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Rückversicherer rss

Jörg Schneider bleibt sich treu

Seit 30 Jahren ist er bei der Munich Re, seit 18 Jahren Finanzvorstand. Zum Jahresende hört Jörg Schneider, 60, auf. „Irgendwann ist es auch mal gut“, sagt er im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. Hier die erweiterte Fassung des Interviews mit Schneiders Antworten zur Cyberversicherung und zur XL-Übernahme durch Axa – und warum die Munich Re keine Chance hat, wenn sie einfach so weiter macht wie bisher. Schneider verteidigt den konservativen Kurs und spricht sich gegen Großübernahmen anderer Rückversicherer aus. Aber er begrüßt die Wachstumsimpulse durch den neuen Vorstandschef Joachim Wenning. Sein nach eigenen Worten größter Fehler: Nach der […] … Lesen Sie mehr ›

Zurich verkauft problematisches Haftpflicht-Portfolio

Der Schweizer Versicherer Zurich veräußert ein Portfolio aus britischen Arbeitgeberhaftpflichtversicherungen an den in Bermuda ansässigen Abwicklungsspezialisten Catalina. Das Portfolio umfasste Ende 2017 Bruttoverbindlichkeiten von 2 Mrd. Dollar (1,76 Mrd. Euro). Dabei handelt es sich größtenteils um Forderungen im Zusammenhang mit Berufskrankheiten, die unter anderem durch Asbest entstanden sind. Im November 2017 hatte Catalina bereits einen problembehafteten Altbestand an Krankenhaushaftpflichtrisiken in Deutschland von Zurich übernommen, mit dem sich der Schweizer Versicherer gravierend verkalkuliert hatte. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa attestiert Versicherern Stressresistenz

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis ihres aktuellen Stresstests. Die Behörde hatte 42 Versicherer und Rückversicherer drei unterschiedliche Szenarien durchleben lassen, von einem starken Zinsanstieg über ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld mit steigender Lebenserwartung bis hin zu hohen Naturkatastrophenschäden. Insgesamt betrachtet sei die Branche ausreichend kapitalisiert, um solche Schocks zu verkraften, so Eiopa. Im ersten Szenario hätten allerdings auch sechs Gesellschaften nicht mehr genug Eigenkapital, im zweiten Szenario waren es sieben. … Lesen Sie mehr ›

Allianz gründet Rückversicherungs-Joint Venture

Die Allianz hat sich mit dem Abwicklungsspezialisten Enstar und dem asiatischen Investor Hillhouse zusammengetan. Gemeinsam wollen sie 470 Mio. Dollar in den Bermuda-Rückversicherer Enhanzed Re investieren, der aus der 2016 gegründeten Vorgängergesellschaft Allianz Re Life Bermuda hervorgegangen ist. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Geschäft von Allianz und Enstar rückversichern. Das ermöglicht den Münchenern, am Run-off-Geschäft von Enstar zu partizipieren. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer verdoppeln Werbeausgaben

Im Herbst 2018 hat die Versicherungsbranche doppelt so viel für klassische Werbung ausgegeben wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einzelne Unternehmen stechen besonders hervor, darunter Ergo und die Deutsche Familienversicherung. Auch die Generali Deutschland gibt 2018 deutlich mehr aus als in den Vorjahren. Für den steigenden Aufwand sind vor allem die höhere Wettbewerbsintensität in der Kfz-Versicherung und das schwache Neugeschäft in der Lebensversicherung verantwortlich, gegen das sich Anbieter stemmen. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best setzt Ausblick für Rückversicherer auf stabil

Die globale Rückversicherungswirtschaft kann nach Analyse von A.M. Best optimistischer in die Zukunft blicken. Die Ratingagentur hat den Ausblick für die Branche von negativ auf stabil gesetzt – unter anderem, weil sie angesichts des Wirtschaftswachstums in den USA mit einer steigenden Nachfrage nach Rückversicherungsschutz rechnet. Auch neue Geschäftschancen wie Cyberrisiken dürften sich positiv auswirken. In der Schadenrückversicherung sorgen branchenfremde Kapitalgeber zwar weiter für ein Überangebot an Deckung, doch der Zufluss dürfte sich nach den Rekordschäden durch Naturkatastrophen 2017 abschwächen, erwartet A.M. Best. … Lesen Sie mehr ›

Neue Haftungsrisiken durch Klimawandel

Die Kanzlei Clyde & Co warnt in einer aktuellen Studie vor neuen Haftungsrisiken für Unternehmen durch den Klimawandel. Auf Unternehmen vieler Branchen kämen dadurch Schadenersatzansprüche zu, wegen möglicher Schäden an Infrastrukturen und Eigentum, sowie durch Vermögensschäden. Nicht nur die Unternehmen, sondern auch das Management könnte zur Verantwortung gezogen werden. Der Klimawandel biete für Industrieversicherer Herausforderungen und Chancen. … Lesen Sie mehr ›

Konzerne liebäugeln mit Cyberversicherung

Das noch junge Geschäft der Versicherer mit Cyberpolicen nimmt derzeit ordentlich an Fahrt auf. Mit Siemens und dem Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen denken zwei wichtige Konzerne über den Abschluss einer solchen Versicherung nach. Das bestätigten IT-Manager der Unternehmen auf einer SZ-Konferenz in Köln. In Sachen Cyberversicherung findet ein Umdenken statt, sagte Jürgen Sturm, IT-Chef von ZF Friedrichshafen. Der Airbus-Konzern hat kürzlich eine Cyberpolice abgeschlossen. … Lesen Sie mehr ›

Trend zu steigender Lebenserwartung stockt

Die Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer weiter gestiegen, inzwischen gibt es aber Anzeichen für eine Abschwächung des Trends. Ändert sich die Lebenserwartung, hat das Folgen für die Versicherer, die für die Ansprüche von Kunden mit einer Lebens- oder Rentenversicherung Rückstellungen bilden, heißt es in einer aktuellen Sigma-Studie von Swiss Re. Noch sei allerdings unklar, ob es sich um eine wirkliche Trendumkehr oder ein zeitlich begrenztes Phänomen handelt. … Lesen Sie mehr ›

El Niño sorgt für höhere Sturmschäden

Rekordschäden wie im Jahr 2017 haben die Stürme in diesem Jahr zwar nicht verursacht, trotzdem ist 2018 laut Munich Re ein außergewöhnliches Jahr. Durch ein besonderes Wetterphänomen gab es in diesem Herbst nicht nur besonders viele Stürme, sondern gerade in Japan trafen auch mehr Taifune auf Land. Deshalb lagen die Gesamtschäden mit 51 Mrd. Dollar (45 Mrd. Euro) deutlich über dem Langzeitdurchschnitt, schreibt Munich Re. Versicherer müssen rund 25 Mrd. Dollar der Schäden tragen. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer ziehen sich aus Kohle zurück

Versicherer in Europa sind führend beim Rückzug aus dem Versicherungsgeschäft mit Kohle. Das zeigt ein aktueller Bericht von Umweltschützern. Demnach haben sich inzwischen sieben Versicherer und Rückversicherer Beschränkungen auferlegt, alle kommen aus Europa. Im Vorjahr waren es erst drei Gesellschaften gewesen. Für den Bericht haben Aktivisten von der Kampagne „Unfriend Coal“ untersucht, wie sich 24 Versicherer weltweit in Bezug auf Kohle verhalten. Neben der Übernahme von Risiken interessierten sich die Umweltschützer auch für die Kapitalanlage. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer begrüßen späteren Start von IFRS 17

Die Versicherer werten die Entscheidung des International Accounting Standards Board (IASB) positiv, die Einführung der neuen internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS 17 um ein Jahr auf 2022 zu verschieben. Diesen Eindruck haben die Berater von Bearing Point in Gesprächen mit Verantwortlichen von Versicherern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten. Die Versicherer sind zwar der Ansicht, dass sie auch den ursprünglichen Termin im Jahr 2021 geschafft hätten, halten den zusätzlichen Zeitpuffer angesichts der noch offenen Fragen und Unklarheiten aber für sinnvoll. … Lesen Sie mehr ›

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