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Monte Carlo: Makler haben Oberwasser

Die großen Rückversicherungsmakler sind die Gewinner des Zustroms an frischem Kapital in die Branche. Unternehmen wie Aon Benfield, Guy Carpenter und Willis Re haben künftig viel mehr Kapazität für ihre Kunden. Sie gewinnen auch an Einfluss. Die Rückversicherer versuchen, die Veränderung kleinzureden.

Munich Re gibt sich gelassen

Mit Milliarden drängen Pensionsfonds und andere institutionelle Anleger in den Rückversicherungsmarkt. Doch Weltmarktführer Munich Re gibt sich gelassen. Man sei nur in einem kleinen Geschäftsfeld von der neuen Konkurrenz betroffen. Jeworrek nannte auch die neuesten Zahlen zum Hagelschlag – 2013 ist teurer der Münchener Schaden von 1984.

Guy Carpenter: Alternatives Kapital bleibt

Pensionsfonds und andere Großanleger investieren Milliarden in alternative Rückversicherungsangebote wie Katastrophenanleihen. Zum ersten Mal sind die Preise für Risikoschutz im alternativen Markt gleich oder niedriger als die der traditionellen Rückversicherer, stellt der Makler Guy Carpenter fest.

Rückversicherer müssen umdenken

Kleinere Rückversicherer sollten sich auf spezielle Sparten konzentrieren, wenn sie überleben wollen, glaubt die Rating-Agentur Standard & Poor’s. Weil immer mehr externes Kapital in den Markt strömt, wird der Wettbewerb spürbar härter. Die Preise sind unter Druck.

Heidelberger wird Abwickler für Lebensbestände

Die Hannover Rück beteiligt sich mit 30 Mio. Euro an der Heidelberger Leben und hält künftig 20 Prozent. Die Mehrheit geht an den Hedgefonds Cinven. Cinven und Hannover Rück wollen die Heidelberger Leben zu einer Plattform für die Abwicklung von deutschen Lebensversicherungsbeständen machen. Aufsichtsratschef wird der frühere HUK-Coburg-Chef und GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen.

Sonderfaktoren helfen Swiss Re

Der Rückversicherer Swiss Re profitierte im zweiten Quartal von einer Steuergutschrift und von Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren, außerdem fielen hohe Einmalverluste aus dem Vorjahr nicht wieder an. Die Preise gehen nach unten, allerdings von einem hohen Niveau aus, sagte Konzernchef Michel Liès.

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