Das Ausmaß der Schäden infolge des Iran-Kriegs auf die Rückversicherer und die Auswirkungen auf die Branche lassen sich aufgrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen noch nicht abschätzen, schreibt S&P in einem aktuellen Bericht. Die Stabilität des Sektors und seine Kreditqualität sieht die Ratingagentur wegen der starken Kapitalausstattung jedoch nicht gefährdet. … Lesen Sie mehr ›
Die EU will mit der Insurance Recovery and Resolution Directive (IRRD) einen einheitlichen Rahmen für die Sanierung und Abwicklung von Versicherern schaffen. Auf die betroffenen Gesellschaften kommt ein großer Aufwand zu, auch kleinere Spezialversicherer könnten betroffen sein, warnen Frank Püttgen und Gunars Urdze von KPMG Law im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Neuigkeiten gibt es zu dem Sicherungsfonds für Schaden- und Unfallversicherer, den die BaFin ins Gespräch gebracht hatte. … Lesen Sie mehr ›
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die militärischen Reaktionen des Landes in der gesamten Golfregion beeinträchtigen nicht nur die Luft- und Schifffahrt, sondern erhöhen auch das Risiko von Schäden in der Sachversicherung sowie von Betriebsunterbrechungen, schreibt die Ratingagentur DBRS Morningstar in einem aktuellen Bericht. Für die Versicherer besteht das Risiko eines Kumulschadens, weil mehrere Sparten gleichzeitig betroffen sein könnten. … Lesen Sie mehr ›
Die Mehrheit der größten P&I-Clubs hat die Kriegsrisiko-Haftpflichtdeckungen für Schiffe, die in den Persischen Golf und benachbarte Gewässer einlaufen, wegen des Kriegs im Iran zu Donnerstag gekündigt. Auch Seekaskoversicherer haben die Schiffseigner über die Kündigung bestehender Policen informiert – entsprechende Neuverhandlungen dürften zu deutlich schärferen Konditionen stattfinden. Der Konflikt könnte die weltweite Versorgung mit Öl und anderen Rohstoffen erheblich beeinträchtigen. … Lesen Sie mehr ›
Beim Mischkonzern Berkshire Hathaway spielt das Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft traditionell eine große Rolle, weil sich die Schadenreserven gewinnbringend anlegen lassen. Nach einem Gewinneinbruch hat der neue Chef Greg Abel angekündigt, auf die Bremse zu treten und sich insbesondere bei der Zeichnung von Rückversicherungsgeschäft zurückzuhalten. Grund sind die bröckelnden Preise. … Lesen Sie mehr ›
Der Makler Willis hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar Markanteile verloren. Die 2021 gescheiterte Fusion mit dem Rivalen Aon brachte Unruhe und hohe Fluktuation für den gesamten Konzern Willis Towers Watson, zu dem der Makler gehört. Mitte 2024 holte die Gruppe die erfahrene Managerin Lucy Clarke von Marsh, um die Wende einzuleiten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, wie Willis bei Kunden punkten will und warum sie an eine Fusionswelle unter den Versicherern glaubt. … Lesen Sie mehr ›
Die Swiss Re hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordgewinn erzielt – blickt aber weniger optimistisch auf das laufende Jahr. Während die Konkurrenz aus München ihren Aktionären trotz eines sichtbar weicher werdenden Marktes sprudelnde Gewinne in Aussicht stellt, gehen die Schweizer deutlich konservativer vor. Im vergangenen Jahr hat die Swiss Re einen Konzerngewinn in Höhe von 4,8 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro) erwirtschaftet – das Ziel für 2026 liegt bei nur noch 4,5 Mrd. Dollar. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re hat im vergangenen Jahr 6,1 Mrd. Euro verdient und damit seine eigenen Überwartungen übertroffen. Die Aktionäre will der Konzern mit einer üppigen Dividendenerhöhung und einem Aktienrückkaufprogramm beglücken. Trotz dieser günstigen Lage verteidigte Munich-Re-Chef Christoph Jurecka bei der Bilanzpressekonferenz den Stellenabbau bei der Erstversicherungstochter Ergo. Der Konzern müsse auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, sagte er. … Lesen Sie mehr ›
In der Rückversicherung sinken die Preise, das bekommt auch die Munich Re zu spüren. Der Preisabrieb in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 hat sich mit minus 2,5 Prozent bei den Münchnern aber noch in Grenzen gehalten. Dafür musste der Rückversicherer aber beim Volumen Abstriche machen, wie Munich Re-Chef Christoph Jurecka im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt. Dennoch sieht er den Rückversicherer gut aufgestellt. … Lesen Sie mehr ›
Der Großmakler Aon sieht die Versicherer in der Pflicht, sich auf die sich durch künstliche Intelligenz (KI) verändernde Risikolandschaft einzustellen. Aus Sicht von Aon ist die KI derzeit das größte Risiko für Unternehmen. Neben den Chancen, die die Technologie mit sich bringt, entstünden zunehmend Gefahren wie Falschinformationen, Mängel in der Datenqualität oder neue Haftungsrisiken, warnt Aon in seiner Marktprognose 2026 für Deutschland. … Lesen Sie mehr ›
Viele Versicherer suchen zurzeit nach konkreten Anwendungsbereichen der künstlichen Intelligenz (KI). Während die Anwendungen häufig im Service angesiedelt sind, arbeitet die Hannover Rück an einem Co-Piloten für Underwriter. Dabei geht es um viele und sensible Daten. Das bringt eine Reihe von Risiken mit sich – und die Frage, wer am Steuer sitzt. … Lesen Sie mehr ›
Die Analysten von AM Best haben den Ausblick für den deutschen Nichtlebensversicherungsmarkt von negativ auf stabil gesetzt. Die Ratingagentur erwartet, dass die Preise mit der Inflation steigen und sich die Profitabilität so stabilisiert. In der Autoversicherung rechnet sie zwar mit mehr Wettbewerb, Übertreibungen dürften aber ausbleiben. … Lesen Sie mehr ›