Die VHV hat am Mittwoch die letzten Geschäftszahlen aus einer inzwischen „untergegangenen Welt“ präsentiert, wie Konzernchef Uwe Reuter mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Krise erklärte. Wie gravierend diese Auswirkungen letztlich ausfallen, sei schwer vorherzusagen. Der Hannoveraner Versicherer, der eine signifikante Rolle in der Kfz-, der Risikolebens- und der Bauversicherung spielt, verzichtet daher auf eine Prognose für 2020. Im vergangenen Jahr lief es für die VHV gut, die Beitragseinnahmen stiegen in allen Sparten. Bei den Kapitalerträgen musste der Konzern aufgrund der erneut gesunkenen Zinsen allerdings Einbußen hinnehmen. Auch das Nachsteuerergebnis ging zurück. … Lesen Sie mehr ›
Die Regierung hat eine Neuregelung der Vorschriften zur Absicherung von Pauschalreisen im Insolvenzfall auf den Weg gebracht. Das am Mittwoch vom Kabinett verabschiedete Eckpunktepapier sieht einen neuen Pflichtfonds für Veranstalter vor, die Pauschalreisen anbieten. Damit verabschiedet sich die Regierung von der bisher geltenden Haftungsobergrenze. Sie war durch die Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook, der bei der Zurich versichert war, deutlich gesprengt worden. Verbraucherschützer begrüßen den Plan, mahnen aber eine schnelle Gangart beim jetzt anstehenden Gesetzesverfahren an. … Lesen Sie mehr ›
Der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) rechnet mit einem starken, weltweiten Zuwachs der Elektromobilität. Bis zum Jahr 2030 könne die Zahl der Elektroautos von derzeit sieben Millionen Fahrzeugen auf rund 100 Millionen steigen. AGCS sieht eine Vielzahl von Risiken für die Hersteller von Elektrofahrzeugen und deren Versicherer. Schäden an den Fahrzeugen mit strombetriebenem Antrieb dürften deutlich komplexer werden – Versicherer sollten daher ihre Fähigkeiten und Prozesse zur Schadenbearbeitung überprüfen. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor O-Ton Carsten Maschmeyer, lange Jahre Chef des AWD, ist heute vor allem als Investor und Fernsehstar in Gründershows bekannt. Der Mann ist nicht unumstritten in der Versicherungsbranche – aber er kennt sie gut und hat eine klare Meinung. Im O-Ton-Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt Maschmeyer, wie die Versicherer sich seiner Ansicht nach digital verändern müssen, und warum Start-ups jetzt Probleme bekommen, aber trotzdem Erfolg haben können. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Zu einer Zeit, in der viele Start-ups um Investoren kämpfen müssen, hat das Hamburger Start-up Nect einen siebenstelligen Betrag von Alstin Capital eingesammelt. Alstin ist die Risikokapitalfirma von Carsten Maschmeyer. Dass viele Geldgeber in der Corona-Krise zurückhaltend sind, hält Maschmeyer für den falschen Ansatz. Gerade Versicherer sollten jetzt in Start-ups investieren, sagte er im Interview mit dem Versicherungsmonitor und der Süddeutschen Zeitung. Corona müsse auch für die letzten Versicherer ein Weckruf in Sachen Digitalisierung sein. … Lesen Sie mehr ›
Trotz der aktuellen Eintrübung im Zuge der Corona-Krise ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) für HDI Deutschland ein Wachstumsfeld. Das sagte HDI Leben-Vorstand Patrick Dahmen auf der bAV-Fachtagung des Unternehmens. HDI Pensionsmanagement-Chef Fabian von Löbbecke (Bild) lobte die Renditechancen der bAV im derzeitigen Niedrigzinsumfeld. Die Umsetzung der Nahles-Rente per Haustarifvertrag steht weiter aus. … Lesen Sie mehr ›
Der US-Versicherer Lemonade will an die Börse. Das 2016 gegründete Start-up hat am 8. Juni die entsprechenden Dokumente bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der Börsengang war wohl schon seit gut einem Jahr in Planung. Wie viele Anteile der Versicherer verkaufen wird, steht noch nicht fest. Zumindest einen Teil der Einnahmen durch den Aktienverkauf will Lemonade für Übernahmen und Zukäufe verwenden. … Lesen Sie mehr ›
Die vergangenen zehn Jahre waren für die Schaden- und Unfallversicherer insgesamt äußerst erfolgreich. Sie konnten ihre Prämieneinnahmen deutlich auf zuletzt knapp 73 Mrd. Euro ausbauen und arbeiteten unter dem Strich profitabel. Die Corona-Krise könnte diesen Trend nun zum Erliegen bringen, prognostiziert die Ratingagentur Assekurata. Dabei spielen nicht nur die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie eine Rolle, sondern auch, dass einige Anbieter ihre defizitären versicherungstechnischen Ergebnisse immer schwerer kompensieren können. … Lesen Sie mehr ›
Vor rund anderthalb Jahren hat der österreichische Versicherer Uniqa in Ungarn die Online-Marke Cherrisk gegründet. Jetzt kommt das Start-up, das digitale Hausrat-, Reise- und Unfallversicherungen anbietet, nach Deutschland. Das Insurtech belohnt mit einer App Kunden mit virtuellen Kirschen für gesundheitsbewusstes und sichereres Verhalten, die sie in Warengutscheine und Prämienrabatte eintauschen oder spenden können. Dieses „Cherry Picking“ verhilft dem Versicherer nicht nur zu mehr Kundeninteraktion, sondern auch zu besseren Schadenquoten. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) hat nach Informationen von SZ und Versicherungsmonitor einen Käufer für die Tochter Augsburger Aktienbank (AAB) gefunden. Das soll der britische Finanzkonzern FNZ sein, dem bereits der AAB-Konkurrent Ebase in Aschheim bei München gehört. FNZ ist ein rasch wachsender Dienstleister, der IT-Systeme und technische Vermögensverwaltung auch für Lebensversicherer bereitstellt. Die Beteiligten kommentierten das nicht. … Lesen Sie mehr ›
Nach einer ersten Schätzung erhalten Ärzte und Zahnärzte für die Behandlung von Privatpatienten unter Corona-Bedingungen rund 300 Mio. Euro extra. Mit der Zahlung von zusätzlichen Pauschalen wollen die privaten Krankenversicherer (PKV) Einnahmeverluste kompensieren, die Mediziner erleiden, weil Patienten ihren Praxen aus Angst vor einer Ansteckung fernbleiben. Mit dem Verweis auf die damit verbundenen Kosten tritt die PKV dem Vorwurf entgegen, sie stehle sich in der Krise aus der Verantwortung. … Lesen Sie mehr ›
Die Ergo will von der fortschreitenden Öffnung des chinesischen Finanzdienstleistungssektors profitieren und beteiligt sich über eine Kapitalerhöhung zu 24,9 Prozent am mittelgroßen Schaden- und Unfallversicherer Taishan. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der wirtschaftlich starken westchinesischen Provinz Shandong und kam 2019 auf ein Prämienvolumen von umgerechnet 300 Mio. Euro, von denen 80 Prozent aus der Kfz-Versicherung stammen. Taishan will mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Ergo-Einstieg rasch expandieren. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Industrieversicherer konzentrieren sich derzeit eher auf eine gesunde Schaden- und Kostenquote als darauf, Neugeschäft zu schreiben. Das berichtet Sebastian Klapper, Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Finlex. Der Frankfurter Plattformbetreiber hat sich auf die Digitalisierung der Financial Lines spezialisiert. Mit Cyber, D&O und Strafrechtsschutz liebäugeln derzeit jedoch nur wenige Versicherer. Fehlende Einnahmen auf der Kapitalertragsseite und Kursverluste verstärkten bei den Risikoträgern den Wunsch nach Sanierung, sagt Klapper im Interview. Dafür konnte Finlex in einem anderen Bereich wachsen. … Lesen Sie mehr ›