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Munich Re investiert Millionen in Insurtech Trov

Der Rückversicherer Munich Re führt eine Investorengruppe, die weitere 45 Mio. Dollar in das US-Insurtech Trov investiert. Das teilte Trov in San Francisco mit. Das Unternehmen bietet Kunden an, per App Geräte und andere wertvolle Gegenstände einzeln zu versichern. Damit greift es traditionelle Modelle wie die Hausratversicherung frontal an. Der Münchener Rückversicherer wird Trov bei der geplanten Expansion in den USA sowie in Europa und damit auch in Deutschland unterstützen. … Lesen Sie mehr ›

Start-ups schlagen leisere Töne an

Nach einem angriffslustigen Start schlagen viele Insurtechs mittlerweile versöhnliche Töne an und setzen auf die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen. Rückversicherer sind bei solchen Kooperationen besonders aktiv. Für die Erstversicherer besteht darin eine Gefahr, sagte Axa-Deutschlandchef Alexander Vollert auf der Versicherungsmonitor-Konferenz Breakfast Briefing in Köln. Finanzchef24-Gründer Felix Schollmeier (Bild) sieht die Lage anders. Er hält die Versicherer für größere Konkurrenten für sein Unternehmen als andere Insurtechs. … Lesen Sie mehr ›

Werk1 sucht Insurtechs für Runde zwei

Das Münchener Insurtech-Programm, das mehrere Versicherer gemeinsam mit dem Inkubator Werk1 ins Leben gerufen haben, geht in die zweite Runde. Die Organisatoren haben auf Feedback der Gesellschaften reagiert und zielen jetzt auf Start-ups, die nicht mehr ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Das sagte die Projektleiterin Anastasia Stoycheva auf einer Veranstaltung in Berlin. Mit Snapsure hat einer der Teilnehmer aus dem ersten Durchgang seine Idee einer Versicherung per Foto auf den Markt gebracht. Die Schweizer Baloise nutzt die Technologie für … Lesen Sie mehr ›

Insurtechs ante Portas

Die Hauptgefahr für die Versicherungswirtschaft geht von Insurtechs aus, die mit Rückversicherern kooperieren, erwartet Florian Graillot von Axa Strategic Ventures. Für Start-ups sei die Branche nicht trotz, sondern wegen der regulatorischen Hürden interessant, sagte er auf einer Konferenz in Berlin. Neue Technologien wie Blockchain könnten hier helfen. Google-Experte Jan Müller sieht das größte Potenzial für den Einsatz von Big Data oder künstlicher Intelligenz in Underwriting und Schadenmanagement in der Schaden- und Unfallversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s leidet unter Großschäden

Der Londoner Versicherungsmarkt war im vergangenen Jahr stark von Großschäden betroffen. Naturkatastrophen wie Hurrikan „Matthew“ und die Waldbrände in Kanada sorgten dafür, dass das versicherungstechnische Ergebnis deutlich schlechter ausfiel. Auf den Brexit reagiert Lloyd’s mit der Gründung einer Gesellschaft in Brüssel. Von dort aus will der Versicherungsmarkt ab 2019 Geschäft mit Kunden aus EU-Mitgliedsstaaten betreiben. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s deckt Police für US-Amazon-Händler

Der amerikanische Versicherer Insuratech reagiert auf die zunehmende Zahl der Online-Händler. In Zusammenarbeit mit Lloyd’s of London bietet er eine Police an, die Amazon-Händler gegen Einkommensausfälle absichert, wenn ihr Profil gesperrt wird. Bisher gibt es die Versicherung nur in den USA. Das Unternehmen will jedoch das Angebot auch nach Australien, Kanada und Europa bringen. In Großbritannien gibt es bereits Gespräche mit potenziellen Partnern, sagt Insuratech-Chef Tim Craig. … Lesen Sie mehr ›

EU: Eiopa soll für interne Modelle zuständig sein

Interne Modelle erlauben Versicherern und Rückversicherern, ihren Kapitalbedarf nach den neuen EU-Eigenkapitalregeln Solvency II unternehmensindividueller zu berechnen als mit der Standardformel. Bisher sind die nationalen Versicherungsaufseher, in Deutschland die BaFin, für interne Modelle zuständig. Die EU-Kommission regt nun an, dass die europäische Aufsicht Eiopa diese Aufgabe übernehmen soll – zumindest bei grenzüberschreitend tätigen Gesellschaften. Das soll gewährleisten, dass die Anforderungen an interne Modelle in allen EU-Ländern dieselben sind. … Lesen Sie mehr ›

Teure Katastrophen: Versicherer müssen mehr zahlen

Die weltweiten Katastrophen haben wieder zugenommen: Sowohl der wirtschaftliche Gesamtschaden als auch die versicherten Schäden sind 2016 beinahe doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Sigma-Studie von Swiss Re hervor. Verantwortlich dafür sind insbesondere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Waldbrände. Die Versicherer mussten wieder tiefer in die Tasche greifen – was vor allem daran liegt, dass viele Katastrophen Regionen mit hoher Versicherungsdurchdringung getroffen haben. … Lesen Sie mehr ›

D&O: Schiedsgerichte als Kostensenkungsprogramm

Schiedsgerichte sind eine gute Möglichkeit für D&O-Versicherer, Kosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Diese Ansicht vertraten Theo Langheid von der Kanzlei Bach Langheid Dallmayr und Martin Schulze Schwienhorst vom Versicherungsmakler Kleist auf der Jahrestagung der Schiedsgerichtsorganisation Arias in Düsseldorf. Sie wollen den Einsatz von Schiedsgerichten in der Assekuranz fördern. Während Schulze Schwienhorst die Versicherer mehr in die Pflicht nehmen will, sieht Langheid mehr Chancen darin, das System der Schlichtung zu verbessern. … Lesen Sie mehr ›

Talanx: Selbstbewusst und vorsichtig

Der Talanx-Konzern erwartet für 2017 einen Gewinnrückgang von rund 100 Mio. Euro auf 800 Mio. Euro, weil Sonderfaktoren aus dem Jahr 2016 wegfallen und der Versicherer mit höheren Katastrophenschäden rechnet. Der Vorstand unter Konzernchef Herbert Haas bleibt vorsichtig. Aber eigentlich herrscht großes Selbstbewusstsein in Hannover. Das Unternehmen glaubt, beim Sorgenkind Privat- und Gewerbegeschäft in Deutschland endlich einen entscheidenden Schritt vorangekommen zu sein. Der Industrieversicherer hält seinen Turnaround für beendet, die Tochter Hannover Rück liefert gewohnt zuverlässig hohe Gewinne – und … Lesen Sie mehr ›

Munich Re trennt sich von Arnoldussen

 Leute – Aktuelle Personalien  Vorstand Ludger Arnoldussen (Bild) und die Munich Re trennen sich nach zehn Jahren, Arnoldussen geht offenbar nicht freiwillig. Nachfolger wird Hermann Pohlchristoph. Er wird unter anderem für die Märkte in Deutschland, Asien-Pazifik und Afrika zuständig sein. Zudem übernimmt Emy Donavan bei AGCS die globale Verantwortung für Cyberversicherungen. Der Makler Südvers hat mit Timo Hertweck einen neuen Geschäftsführer für den Vertrieb gefunden und das Heilwesen-Netzwerk RM hat Hans-Peter Schwintowski zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re erwartet weiter sinkenden Gewinn

Der Rückversicherer Munich Re erwartet für 2017 einen Gewinn von 2,0 Mrd. Euro bis 2,4 Mrd. Euro, deutlich unter den 2,6 Mrd. Euro, die das Unternehmen 2016 verdiente – und die bereits um 0,5 Mrd. Euro unter dem Wert von 2015 lagen. Das teilte der scheidende Konzernchef Nikolaus von Bomhard (Bild) bei der Vorlage der Bilanzzahlen mit. Die Kerndaten hatte das Unternehmen bereits am 7. Februar 2017 mitgeteilt. Munich Re-Vorstand und Ergo-Chef Markus Rieß kündigte an, den geplanten digitalen Versicherer … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer müssen Geschäftsmodell ändern

Das Geschäftsmodell der Erstversicherer wird sich in Zukunft stark verändern – und das Geschäftsmodell der Rückversicherer gleich mit. Davon zeigten sich Experten auf dem Rückversicherungstag der Süddeutschen Zeitung überzeugt. So kann sich Roland Oppermann, Vorstand bei der SV Sparkassenversicherung, gemeinsame Assistance-Dienstleister von Erst- und Rückversicherern vorstellen. Die Digitalisierung stellt zusätzliche Anforderungen. … Lesen Sie mehr ›

Elkann: Kunden keine Konkurrenz machen

Angesichts der anhaltend niedrigen Preise im Kerngeschäft bauen immer mehr Rückversicherer die Erstversicherung aus. John Elkann hält von dieser Strategie nichts. Damit machen die Anbieter ihren Kunden nur unliebsame Konkurrenz, glaubt der Chef der italienischen Investmentgruppe Exor, die im vergangenen Jahr den Rückversicherer Partner Re übernommen hat. Zu Exor gehören auch Fiat Chrysler, Ferrari und der Fußballclub Juventus Turin. Elkann setzt stattdessen auf Größe, die Diversifikation innerhalb der Rückversicherung – und hofft auf bessere Zeiten. … Lesen Sie mehr ›