Legal Eye – Die Rechtskolumne Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung 2009 müssen Aufsichtsräte Vorstandsbezüge auf eine angemessene Höhe herabsetzen, wenn sich die Lage der Gesellschaft drastisch verschlechtert. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Unternehmen Insolvenz anmelden muss. Kommen die Aufsichtsräte der Pflicht zur Kürzung der Vorstandsvergütung nicht nach, machen sie sich schadensersatzpflichtig. Darauf hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil hingewiesen. … Lesen Sie mehr ›
Zu Recht machen sich Anleger Gedanken über die Folgen der niedrigen Zinsen für börsennotierte Versicherer mit hoher Exponierung in der deutschen Lebensversicherung, stellen die Analysten der Londoner Investmentbank JP Morgan Cazenove fest. Aber Allianz, Generali und Munich Re sind gut aufgestellt, mit den Herausforderungen durch die Schere zwischen Garantiezinsen und Neuanlageerträgen fertig zu werden, schreiben sie. Dafür sorgen die Kapitalstärke der Unternehmen und die hohen Erträge aus der Schaden- und Unfallversicherung. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Diskussionsrunde der IHK Berlin zu Versicherungs-Apps und das erste Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors in Köln zum Thema Fintechs. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Die Allianz hat den vakanten Chefposten bei Allianz Global Automotive vergeben. Der Nachfolger von Karsten Crede heißt Claudius Leibfritz. Bisher leitete er das Assistance-Geschäft in Deutschland. Unterdessen meldet der zur Signal Iduna-Gruppe gehörende Rechtsschutzversicherer Deurag den Weggang von Vorstand Karlheinz Kutschenreiter. Der Nachfolger steht noch nicht fest. … Lesen Sie mehr ›
Ob Kunden, deren Policen für das Neugeschäft geschlossen sind, fair behandelt werden, ist eine Frage, die nicht nur die deutsche Versicherungsaufsicht umtreibt. Auch die britische Aufsicht FCA fürchtet, dass diese Versicherten schlechter als Neukunden dastehen. Sie hat jetzt Ermittlungen gegen sechs britische Versicherer eingeleitet, die Altkunden unzureichend über Gebühren informiert haben. Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch könnte die Untersuchung externen Abwicklern wie Phoenix und Admin Re in die Hände spielen, weil künftig mehr Lebensversicherer Run-off-Bestände loswerden wollen. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Allianz Deutschland gibt sehr viel Geld für den Umbau der Organisation aus. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung. Gleichzeitig betont das Management unter Manfred Knof immer wieder, dass damit keineswegs weitere Kostensenkungen und ein Arbeitsplatzabbau verbunden seien. Zu tief sitzt die schlechte Erinnerung an den 2006 begonnenen Großumbau. Die Fehler von damals will der Konzern nicht wiederholen. Das ist klug. Aber das Totschweigen der Tatsache, dass die Kosten beim künftigen digitalen Versicherer erheblich unter den heutigen Sätzen liegen müssen, hilft dabei nicht. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer und Rückversicherer sprechen sich gegen einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union aus. Sie fürchten negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Kapitalmärkte, Wechselkurse, Regulierung und den Arbeitsmarkt. Vor allem britische Gesellschaften sind sehr beunruhigt. Die Allianz hofft, dass sich Großbritannien knapp für einen Verbleib in der EU entscheiden wird. … Lesen Sie mehr ›
Für die Kunden der Deutschen Krankenversicherung (DKV) machen sich die Folgen der Niedrigzinsphase und die steigenden Gesundheitskosten schmerzlich bemerkbar. Die Ergo-Tochter hebt zum 1. April ihre Beiträge in der Vollversicherung im Durchschnitt um 7,8 Prozent an. In einem verkaufsstarken Tarif beträgt die Erhöhung sogar durchschnittlich 29 Prozent. Hätte das Unternehmen die Steigerungen nicht mit fast 500 Mio. Euro aus Rückstellungen auf 129,90 Euro im Monat limitiert, wären sie noch viel drastischer ausgefallen. … Lesen Sie mehr ›
Vier Monate nach dem Dammbruch auf dem Gelände des Bergbauunternehmens Samarco im Südosten Brasiliens müssen die Verantwortlichen jetzt Entschädigungen in Höhe von fast 5 Mrd. Euro zahlen. Darauf einigte sich Samarco mit der brasilianischen Regierung und den Behörden der betroffenen Bundesstaaten. Der Versicherungsschutz des Minenbetreibers reicht für diese hohe Summe wohl nicht aus. Durch das Unglück traten tausende Tonnen giftigen Schlamms aus und verursachten einen verheerenden Umweltschaden in der Region. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Die Provinzial Nordwest mit Hauptsitz in Münster baut ihre Führungsstruktur um. Künftig wird Konzernchef Wolfgang Breuer zusätzlich Vorstandsvorsitzender bei allen operativen Versicherern der Gruppe. Die Feuerkasse Hamburg verliert ihren eigenständigen Vorstand, der jetzige Chef Stephan Lintzen bleibt als Landesdirektor Hamburg im Unternehmen. In allen operativen Einheiten wird es künftig stellvertretende Vorstandsvorsitzende geben. … Lesen Sie mehr ›
Die Preise in der Industrieversicherung bleiben für die meisten Sparten weiter niedrig. Dafür sorgen hohe Kapazitäten, starker Wettbewerb und wenige Katastrophenschäden, so der Großmakler Marsh in seinem aktuellen Marktreport für die EMEA-Region. In den meisten Ländern gehen die Preise für D&O-Deckungen zurück. Bei Kfz-Flottenversicherungen beobachtet Marsh dagegen Prämienanstiege. Große Themen für die Industriekunden werden dieses Jahr Deckungen zu Cyber, Terrorismus und politischer Gewalt sein. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch „Neusprech“ nannte George Orwell in seinem Roman „1984“ eine der Diktatur dienende Kunstsprache, deren Worte sinnentleert oder umgedeutet sind. „Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke“ ist wohl eines der bekanntesten Zitate aus dem Roman. Da wird aus dem Kriegsministerium das „Minipax“, eine eliminierte Person zur „Unperson“ und der Superlativ von schlecht lautet „doppelplusungut“. Bei manchen Versicherern scheint man durchaus Freude an einer Art Neusprech zu haben. … Lesen Sie mehr ›
Vier private Krankenversicherer wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, um im Bereich des Leistungsmanagements und des Einkaufs schlagkräftiger zu werden. Barmenia, Gothaer, Hallesche und Signal lassen das Vorhaben zurzeit vom Bundeskartellamt überprüfen und wollen sich deshalb nicht äußern. Offensichtlich zielt das Projekt unter dem Namen „Leistungsmanagement Plus“ aber darauf ab, über Verträge stärker Einfluss auf den Preis und die Qualität von Leistungen im Gesundheitswesen zu nehmen. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz Deutschland gibt in den kommenden Jahren 400 Mio. Euro jährlich für Investitionen aus, davon rund 100 Mio. Euro für die Digitalisierung. Das sagte Deutschlandchef Manfred Knof. Mit laufenden Statusinformationen für Kunden im Schadenprozess per Mail oder SMS, 150 zusätzlichen Mitarbeitern in der Telefonberatung und einer Schaden-App, die Zahlung binnen vier Stunden nach dem Unfall verspricht, will die Allianz die Kundenzufriedenheit erhöhen. Mit dem Gewinn 2015 ist das Unternehmen zufrieden, der Marktanteil geht erstmals seit Jahren zurück. … Lesen Sie mehr ›
Die deutsche Tochter des Schweizer Versicherer Swiss Life hat 2015 mit einem ordentlichen Plus abgeschlossen. Wie die Konzernmutter hat der Versicherer trotz gesunkener Prämieneinnahmen unterm Strich mehr verdient. Entsprechend stark entwickelte sich auch das Geschäft der Vermittler. Die Erträge aus Provisionen und Gebühren stiegen um satte 159 Prozent auf 37 Mio. Euro. Grund für das gute Ergebnis sind laut Swiss Life gesunkene Kosten, eine effizientere Beratung und ein verbesserter Produktmix. … Lesen Sie mehr ›