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Aon findet Käufer für Betriebsrentengeschäft

Der britische Pensionsberater LCP übernimmt das deutsche Betriebsrentengeschäft des Maklers Aon. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass die Fusion zwischen den beiden Maklerschwergewichten Aon und Willis Towers Watson Anfang August grünes Licht von der EU erhält. Sie hatte verlangt, dass sich die beiden von Unternehmensteilen trennen. Vergangene Woche hatte der US-Industrieversicherungsmakler Arthur J. Gallagher bereits etliche Willis-Töchter gekauft. LCP steigt mit dem Zukauf zu einem der größten Pensionsberater in Deutschland auf.

Wie Covid und Kunden die Digitalisierung voranbringen

 Themenschwerpunkt IT-Umbau  Die Pandemie hat es deutlich gemacht: Die Versicherer müssen bei der Digitalisierung aufs Gas drücken, denn die Kunden sind seit dem Lockdown noch anspruchsvoller geworden. Die wichtigste Frage dabei ist: Sollen die Versicherer den IT-Umbau selbst machen oder auf Standardlösungen setzen?

Makler Gallagher jetzt global die Nummer drei

Arthur J. Gallagher kauft Teile der Willis-Gruppe. Deshalb können Aon und Willis ihre seit einem Jahr in der Luft hängende Fusion demnächst vollziehen. Für die europäische Maklerszene bedeutet das die Ankunft eines bedeutenden Wettbewerbers, der zu den größten drei Anbietern weltweit gehören wird. Konzernchef Patrick Gallagher hat am Mittwoch erläutert, was der Makler eigentlich genau kauft – und warum er das tut.

Versicherer müssen Vertriebsstrategie überdenken

Im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Versicherer das Thema Digitalisierung angegangen. Um Kunden zu gewinnen und zu halten, müssen die Gesellschaften jedoch in die richtigen Technologien investieren, schreibt der Berater Capgemini in seinem World Insurance Report 2021. Für viele Versicherer sind Vermittler nach wie vor der bedeutendste Vertriebsweg – gerade, wenn es um komplexe Produkte geht. Jedoch müssen auch sie technisch aufrüsten, um die veränderten Kundenwünsche bedienen zu können.

Gallagher kauft Willis-Töchter

Aon und Willis haben bei ihrer seit über einem Jahr hängenden Fusion eine große Hürde überwunden. Die beiden haben, wie von der EU in ihrer Rolle als Kartellbehörde gewünscht, Unternehmensteile verkauft und damit ihre künftige Marktpräsenz verkleinert. Der US-Makler Arthur J. Gallagher & Co. kauft Willis Re und eine Reihe von Tochtergesellschaften – darunter die deutsche Willis-Maklergesellschaft.

Die dringendsten Baustellen der Rückversicherer

Dringende neue Aufgaben prasseln nur so auf die Rückversicherer herein. Als wäre eine Pandemie nicht genug, muss die Branche jetzt auch bei der Digitalisierung an Tempo zulegen, sich nach ESG-Kriterien ausrichten, Cyber-Kumule verhindern – und, und, und. Zum Thema „Rückversicherer, schafft ihr das?“ diskutierten am Mittwoch Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz, Axel Flöring von Guy Carpenter und Angela Yeo von AM Best bei einer Konferenz des Versicherungsmonitors. Sie lieferten spannende Einschätzungen der Lage.

Provisionen bleiben Regulierungsthema

Die Regulierung der Provisionsvermittlung bleibt auch nach dem vorläufigen Scheitern des Provisionsdeckels für Lebensversicherungen ein Thema. Das wurde auf einer Veranstaltung des Berliner Assekuranz-Clubs von 1877 deutlich. So könnte ein Provisionsverbot von Seiten der EU durch die Angleichung von Anlegerschutzvorschriften kommen, erklärte die Leiterin für Vertrieb beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Elisabeth Stiller. In Deutschland ist die Begrenzung von Provisionen wenige Monate vor den Bundestagswahlen für mehrere Parteien ein Thema.

Thatsimple baut Vergleichsportal für Nischen-Policen

 Exklusiv  Sie sind kleinteilig und bringen wenig ein: Nischenversicherungen. Der Abschluss ist mit viel Aufwand verbunden, doch das will Thatsimple ändern. Das neu gegründete Start-up aus Nürnberg will eine digitale Vergleichsplattform für private und gewerbliche Nischenprodukte auf den Markt bringen. Die Gründer wittern großes Potenzial. „Eigentlich sind das immer die gleichen Schritte, die wir brauchen, um einen Beitrag zu berechnen“, sagte Mitgründer Robin Lerch. Das Jungunternehmen will mit einigen Besonderheiten aufwarten. Einen ersten Versicherungspartner gibt es schon.

Zurich mit neuer Underwritingchefin

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Schweizer Versicherer Zurich befördert Hayley Robinson. Die bisherige Underwritingchefin für den britischen Markt wird zum 1. Juni Chief Underwriting Officer der Unternehmensgruppe. Auch die Industrieversicherungseinheit der Generali meldet in Deutschland eine personelle Veränderung im Underwriting. Außerdem: Der Maklerpool Fonds Finanz verstärkt sich im Vertrieb, und die WWK Versicherungen haben einen neuen Leiter für den bAV-Partnervertrieb.

Bundestag deckelt Restschuldprovisionen

Die Provisionszahlungen bei Restschuldversicherungen werden auf 2,5 Prozent der Darlehenssumme beschränkt. Das hat der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition beschlossen. Das soll überhöhten Vergütungen in dem Bereich ein Ende bereiten. Banken profitieren häufig von Provisionen in Höhe von 50 Prozent der Beiträge oder mehr. Lothar Binding (SPD) kündigte weitere Anstrengungen für eine Beschränkung der Provisionen bei Lebensversicherungen an. Carsten Brodesser (CDU) attackierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz in Sachen Riester-Rente.

Neodigital: Mit neuen Geldgebern weiter wachsen

Der Digitalversicherer Neodigital hat im Corona-Jahr 2020 seine Prämieneinnahmen deutlich gesteigert. Auch der Verlust wuchs, wie das bei stark wachsenden Neugründungen häufig der Fall ist, zeigt der aktuelle Solvenzbericht des Unternehmens. Anders als Konkurrent Element hat Neodigital nicht besonders unter der Corona-Pandemie gelitten – die Prognosen seien sogar übertroffen worden. Daneben legt der jüngste Solvenzbericht auch offen, wie hoch die jüngste Kapitalspritze für das Insurtech war.

Bayerische setzt auf Kooperationen

Die Bayerische hat das Jahr 2020 mit einem Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge um 3 Prozent auf 625 Mio. Euro abgeschlossen, das Nachsteuerergebnis ging leicht auf 13,3 Mio. Euro zurück. Bis Mitte des Jahrzehnts will das Unternehmen ein Beitragsvolumen von 1 Mrd. Euro erreichen. Kooperationen wie die kürzlich vereinbarte Zusammenarbeit mit der Nürnberger spielen für die Münchener eine große Rolle. Für solche Projekte wünscht sich der Vorstand allerdings einen Abbau bestehender steuerlicher Hürden. Dringenden Handlungsbedarf sieht die Bayerische auch bei der Riester-Rente.

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