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Keine höheren Preise für D&O-Policen

Obwohl die D&O-Versicherer seit Jahren in den roten Zahlen stecken, sind auch bei der diesjährigen Erneuerung der Policen Preiserhöhungen weitgehend ausgeblieben. Neben dem Versicherer AIG, der bereits angekündigt hatte, die Preise um 10 Prozent zu erhöhen, konnte der Makler Howden nur bei 2 Prozent der von ihm vermittelten Verträge Sanierungsbemühungen feststellen. Das sagte Geschäftsführer Marcel Armon auf dem 9. Hamburger Forum Haftpflichtversicherung. Er riet Versicherern dazu, die Preise über mehrere Jahre kontinuierlich zusammen mit der Versicherungssumme anzuheben. … Lesen Sie mehr ›

Unimedizin Greifswald kündigt DUK

Die Universitätsmedizin Greifswald hat die Verträge mit dem DUK Versorgungswerk in Berlin gekündigt. Hinter dem DUK steht das Maklerunternehmen VAF Pfaffelhuber. Der führende Rückdeckungsversicherer für die vom DUK gegründete Unterstützungskasse ist die Gothaer. Die Universitätsmedizin Greifswald verweist auf die hohe Deckungslücke zwischen den Ansprüchen der Mitarbeiter – die sie als Arbeitgeber erfüllen muss – und den angesparten Summen. In fünf Jahren müsse die Universitätsmedizin 3 Mio. Euro bis 4 Mio. Euro jährlich nachzahlen. … Lesen Sie mehr ›

P&I-Clubs: Die guten Zeiten sind vorbei

Die Finanzpolster sind dick, die Schäden in den vergangenen Jahren waren niedrig. Oberflächlich betrachtet geht es den P&I-Clubs, Reeder-eigenen Schiffshaftpflichtversicherern, gut. Der Branche drohen in den kommenden Jahren jedoch erhebliche Risiken, warnt der Makler Gallagher in einem aktuellen Marktbericht. Die Schäden werden nicht so niedrig bleiben und die guten Kapitalanlageergebnisse der vergangenen beiden Jahre werden sich nicht leicht wiederholen lassen. Preiserhöhungen durchzusetzen, wird für die Anbieter aber kaum möglich sein. … Lesen Sie mehr ›

Heubeck sieht Anpassungsbedarf bei Richttafeln

Der Betriebsrentenberater Heubeck will seine Richttafeln anpassen, die für die Berechnung von Pensionsverpflichtungen deutscher Unternehmen maßgeblich sind. Eine interne Auswertung habe Inkonsistenzen in Bezug auf die verwendeten Datengrundlagen festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Dadurch sei der Trend zur Verbesserung der Sterblichkeiten und damit zur Verlängerung der Lebenserwartung überschätzt worden. Das hat zur Folge, dass die Pensionsrückstellungen momentan höher sind, als sie eigentlich sein müssten. … Lesen Sie mehr ›

Andreas Berger Kolumne

Andreas Berger wechselt zur Swiss Re

 Leute – Aktuelle Personalien  Andreas Berger, Europa- und Deutschlandchef des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), wechselt nach Informationen von SZ und Versicherungsmonitor zum Rückversicherer Swiss Re. Dort soll er in der Konzernleitung die Verantwortung für das Erstversicherungsgeschäft der Gesellschaft mit der Industrie übernehmen. Berger galt bei der Allianz als einer der aufstrebenden Manager. Sein Weggang schwächt das Unternehmen im Industrieversicherungsmarkt. … Lesen Sie mehr ›

Cyberpolicen bei Kleinunternehmen kaum bekannt

Kleine Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern haben sich bislang kaum mit Cyberversicherungen beschäftigt, zeigt eine aktuelle Umfrage der Vermittlungsplattform Cyberdirekt. Nur 7 Prozent der befragten Firmen haben eine solche Deckung und nur etwas mehr als 40 Prozent war bekannt, dass sie ihre Cyberrisiken absichern können. Einzelne Elemente des Deckungsschutzes finden die Unternehmen aber interessant. Ganz oben: die Kostenübernahme für die Wiederherstellung der Systeme. … Lesen Sie mehr ›

HDI Global versichert Bayernoil-Explosion

Die Explosion Anfang September in der Produktionsanlage der Raffineriegesellschaft Bayernoil im oberbayerischen Vohburg wird Versicherer wohl zwischen 100 Mio. Euro und 500 Mio. Euro kosten, je nachdem wie hoch der Betriebsunterbrechungsschaden ausfallen wird. Einer der führenden Versicherer ist HDI Global. Eine wichtige Rolle kommt aber auch der Captive Oil Insurance Limited mit Sitz auf Bermuda zu. … Lesen Sie mehr ›

Millionenschaden nach Brand in Werft

Das Feuer im Schwimmdock und auf einer Yacht in der Bremer Lürssen-Werft wird die Versicherer vermutlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Laut Medienberichten soll die australische QBE der führende Versicherer des Bauprojekts sein. Marsh soll die Deckung vermittelt haben. Die Werft und Marsh kommentierten das nicht. Die Löscharbeiten dauerten 65 Stunden und wurden dadurch erschwert, dass das 140 Meter lange Schiff fast fertiggestellt war und deshalb schon mit Möbeln bestückt war. … Lesen Sie mehr ›

Große Haftpflichtchancen trotz Asbest

Die Produkthaftpflicht bietet Versicherern gigantische Wachstumschancen – wenn sie die Risiken sauber berechnen können. Dabei will ihnen Praedicat helfen, ein in Los Angeles ansässiges Start-up. Praedicat berechnet Wahrscheinlichkeiten, dass sich Stoffe als so gefährlich wie Asbest zeigen und einen hohen Milliardenschaden anrichten. Unternehmenschef Robert Reville glaubt, dass 71 der 80.000 Stoffe, die seine Firma überwacht, als das neue Asbest in die Geschichte eingehen könnten. … Lesen Sie mehr ›