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Vorstand Roß verlässt Talanx

Vorstand Heinz-Peter Roß verlässt nach fünf Jahren den Hannoveraner Talanx-Konzern. In der Branche wird spekuliert, dass Roß künftig die Führung der Heidelberger Leben übernimmt, die zur Abwicklungsplattform ausgebaut wird. Die Beteiligten schweigen.

Moody’s kritisch zur Allianz Deutschland

Die Ratingagentur Moody’s sieht den Gewinnbeitrag der Allianz Deutschland zum Konzernergebnis kritisch. In den vergangenen fünf Jahren sei der Anteil am Konzerngewinn kleiner gewesen als der Umsatzanteil. Moody’s  erwartet aber eine deutliche Gewinnsteigerung im deutschen Schaden- und Unfallgeschäft der Allianz sowie stabile Erträge aus der Lebensversicherung. Allerdings sei das deutsche Lebensgeschäft eines der Segmente mit dem höchsten Risiko für die Allianz.

Axa will mehr sparen

Die französische Axa hat im vergangenen Jahr gut verdient. Auch mit den geplanten Einsparungen ist der Konzern gut vorangekommen – und verkündet deshalb, die Kosten noch mehr zu reduzieren.

Allianz unter Erklärungsdruck

Die Allianz ist mitten in einer Debatte über ihre künftige Führung – ein Zustand, den sie eigentlich vermeiden wollte. Entweder macht Konzernchef Michael Diekmann, dessen Vertrag Ende 2014 ausläuft, noch einige Jahre weiter. Oder das Unternehmen entscheidet sich für einen internen Nachfolger. Eine externe Besetzung der Spitzenposition wird es wohl nicht geben. Das Manager Magazin meldet, es sei schon entschieden, dass Diekmann zwei Jahre weitermacht. Sicher ist das noch nicht.

Kfz-Versicherer müssen sich spezialisieren

Zunehmende Konkurrenz von Automobilherstellern und Vergleichsportalen macht Versicherern ihren Marktanteil streitig, warnt HUK-Coburg-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann. Aus seiner Sicht gibt es nur zwei erfolgversprechende Strategien: Ausdehnung des Angebots auf andere Services wie etwa Reparaturen oder Beschränkung auf die Rolle als Risikoträger.

Versicherer zurückhaltend bei Investitionen wegen Solvency II

Meinung am Mittwoch: In ihrer Funktion als langfristige Kapitalanleger zählen Versicherer zu den wesentlichen Triebfedern der wirtschaftlichen Erholung in Europa. Jedoch hat die anhaltende Unsicherheit bezüglich der finalen Ausgestaltung von Solvency II dazu beigetragen, dass Versicherer bei langfristigen Investitionen zurückhaltender geworden sind.

Run-Off im Aufwind

Mit der Einführung von Solvency II werden sich viele Versicherer stark auf profitable Geschäftsbereiche konzentrieren. Grund sind die hohen Eigenkapitalanforderungen. Die Folge:  Es wird deutlich mehr Abwicklungen von Versicherungsbeständen geben.

Stromberg: Büro ist wie Krieg

Geschrieben von Lea Deuber.
Jahrelang lief die Serie „Stromberg“ über den Abteilungsleiter der fiktiven Versicherung Capitol erfolgreich im Fernsehen. Diese Woche kommt der Kinofilm. Ein großer Wurf ist der Film nicht, liefert aber zwei Stunden soliden Bürowahnsinn.

Herbert Fromme

Die Hebammen und die große Industrie

Herbert Frommes Kolumne: Die Nürnberger zieht sich aus der Haftpflichtversicherung von Hebammen zurück. Das sorgt in dem besonderen Segment für große Probleme. Aber die Bedeutung des Schrittes ist viel größer: Ein weiterer Versicherer beweist, dass er sehr wohl bereit ist, unprofitables Geschäft schlicht und einfach aufzugeben. Die große Industrie sollte genau hinsehen.

Deckungsnotstand bei Hebammen

Die Nürnberger Versicherung steigt Mitte nächsten Jahres aus der Haftpflichtversicherung für freiberuflich tätige Hebammen aus. Ob und wie die dadurch entstehende Lücke geschlossen werden kann ist unklar. Die Hebammen warnen vor einer weiteren Verschlechterung ihrer ohnehin schon prekären Situation.

Qatar Insurance kauft Lloyd’s-Versicherer

Der in Katar im arabischen Golf angesiedelte Versicherer Qatar Insurance Company kauft den Lloyd’s-Versicherer Antares. Damit gewinnt Qatar Insurance Zugang zu einem wichtigen Markt für Spezialrisiken, mit Lizenzen in zahlreichen Ländern der Welt. Zu den Verkäufern gehört die Württembergische Versicherung in Stuttgart.

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