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Talanx setzt Sanierung in Deutschland fort

Die Talanx-Gruppe konnte Umsatz und operativen Gewinn in den ersten neun Monaten steigern. Unter dem Strich verdiente der Konzern wegen einer Abschreibung in Höhe von 155 Mio. Euro auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft aber weniger. Die Sanierung von Talanx Deutschland wird die Gruppe auch weiter beschäftigen, der Versicherer kündigte Investitionen in die IT und Stellenstreichungen an. Talanx gab außerdem eine weitere Maßnahme zur Kostensenkung bekannt: Die IT-Infrastruktur für das gesamte Erstversicherungsgeschäft in Deutschland wird künftig von IBM betrieben. … Lesen Sie mehr ›

Moody’s: Übernahmewelle wird weitergehen

Die Assekuranz erlebt derzeit eine weltweite Übernahmewelle. In diesem Jahr sei das Volumen der Transaktionen so hoch gewesen wie lange nicht mehr, teilte die Ratingagentur Moody’s mit. Das wird so weitergehen, prognostiziert das Unternehmen in einem aktuellen Bericht. Nur dramatische wirtschaftliche Veränderungen könnten den Trend zu Fusionen und Übernahmen stoppen. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re schwächelt bei Kapitalerträgen

Der Rückversicherer Munich Re hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient als Analysten erwartet hatten, bleibt aber bei seiner Gewinnprognose von mehr als 3 Mrd. Euro für das volle Jahr. Die Schadenlast war in der Rückversicherung moderat, in der Erstversicherung litt der Konzern unter Großfeuern. Hauptproblem sind die Kapitalerträge, die wegen der niedrigen Zinsen stetig zurückgehen. Munich Re-Vorstand und Ergo-Chef Markus Rieß hatte seinen ersten Presseauftritt nach dem Wechsel von der Allianz, wollte aber zur Strategie nichts sagen. Das soll … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück will mit Lifestyle-Policen wachsen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat in den ersten neun Monaten 2015 gut verdient, bleibt aber bei der Prognose für das kommende Jahr vorsichtig. Die Gesellschaft rechnet aufgrund des herausfordernden Marktumfelds mit einem gleichbleibenden Gewinn und stabilen bis rückläufigen Prämieneinnahmen. Hannover Rück setzt auf neue Wachstumsfelder wie die Rückversicherung von neuartigen Lebensversicherungstarifen und Cyberpolicen. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re verdient trotz Tianjin gut

Der Rückversicherer Swiss Re muss 250 Mio. Dollar für die Explosion im chinesischen Hafen Tianjin zahlen. Trotzdem konnte der Konzern seinen Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig steigern. Geholfen haben geringe Naturkatastrophenschäden, Reserveauflösungen und ein gutes Ergebnis in der Lebens- und Krankenrückversicherung. Künftig will der Rückversicherer alle Unternehmensbereiche, die Lebensversicherungsbestände verwalten, in der Geschäftseinheit Swiss Re Life Capital AG zusammenfassen. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re arbeitet mit IBM-Computer „Watson“

Der Rückversicherer Swiss Re will sein Underwriting mit der Analyse von bisher ungenutzten unstrukturierten Daten verbessern und hat dafür eine Zusammenarbeit mit dem IT-Unternehmen IBM vereinbart. Dessen Supercomputer „Watson“ soll große Datenmengen analysieren und Underwriter mit passgenauen Informationen versorgen. Das könnte Swiss Re im Wettbewerb mit branchenfremden Konkurrenten einen entscheidenden Vorteil verschaffen. … Lesen Sie mehr ›

Gen Re und Claus-Michael Dill haben sich getrennt

 Leute – Aktuelle Personalien  Claus-Michael Dill ist nicht länger Aufsichtsratschef der deutschen Tochter des Rückversicherers Gen Re, er hat das Unternehmen verlassen. Offenbar war den US-Eignern Dills Beziehung zum Rivalen XL Catlin zu eng. Dort ist der frühere Axa Deutschland-Chef jetzt auch in weiteren leitenden Gremien vertreten. Außerdem: Achim Heidebrecht, früher Leiter der Talanx-IT, ist zu einem Softwarehersteller gegangen. Sergio Rivera Jiménez wird Chef der Rückversicherungsaktivitäten des Maklers Aon in Kolumbien. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück rechnet mit steigenden Kfz-Prämien

Im Gegensatz zum Online-Vergleichsportal Verivox, das sinkende Preise für Kfz-Versicherungen in der anstehenden Wechselperiode erwartet, rechnet Hannover Rück-Vorstand Michael Pickel mit Prämiensteigerungen – auch für die Endkunden. Versicherte müssen laut Einschätzung des Rückversicherers im Schnitt rund 2,3 Prozent mehr zahlen. Auch 2016 soll es weiter aufwärts gehen. Prämiensteigerungen erwartet die Hannover Rück auch bei der Rückdeckung von Naturkatastrophenrisiken. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Branche vor „dramatischen Änderungen“

Die Digitalisierung und neue Risiken werden für dramatische Veränderungen in der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche sorgen, glaubt Munich Re-Vorstand Ludger Arnoldussen. Dazu gehören Industrie 4.0 und selbstfahrende Autos. Munich Re reagiere mit engen Kundenkontakten und Partnerschaften mit Technologieführern auch außerhalb der Versicherungsbranche, sagte Arnoldussen beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. Aber das selbstfahrende Auto mache die Kfz-Versicherung nicht überflüssig. … Lesen Sie mehr ›

Aon Benfield: Kapazitäten als Chance für Innovationen

Die hohen Kapazitäten im Rückversicherungsmarkt wären kein Problem, wenn die Anbieter sie für innovative Lösungen verwenden würden, hieß es beim Rückversicherertreffen in Baden-Baden. Trotz des hohen Drucks auf die Preise werden die Gesellschaften wieder einmal Rekordergebnisse abliefern, erwartet Jan-Oliver Thofern, Deutschlandchef des Rückversicherungsmaklers Aon Benfield. Gefährlicher sei das stagnierende Prämienwachstum, hier hofft Thofern auf neue Impulse beispielsweise durch die Übertragung von Risiken von staatlichen US-Hypothekenfinanzierern an den Kapitalmarkt. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer vor perfektem Sturm

Die Rückversicherer sind in einer schwierigen Situation. Ein einziger schwerer Sturm oder ein anderes Schadenereignis könnten dafür sorgen, dass die Branche hohe Verluste einfährt und sich danach deutlich verändert, warnte Stephen Catlin vom gerade fusionierten Unternehmen XL Catlin zum Auftakt des Rückversicherertreffens in Baden-Baden. In der Folge würden manche Gesellschaften vom Markt verschwinden. Die gegenwärtige Konsolidierungswelle in der Branche berge auch Risiken. In der Vergangenheit sei ein großer Teil der Übernahmen für die Anteilseigner nicht gut ausgegangen, hieß es auf … Lesen Sie mehr ›