Die Makler- und Beratungskonzerne Aon und Marsh McLennan fordern von der globalen Erst- und Rückversicherungsbranche mehr Engagement, was die Unterstützung der Ukraine angeht. Insbesondere gehören pauschale Risikoausschlüsse abgeschafft, fordern die beiden Konkurrenten in einem konzertierten Aufruf an die Branche. Oft würden Ukraine-Risiken sowie Risiken mit Bezug zu Russland und Weißrussland in einen Topf geworfen werden, kritisieren sie. … Lesen Sie mehr ›
Der Trend zu immer höheren Schadenersatzurteilen vor Gericht treibt die US-Haftpflichtschäden immer weiter in die Höhe. Unternehmenskunden müssen in der Folge nicht nur mehr für ihre Haftpflichtversicherungen zahlen, sondern leiden auch unter schrumpfenden Kapazitäten, zeigt eine Studie des Rückversicherers Swiss Re. Die sogenannte soziale Inflation ist vor allem in den USA ein Problem, aber auch in Großbritannien, Australien, und Kanada und einigen europäischen Ländern auf dem Vormarsch, berichten die Swiss Re-Experten Jérôme Jean Haegeli (links) und Gianfranco Lot beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. … Lesen Sie mehr ›
Künstliche Intelligenz (KI) wird in immer mehr Unternehmen genutzt und auch für kritische Entscheidungen eingesetzt. Deswegen erwartet der Rückversicherer Munich Re, dass bald erste Schäden aus Sammelklagen auftreten könnten, weil die KI Fehler gemacht hat. Sie sind in traditionellen Policen nicht explizit abgedeckt, was zu Unsicherheiten über den Versicherungsschutz führen kann – Stichwort „Stille KI“. Auch Ausschlüsse auf Seiten der Versicherer sind zu erwarten, glaubt Alexandra Matthews von Munich Re. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv In der Industrie- und auch der Rückversicherung sehen Experten schon erste Anzeichen für einen weichen Markt. Burkhard Keese, Finanzchef beim Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s, widerspricht. Solange die Investoren nicht ausreichend entlohnt wurden und kein frisches Kapital in den Markt fließt, sieht er keine Abwärtstendenz bei den Preisen – jedenfalls keine, die Lloyd’s bereit wäre, mitzumachen, erklärt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagentur Fitch hat den Ausblick für den globalen Rückversicherungsmarkt auf neutral herabgesetzt. Diese Einschätzung kommt kurz nachdem Konkurrent Moody’s den Sektor hochgestuft hatte und S&P seine Einschätzung stabil belassen hatte. Fitch erklärt die Entscheidung vor allem mit den wieder leicht sinkenden Preisen, betrachtet den Rückversicherungsmarkt aber immer noch als attraktiv. … Lesen Sie mehr ›
Der Markt für Wohngebäudeversicherungen ist weiterhin von Problemen betroffen, zeigt eine Analyse der Ratingagentur Assekurata. Im vergangenen Jahr wiesen 30 Versicherer Schaden- und Kostenquoten von über 100 Prozent auf. Mit der geplanten Gefahrstoffverordnung kommen noch höhere Kosten auf die Wohngebäudeversicherer zu, sind sich die Analysten sicher. Es gibt nach ihrer Ansicht aber auch Hoffnung für die Sparte. … Lesen Sie mehr ›
Die meisten Versicherer, die Schaden- und Unfallrückversicherungen einkaufen, gehen für 2025 von stabilen oder weiter steigenden Preisen aus. Das geht aus einer Umfrage der Ratingagentur Moody’s unter Rückversicherungseinkäufern hervor. Die Analysten sehen allerdings eine Verlangsamung des Preisanstiegs, einige Umfrageteilnehmer erwarten in einzelnen Sach-Sparten sogar leichte Preissenkungen. Die Erstversicherer stellen sich weiter darauf ein, dass Rückversicherer keine Lust auf Frequenzschäden haben. … Lesen Sie mehr ›
Nach zwei Jahren mit starken Preissteigerungen haben die Rückversicherer nach Einschätzung der Ratingagentur S&P den Höhepunkt erreicht. Auch wenn die Preise stellenweise schon wieder moderat sinken, ist das aus Sicht des S&P-Experten Johannes Bender kein Grund zur Sorge. Denn die strukturellen Änderungen, die Rückversicherer etwa an Naturkatastrophendeckungen vorgenommen haben, werden vorerst bestehen bleiben, glaubt er. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der Allianz-Manager Stephan Geis wechselt zum Industrieversicherer HDI Global in Hannover. Dort übernimmt er als Managing Director die Führung des Deutschlandgeschäfts. Die Aufgabe wurde bislang von HDI-Global-Vorständin Barbara Klimaszewski-Blettner zusätzlich zu ihrer Aufgabe als globale Schadenchefin ausgeübt. Außerdem: WTW hat für den Aufbau seines Luft- und Raumfahrtgeschäfts neben Christian Grimme zwei weitere Fachleute vom Spezialmakler Besso Grimme Insurance Brokers abgeworben. Zudem verstärkt WTW das Kreditmanagement mit vier Aon-Experten. Weitere personelle Neuigkeiten gibt es bei Finlex, Aon und Howden Capital Markets & Advisory. … Lesen Sie mehr ›
Vor zwei Jahren hatten die größten Rückversicherer weltweit noch sehr unterschiedliche Strategien, was die Übernahme von Naturkatastrophenrisiken angeht: Die einen machten wegen der hohen Schäden einen Bogen um das Geschäft, die anderen wollten von den steigenden Preisen profitieren und in dem Segment zulegen. Dank guter Ergebnisse stehen die Zeichen nun bei fast allen Anbietern auf Wachstum, zeigt eine Analyse der Ratingagentur S&P. Allerdings lassen die Rückversicherer gleichzeitig Vorsicht walten und werden Geschäft nicht zu jedem Preis akzeptieren. … Lesen Sie mehr ›
Die beiden großen Rückversicherer Munich Re und Swiss Re haben im Ranking der Ratingagentur A.M. Best schon mehrmals den Spitzenplatz getauscht. In der aktuellen Untersuchung rangieren beide auf Platz 1, denn die Analysten haben zwei Ranglisten erstellt: Munich Re führt das Feld der nach IFRS 17 bilanzierenden Rückversicherer an, Swiss Re das der Gesellschaften, die im vergangenen Jahr den neuen Rechnungslegungsstandard noch nicht angewandt haben. Kräftig zugelegt bei den Prämieneinnahmen haben vor allem Bermuda-Rückversicherer. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherungsmarkt bleibt auch in der zweiten Jahreshälfte 2024 und im kommenden Jahr profitabel, glaubt die US-Ratingagentur Fitch. Die Gesellschaften profitieren nach Meinung der Experten von auskömmlichen Preisen und einer hohen Zeichnungsdisziplin. Da ein gestiegenes Kapitalangebot auf eine erhöhte Nachfrage nach Rückversicherungskapazitäten stößt, rechnet Fitch mit stabilen Preisen und Bedingungen im kommenden Jahr. … Lesen Sie mehr ›
Die Finanzaufsicht BaFin hat seit dem vergangenen Jahr bei 13 Anbietern von fondsgebundenen Lebensversicherungen geprüft, ob ihre Produkte einen angemessenen Kundennutzen stiften. Mit den Ergebnissen ist Versicherungsaufseherin Julia Wiens gar nicht zufrieden. Einige Versicherer missachteten formale Vorgaben, bei anderen sind die Effektivkosten und die Frühstornos viel zu hoch, monierte sie bei einer Fachkonferenz. Auch Rückvergütungen sind Wiens ein Dorn im Auge. Sie droht mit Vertriebsverboten, aber auch persönlichen Konsequenzen für die betroffenen Vorstände. … Lesen Sie mehr ›
Nach einem Einbruch im Jahr 2022 hat das Rückversicherungskapital Ende 2023 wieder ein Niveau wie vor den Kapitalmarktturbulenzen erreicht. Die Ratingagentur A.M. Best geht davon aus, dass sich der Wachstumspfad fortsetzen und das Kapital bis Ende dieses Jahres auf 620 bis 625 Mrd. Dollar (554 bis 558 Mrd. Euro) anwachsen wird. Neben dem neu erwachten Appetit externer Investoren auf Katastrophenanleihen tragen auch die hohen Gewinne der Rückversicherer dazu bei. Diese könnten aber ihre langfristigen Partnerschaften mit Kunden belasten, warnen die Analysten. … Lesen Sie mehr ›