwar erst im Mai, Vorstandschef Ulrich Leitermann gab vor Journalisten allerdings schon einen Ausblick: Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,3 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro. Sorgen bereitet Leitermann der Fachkräftemangel. Herausfordernd sei auch, die Belegschaft in die Büros zurückzuholen. Zu den Bankbeteiligungen des Versicherers äußerte er sich wenig euphorisch. … Lesen Sie mehr ›
Die Finanzaufsicht BaFin hat neue Regelungen für die Eignung von Führungskräften in der Versicherungsbranche zur Konsultation gestellt. Primär hat die Aufsicht die aktuell geltenden Merkblätter von 2018 um Erfahrungen aus der Praxis und neue Gesetzesgrundlagen erweitert. Unter anderen müssen Unternehmen künftig vor der Aufsicht explizit begründen, inwiefern eine Führungskraft den Anforderungen einer Stelle gerecht wird. … Lesen Sie mehr ›
Ein Zurich-Kunde hat sich erfolgreich gegen eine happige Absenkung des Rentenfaktors bei einem fondsgebundenen Riester-Vertrag aufgrund der Niedrigzinsen gewehrt. Das Landgericht Köln hat geurteilt, dass die Absenkung um ein Viertel ebenso ungültig ist wie die zugrundeliegende Vertragsklausel. Das berichtete der Anwalt des Mannes Knut Pilz bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bürgerbewegung Finanzwende. Die Zurich zeigt sich überrascht. … Lesen Sie mehr ›
Nachdem die italienische Versicherungsaufsicht ein Auszahlverbot über die italienische Cinven-Tochter Eurovita verhängt hat, verpasst das Private Equity-Haus dem Lebensversicherer eine Kapitalstärkung über 100 Mio. Euro. Nach anhaltenden Kapitalproblemen hatte die Aufsicht den Run-off-Anbieter erst unter Sonderverwaltung gestellt und ihm dann verboten, weiter Kundengelder auszuzahlen. Allerdings dürfte die Summe von 100 Mio. Euro nicht ausreichen, die Bedenken der Aufsicht zu zerstreuen. … Lesen Sie mehr ›
Die Pandemie, höhere Preise für Energie und Material sowie steigende Löhne stellen die traditionell stark von der Konjunktur abhängige Baubranche nach etlichen guten Jahren aktuell vor Probleme. VHV-Vorständin Sina Rintelmann rechnet für das laufende Jahr im Bereich der Bauwirtschaft mit mehr Insolvenzen. Auch Bau-Spezialversicherer wie die VHV stehen momentan vor Herausforderungen – nicht nur im Haftpflichtbereich, sondern auch in der Bauleistungsversicherung, die unter den längeren Bauzeiten leidet. … Lesen Sie mehr ›
Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat ihr Ziel erreicht, nach mehreren verlustreichen Jahren in Folge das vergangene Jahr mit einem Gewinn abzuschließen. Vorläufigen Zahlen zufolge hat der Frankfurter Versicherer ein Konzernergebnis vor Steuern von 1,7 Mio. Euro erzielt, berichtete Finanzvorstand Karsten Paetzmann. Prognostiziert waren 0 bis 1,0 Mio. Euro. Das laufende Geschäftsjahr wird das nach eigenen Angaben „in Europa führende Insurtech-Unternehmen“ erstmals unter den neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 17 und IFRS 9 bilanzieren. … Lesen Sie mehr ›
Vermittler greifen die Europäische Kommission in der Debatte um ein mögliches Provisionsverbot scharf an. Nach einer Korrektur der durchschnittlichen Kostenlast von Provisionen in einer von der Kommission in Auftrag gegebenen Studie fordert der Verband Votum Zugang zur Datengrundlage. Er vermutet, dass Äpfel mit Birnen verglichen wurden, nämlich Provisionstarife mit Netto-Produkten ohne Honorar. … Lesen Sie mehr ›