Unabhängig, kritisch, fair - Versicherungsmonitor ist Teil der WATCH MEDIA GROUP Do. 24. September 2026  ·  Newsletter  ·  Anmelden

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Corona treibt Swiss Re in rote Zahlen

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re meldet einen Quartalsverlust von 225 Mio. Dollar, im vergangenen Jahr hatte er in den ersten drei Monaten noch 429 Mio. Dollar verdient. Schuld ist die Corona-Krise: Wegen hoher Veranstaltungsausfallschäden hat der Konzern 476 Mio. Dollar an Rückstellungen gebildet. Auch auf der Kapitalanlageseite macht sich die Pandemie bemerkbar. Finanzchef John Dacey kann der Krise aber auch positive Aspekte abgewinnen. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: FDP, Allianz, Betriebsunterbrechung

Die FDP regt an, angesichts der Pandemie finanzpolitische Maßnahmen wie den Provisionsdeckel in der Lebensversicherung erst mal auf Eis zu legen. Der hängt allerdings schon seit Monaten in den Mühlen der Gesetzgebung fest und kommt nicht voran. Außerdem hat die Allianz in Irland jetzt Prämienrückzahlungen an Kfz-Kunden angekündigt. Immer mehr Versicherer in Großbritannien und den USA sehen sich Klagen wegen Betriebsunterbrechungsschäden gegenüber. Unterdessen machen sich die US-Versicherer für eine staatliche Pandemie-Rückversicherung stark. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re will Corona-Chancen nutzen

Der Rückversicherer Munich Re erwartet, dass die Corona-Krise zu guten „organischen und anorganischen“ Möglichkeiten für die Geschäftsausweitung führen wird. Die möglichen Übernahmen oder Geschäftserweiterungen nannte Konzernchef Joachim Wenning auf der rein virtuell durchgeführten Hauptversammlung des Unternehmens als einen der Gründe für die Aussetzung des Aktienrückkaufprogramms. Dazu kommen die Belastungen durch Corona. Wenning wehrte sich gegen Versuche, rückwirkend nicht gedeckte Risiken wie die Pandemie in der Betriebsunterbrechung politisch einführen zu wollen. Das gehe an die Grundlagen von Versicherung und Rechtsstaat. … Lesen Sie mehr ›

Krise kann Rückversicherer existenziell bedrohen

Die Pandemie wird in einigen Bereichen der Rückversicherung zu einer Kapitalverknappung führen, warnt der Rückversicherungsmakler Willis Re in zwei aktuellen Berichten. Generell sehe es derzeit noch danach aus, dass die Auswirkungen auf die Branche beherrschbar bleiben. Gerade im Bereich Betriebsunterbrechung lauerten aber existenzielle Risiken. Ihre gute Finanzausstattung in der jüngsten Vergangenheit hatten die Rückversicherer vor allem den starken Kapitalmärkten zu verdanken, stellen die Experten fest. Die operative Profitabilität war dagegen rückläufig. Das werde in der Krise noch deutlicher. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: Euler Hermes, BVK, Aon, ABI

Ron van het Hof, CEO der Allianz-Tochter Euler Hermes, wünscht sich eine europaweite Lösung für Kreditversicherer. Außerdem: Der BVK liefert Zahlen, die zeigen sollen, dass Versicherungsvermittlern aktuell Umsätze wegbrechen. Aon kürzt Gehälter. Die britische Versichervereinigung ABI geht von einem Milliardenschaden für Versicherer in Großbritannien aus. Die Veranstalter der Australien Open bangen um ihren Versicherungsschutz. US-Verbraucherschützer bemängeln zu niedrige Prämien-Rabatte. Die Investmentbank UBS erhöht ihre Schadenschätzung für die Versicherungsbranche erheblich, und Global Data korrigiert den Ausblick für den US-Lebensversicherungsmarkt. … Lesen Sie mehr ›

So verändert sich die Schaden- und Unfallversicherung

In zehn Jahren dürfte der dynamisch wachsende Schaden- und Unfallversicherungsmarkt in der Asien-Pazifik-Region an Westeuropa vorbeigezogen sein und sich als Nummer zwei hinter Nordamerika positioniert haben, prognostiziert McKinsey in einer aktuellen Studie. Eine weitere These: Das Schaden- und Unfallgeschäft ist und bleibt ein regionales Geschäft. Inländische Versicherer erzielen in den allermeisten Ländern höhere Beitragseinnahmen und sind rentabler als ihre ausländischen Wettbewerber. Außerdem wagt McKinsey einen Ausblick, welche Geschäftsbereiche nach der Corona-Pandemie zu den Gewinnern und welche zu den Verlierern zählen werden. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherungstreffen in Monte Carlo abgesagt

Erstmals in seiner 63-jährigen Geschichte fällt das Rückversicherungstreffen in Monte Carlo in diesem Jahr aus. Nachdem die drohende Absage schon in Marktkreisen die Runde gemacht hatte, ist nun die offizielle Mitteilung des Veranstalters gekommen. Das Rendez-Vous de Septembre findet wegen der Corona-Krise nicht statt. Rück- und Erstversicherer müssen nun neue Wege finden, um ihre Vertragsverhandlungen zu führen. Die Wochen des Homeoffice haben die Branche dafür bereits gewappnet, glaubt die Hannover Rück. … Lesen Sie mehr ›

Stefan Lippe ist gestorben

Der bekannte Rückversicherungsmanager Stefan Lippe ist mit 64 Jahren an den Folgen des Covid-19-Virus gestorben. Das melden Schweizer Zeitungen. Lippe war einst einer der jüngsten Vorstandschefs in der deutschen Assekuranz und leitete später in einer schweren Krise die Swiss Re. Zuletzt war er im Verwaltungsrat der Axa tätig und selber als Unternehmer aktiv. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re versichert Energiespeicher

 Exklusiv  Die Munich Re versichert erstmals Batteriespeicheranlagen, die im Zuge der Energiewende an Bedeutung gewinnen. Der Hersteller Smart Power aus Feldkirchen ist der erste Kunde. Die Police greift, wenn Maßnahmen zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen-Anlagen den Selbstbehalt überschreiten. Auch der entgangene Umsatz durch den Ausfall einer Anlage lässt sich absichern. Kalkulierbar wird das Risiko, weil eine schlaue Analysesoftware für die nötige Transparenz sorgt. … Lesen Sie mehr ›

VIG Re: Höhere Preise wegen Corona

 Exklusiv  Die Corona-Epidemie sorgt für höhere Preise in der Rückversicherung. Das sagte Johannes Martin Hartmann dem Versicherungsmonitor, Chef des Rückversicherers VIG Re in Prag. Er gehört zur Vienna Insurance Group in Wien. Hartmann erwartet auch spürbare Auswirkungen auf der Schadenseite. Der Bedarf von Erstversicherern, darunter viele Start-ups, steigt wegen der Krise aktuell kräftig an. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer bangen um Monte Carlo-Treffen

 Exklusiv  Das Welt-Rückversicherungstreffen in Monte Carlo findet 2020 sehr wahrscheinlich nicht statt. Noch gibt es keine offizielle Bestätigung der Organisatoren. Aber in Marktkreisen ist zu hören, dass die Entscheidung für die Absage bereits gefallen ist. Die Rückversicherer selbst halten sich bedeckt, wenn man sie zu ihrer möglichen Teilnahme befragt. Nur die Bermuda-Gesellschaft Renaissance Re hat bereits erklärt, dass sie nicht teilnimmt. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück: Wir haben Quantensprünge gemacht

 Exklusiv  Wer mit der Hannover Rück über das krisenbedingte Arbeiten zu Hause spricht, kommt schnell begrifflich ins Straucheln. Denn wenn Personalchefin Cornelia Demmel von Homeoffice spricht, meint sie in erster Linie den Standort Hannover, an dem rund 1.400 Mitarbeiter tätig sind – im Gegensatz zu den weltweiten Außenstellen der Gesellschaft. Die Arbeit in den heimischen vier Wänden bezeichnet man in Hannover meist als Telearbeit. Wie gut das funktioniert und welche Lehren die Hannover Rück aus sechs Wochen Homeoffice gezogen hat, erklärt sie im Interview mit dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück kippt Gewinnziel

Die Hannover Rück, drittgrößer Rückversicherer der Welt, hat ihr Gewinnziel für 2020 zurückgezogen. Eigentlich wollte das Unternehmen 1,2 Mrd. Euro nach Steuern verdienen. Das erscheint der Unternehmensführung unter Jean-Jacques Henchoz angesichts der Corona-Pandemie jetzt unwahrscheinlich. An der Dividende für 2019 hält das Unternehmen fest, das mehrheitlich zum Talanx-Konzern gehört. Auch die Muttergesellschaft hat ihr Gewinnziel von 900 bis 950 Mio. Euro kassiert. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: Aon, Großbritannien, Eiopa

Pandemie-Risiken überfordern einzelne Versicherer, es muss einen Risikopool vergleichbar mit dem Terrorversicherer Extremus geben, fordert der Makler Aon. Außerdem: In Großbritannien und der Schweiz gibt es Bestrebungen, über Kreditversicherer einen Schutzschirm ähnlich der Lösung in Deutschland zu spannen. Hochrangige Vertreter der britischen Versicherer wollen in einer Arbeitsgruppe Strategien für den Umgang mit Pandemien beraten. Die Eiopa nimmt die betriebliche Altersversorgung in den Blick. Und der Katastrophenbonds der Weltbank für Pandemien kommt endlich zur Auszahlung. … Lesen Sie mehr ›

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