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HDI: Hanssmann nicht mehr Vorstand

 Leute – Aktuelle Personalien  HDI-Vertriebschef Wolfgang Hanssmann (Bild) gibt seinen Vorstandsposten bei der Talanx-Tochter HDI Deutschland Ende des Jahres auf. Vorstandschef Christopher Lohmann baut sein Vorstandsteam weiter um. Hanssmann passte offenbar nicht mehr dazu. Als Vertriebsvorständin für die HDI Deutschland holt Lohmann Stefanie Schlick von Generali. Außerdem haben die HDI Versicherung und die HDI Lebensversicherung neue Vertriebsvorstände, von der Gothaer kommt Malte Dittmann. Hanssmann, jetzt 58, wird für dreieinhalb Jahre als „Senior Advisor“ für HDI Deutschland tätig sein.

S&P sieht Rückversicherer immer noch negativ

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bleibt bei ihrem negativen Ausblick für die weltweiten Rückversicherer. Den Gesellschaften wird es wahrscheinlich auch in diesem und im kommenden Jahr nicht gelingen, ihre Kapitalkosten zu verdienen, begründen die Analysten ihre Entscheidung. Schuld sind unter anderem hohe Naturkatastrophen- und Pandemieschäden. Das Unternehmen erwartet eine Fortsetzung der Preiserhöhungen im kommenden Jahr – wenn auch in einem geringeren Tempo.

Wie Terrorismus und Klimawandel zusammenhängen

Armut, Migration, Destabilisierung von Regierungen – der Klimawandel führt zu weit mehr als nur zu extremen Wetterereignissen. Die Bedrohungen könnten zu einer Stärkung des globalen Terrorismus führen, fürchtet der britische Terrorversicherer Pool Re. Er ist deswegen eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Forschungszentrum START eingegangen und will mit dessen Terrorismus-Experten herausfinden, wie sich die Erderwärmung auf terroristische Aktivitäten auswirkt. Die Ergebnisse sollen Regierungen, Kommunen und dem privaten Sektor dabei helfen, präventiv tätig zu werden.

Keese: Captives sind die einzige Möglichkeit

 Exklusiv  In einigen Bereichen der Industrieversicherung wie Cyber und D&O sind die Preise stark gestiegen. Unternehmen bekommen die Deckungen, die sie einkaufen wollen, zum Teil nicht mehr. Burkhard Keese, Finanzchef von Lloyd’s of London, sieht Captives als einzige Lösung, dieser Misere zu entrinnen. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, wie der Versicherungsmarkt Unternehmen, die einen firmeneigenen Versicherer aufbauen wollen, unterstützen kann und welche Rolle die neue Plattform von Lloyd’s für Versicherungsverbriefungen namens London Bridge dabei spielt.

GDV für Opt-Out bei Elementarschutz

Als Reaktion auf die zunehmenden Extremwetter-Ereignisse wollen die deutschen Versicherer ihre Wohngebäudepolicen in Zukunft nur noch inklusive Elementardeckung verkaufen. Bestehende Verträge sollen um den Schutz ergänzt werden. Nur wer ausdrücklich den Schutz nicht will, kann ihn abwählen. Dazu benötigt es eine gesetzliche Änderung, die die Politik schnell umsetzen müsse, drängt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einem mahnenden Positionspapier. Die Versicherer fordern auch weitere Maßnahmen, darunter Bauverbote in gefährdeten Gebieten.

Nürnberger verliert vor Gericht gegen Helpcheck

Niederlage für die Nürnberger Versicherung gegen das Düsseldorfer Start-up Helpcheck: Das Landgericht Düsseldorf hat entscheiden, dass Helpcheck weiterhin Inkasso-Dienstleistungen gegen Erfolgshonorar anbieten darf. Die Nürnberger hatte kritisiert, dass das Legaltech, das Kunden beim Widerruf ihrer Lebensversicherung hilft, ebenfalls eine Lizenz für Versicherungsberatung besitzt und demnach kein Honorar als Vergütung annehmen dürfe. Das sahen die Richter anders. Einen Teilerfolg konnte die Nürnberger dennoch verbuchen.

Swiss Re überrascht mit deutlichem Gewinn

Trotz der Flutkatastrophe in Deutschland und dem Hurrikan „Ida“ hat der Rückversicherer Swiss Re im dritten Quartal weiter gut verdient und auf Neunmonatssicht einen Gewinn von 1,3 Mrd. Dollar erzielt. Analysten waren positiv überrascht, sie hatten mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Besonders gut lief es in der Schadenrückversicherung. In der Lebens- und Krankenrückversicherung zeigten sich die Folgen der Corona-Pandemie. Besonders hohe Todeszahlen in den USA belasteten das Ergebnis.

Die neuen – und alten – Probleme von Cyber

Vieles hat sich getan im Bereich Cybersicherheit. Kaum ein CEO glaubt noch, dass sein Unternehmen gegen Hackerangriffe immun ist. Doch das hat die Probleme bei der IT-Sicherheit weder für Unternehmen noch für Versicherer gelöst. Die Herausforderungen liegen jetzt in anderen Bereichen. So können mittlerweile auch Laien Hackersoftware günstig im Darknet erstehen, gleichzeitig wird es für Unternehmen immer schwieriger, alle IT-Sicherheitslücken im Blick zu haben. Auch Versicherer haben Probleme, bei der Cybersicherheit mitzukommen, monierten Teilnehmer einer SZ-Veranstaltung.

Covéa und Partner Re einigen sich auf Kaufpreis

Covéa und Partner Re, die Zweite: Nach der überraschenden Absage im vergangenen Jahr starten der französische Versicherer Covéa und die Exor-Holding einen erneuten Anlauf für die Übernahme von Partner Re durch die Franzosen. Für den international tätigen Rückversicherer bietet der Pariser Versicherungsverein 9 Mrd. Dollar, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterzeichnet. Sie ist aber keine Garantie dafür, dass es dieses Mal wirklich zu einer Übernahme kommt.

Warweg: Versicherer befördern Maklerkonsolidierung

Eine Maklerübernahme jagt die nächste: Nicht nur im Ausland wird fleißig zugekauft, sondern auch hierzulande. Die Gründe für die Konsolidierung sind vielfältig. Während Thomas Haukje, Präsident des Maklerverbands BDVM, vor allem Nachfolgeprobleme für die Entwicklung verantwortlich macht, sieht Tobias Warweg, Geschäftsführer der GGW Holding, eine Mitschuld bei den Versicherern. Sie hätten bei den Maklern Ängste geschürt, monierte er bei einer Diskussionsrunde auf der Vermittlermesse DKM.

PKV: 2021 war ein Jahr der Beitragserhöhungen

Private Krankenversicherer (PKV) haben die Beiträge in diesem Jahr deutlicher erhöht als im Schnitt der vergangenen 20 Jahre, besonders stark war die Anhebung bei den Beamten. Das zeigt das aktuelle PKV-Rating des Map-Reports. Er konnte allerdings nur 13 der relevanten 30 PKV-Anbieter in die Untersuchung einbeziehen, weil sich die anderen einer Mitwirkung verweigert haben. Die 13 machen aber 47 Prozent des PKV-Marktes aus.

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