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Assekuradeur Dual legt bei Warenkredit los

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Assekuradeur Dual ist in das Geschäft der Warenkreditversicherung eingestiegen und hat Frank Masteling zum Leiter dieses Bereichs für Europa ernannt. Frederik Weiss (Bild), der zuvor 13 Jahre beim Kreditversicherer Allianz Trade tätig war, wird sich um das deutsche Geschäft kümmern. Auch beim Lebensversicherer LV 1871 gibt es personelle Neuigkeiten: Er hat einen neuen Kapitalanlagechef ernannt.

Wie die Regierung die bAV stärken will

Das Bundesarbeitsministerium unter Leitung von Bärbel Bas setzt bei der Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) weiter auf das Sozialpartnermodell, das bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Es soll für weitere Unternehmen geöffnet werden, sieht der Referentenentwurf für ein Betriebsrentenstärkungsgesetz vor. Geringverdiener sollen außerdem von einer stärkeren Förderung profitieren, die Vereinbarung einer automatischen Entgeltumwandlung soll einfacher werden. Der GDV reagiert positiv.

GVNW: Unternehmen nicht vergessen

Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) begrüßt in einem Positionspapier die Vorstöße auf nationaler und europäischer Ebene für eine öffentlich-private Versicherungslösung gegen Naturgefahren. Er mahnt aber auch, die Interessen der Unternehmen nicht zu vergessen. Eine Staatsgarantie wie beim Terrorversicherer Extremus hält er nicht für zielführend. Auch eine Versicherungspflicht gegen Elementargefahren lehnt der Verband ab und plädiert stattdessen für eine Opt-out-Option.

Private Cyberversicherung unter dem Radar

Deutsche Versicherer messen der privaten Cyberversicherung noch zu wenig Bedeutung bei, glaubt die Ratingagentur Franke und Bornberg. Trotz des Ausmaßes von Cyberkriminalität auch im Privatbereich würden noch zu wenige Gesellschaften separate Cyberpolicen für diese Art von Risiken anbieten. Dies könnte zu Deckungslücken führen, so die Ratingagentur. Sie kritisiert, dass der Versichererverband GDV noch keine unverbindlichen Musterbedingungen für den privaten Cyberbereich definiert hat.

DA Direkt startet Kfz-Vertrieb in den Niederlanden

Der zur Zurich gehörende Direktversicherer DA Direkt hat mit dem Insurtech Ominimo den Vertrieb von Kfz-Policen in den Niederlanden gestartet. Es handelt sich um reines Privatkundengeschäft, wie die Zurich mitteilte. Im April dieses Jahres hatten beide Unternehmen eine umfassende Vertriebskooperation im europäischen Versicherungsmarkt angekündigt. Sie wollen noch weitere Märkte im Kfz-Segment erschließen.

Allianz verliert Chefaktuarin an die Helvetia

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Allianz-Konzern verliert seine Chefaktuarin Karina Schreiber an die Helvetia. Sie übernimmt den Posten der Group Chief Risk Officer von Bernhard Kaufmann, der zur Swiss Re wechselt. Auch nach der Fusion der Helvetia mit der Baloise wird sie Risikochefin bleiben. Außerdem: HDI Global macht alternativen Risikotransfer zur Vorstandsaufgabe. Allianz Partners ernennt zwei neue Führungskräfte, und auch die Assistance-Tochter der HUK-Coburg begrüßt zwei neue Geschäftsführer. Dual Deutschland baut Vertrieb und Marketing aus.

Mögliche Cyberschäden durch Share-Point-Lücke  

 Exklusiv  Die Sicherheitslücke des Microsoftprogramms Share Point hat in den USA bereits zu massiven Hackerangriffen geführt und das FBI auf den Plan gerufen. Auch in Deutschland warnt der Versichererverband GDV vor möglichen Schäden und fordert Unternehmen auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Der Versicherungsmonitor hat mit HDI, Ergo und dem IT-Sicherheitsexperten DGC über die Auswirkungen gesprochen.

Munich Re versichert Geothermie-Bohrungen

Die Munich Re will in Kooperation mit der bundeseigenen Förderbank KfW Geothermie-Bohrungen absichern. Die sogenannte Fündigkeitsversicherung soll greifen, wenn eine Bohrung, die in jedem Fall Kosten in Millionenhöhe verursacht, ergebnislos bleibt. Profitieren sollen vor allem Kommunen, die die Kosten bei Nichtfündigkeit nicht tragen könnten. Aber auch Unternehmen mit Wärmebedarf kommen laut Munich Re infrage. Das Pilotprojekt soll nach dem Start zunächst drei Jahre laufen.

Solvency II: Versicherer dringen auf Nachbesserung

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für die technische Ausgestaltung des Solvency-II-Reviews vorgestellt. Interessierte Parteien haben bis September Zeit, sich dazu zu äußern. Versicherungsverbände sehen noch Verbesserungsbedarf, um mit dem Bürokratieabbau und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Ernst zu machen. Analysten warnen dagegen vor einer überzogenen Entlastung der Branche.

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