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Schäden: HUK investiert, Ergo schwitzt

Der Kfz-Marktführer HUK-Coburg erweitert sein Call-Center in Jena. Dort sollen vornehmlich Studierende dabei helfen, rund um die Uhr Schäden aufzunehmen. Das ist eine der Reaktionen der Gesellschaft auf ein hohes Schadenaufkommen, das dem Versicherer deutliche Bearbeitungsrückstände beschert hatte. Auch die Ergo in Düsseldorf leidet unter der Last erhöhter Schadenmeldungen. Sie steuert aktuell mit Überstunden und Wochenendarbeit gegen, sieht aber keine Regulierungsrückstände. Kunden bewerten die Situation auf sozialen Plattformen anders.

Versemmelt es nicht noch einmal

 Herbert Frommes Kolumne  Die Industrie drängt Versicherer und Makler zu einer gemeinsamen Plattform für den sicheren und einfachen Austausch von Risikodaten. Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft hat die Initiative ergriffen. Das ist wichtig und richtig. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass vertrauliche Risikodaten in Excel-Tabellen per E-Mail verschickt werden. Aber: Die letzte Plattforminitiative, Inex24, ist vor zehn Jahren ausgerechnet am Widerstand von Risikomanagern der Industrie gescheitert. Bitte keine Wiederholung.

PwC: 20 Prozent setzen auf Bestandssysteme

 Exklusiv  Die Modernisierung ihrer Kernsysteme ist für die Versicherer eine zentrale, aber schwierige Aufgabe. Trotz der Komplexität des Themas sind die Unternehmen insgesamt auf einem guten Weg in Richtung moderner IT-Systeme, schreibt das Beratungsunternehmen PwC als Ergebnis einer Befragung. Doch 20 Prozent der Versicherer setzen weiterhin auf ihre zwar hochindividualisierten, aber bisweilen Jahrzehnte alten Kernsysteme. Dabei geht der technologische Fortschritt rasch voran – was für die Versicherer auch zur Chance werden kann.

Marsh will CO2-Speicherprojekte absichern

Der Industrieversicherungsmakler Marsh hat eine Police entwickelt, die den Transport und die unterirdische Speicherung von Kohlenstoffdioxid absichern soll. Damit richtet Marsh sich weltweit an Betreiber von sogenannten Carbon Capture and Storage-Projekten, die sich von der Technologie künftig viel versprechen. Doch es gibt auch Gegner der Idee.

GDV für klimaresilienteren Wiederaufbau

Der Lobbyverband der Versicherungsbranche GDV hat einen Leitfaden für einen mehr auf Klimarisiken ausgerichteten Wiederaufbau von Wohngebäuden vorgelegt. Ziel ist, dass Privathäuser, die etwa durch eine Überschwemmung getroffen werden, nach dem Wiederaufbau besser gewappnet sind als vor dem Schadenereignis. Künftig könne es Wohngebäudeversicherungen geben, in denen ein klimaresilienter Wiederaufbau fest vereinbart ist, so der GDV. Eine Verteuerung müsse das nicht unbedingt bedeuten.

UK: Das bedeuten die Unruhen für Versicherer

Die jüngsten gewaltsamen Ausschreitungen in Großbritannien dürften die Versicherer nicht allzu stark belasten. Davon geht die Ratingagentur Morningstar in einem aktuellen Kommentar aus. Grund hierfür ist ein britisches Gesetz, mit dem sich die Gesellschaften Teile ihrer Schadensersatzzahlungen von den lokalen Polizeibehörden erstatten lassen können.

R+V: Millionenschäden durch Tierseuchen

In Deutschland grassieren zurzeit mehrere Tierseuchen. Diese führen zu hohen Schäden bei Landwirten, die auch bei der R+V versichert sind. Für dieses Jahr erwartet der Versicherer Schäden in Millionenhöhe. Vor allem zur Blauzungenkrankheit bei Rindern, Schafen und Ziegen bekommt die Gesellschaft derzeit viele Schadenmeldungen. Die Afrikanische Schweinepest verbreitet sich derzeit vor allem in Hessen. Die Geflügelpest kommt zurzeit weniger vor, im Herbst beginnt jedoch wieder die Vogelgrippe-Saison.

MLP auf dem Weg der Besserung

Der Finanzvertrieb MLP ist in der ersten Jahreshälfte 2024 gewachsen und hat das operative Ergebnis gesteigert. Die Gruppe leidet zwar weiterhin unter den Auswirkungen des problematischen Immobilienmarktes, konnte aber von einem ertragreichen Vermögensmanagement und Zinsgeschäft profitieren. Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen informierte das Unternehmen auch über einen Wechsel im Vorstand.

Talanx reagiert auf Gewinnrückgang in Deutschland

Die Talanx geht mit breiter Brust in die zweite Jahreshälfte. Erstmals hat der Konzerngewinn nach einem Halbjahr die Milliardengrenze überschritten. Der Versicherer will aber die Hurrikan-Saison abwarten, bevor er das Gewinnziel anhebt. Im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft spürt er dagegen Gegenwind. Nach einem Gewinnrückgang in dem Bereich soll der Fokus künftig verstärkt auf Profitabilität liegen – im Zweifel auf Kosten des Umsatzes.

HUK24: Trotz Preiserhöhungen Marktanteile gewinnen

 Exklusiv  Den Kfz-Versicherern steht ein stürmischer Herbst bevor. Wie schon im vergangenen Jahr müssen sie wohl fast alle ihre Preise drastisch erhöhen. Die Inflation, steigende Preise und Zinsen haben ihnen hohe technische Verluste eingebrockt. Schlechte Bedingungen also für die Unternehmen. Aber wie schlecht sind sie wirklich? Der Versicherungsmonitor stellt in den kommenden Wochen die wichtigsten Direktversicherer vor. Heute: die HUK24.

Aktuare kritisieren veraltete Pricing-Technologie

Auch Aktuare und Underwriter ächzen unter der Last veralteter IT-Landschaften im Versicherungsgewerbe. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Londoner Softwareanbieters Hyperexponential. So ist die aktuelle Pricing-Technologie in den Augen fast aller Befragten unzureichend. Sie sehen nicht nur in der schwierigen Verknüpfung alter und neuer Technologie ein Problem, sondern auch in den möglichen Folgen für die Versicherer.

R+V Direkt sagt still und leise Servus – zu Vergleichern

 Exklusiv  Den Kfz-Versicherern steht ein stürmischer Herbst bevor. Wie schon im vergangenen Jahr müssen sie wohl fast alle ihre Preise drastisch erhöhen. Die Inflation, steigende Preise und Zinsen haben ihnen hohe technische Verluste eingebrockt. Schlechte Bedingungen also für die Unternehmen. Allein, wie schlecht sind sie wirklich? Der Versicherungsmonitor stellt in den kommenden Wochen die wichtigsten Direktversicherer vor. Heute: R+V Direkt.

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