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Swiss Re: Kreditversicherer wachsen trotz Handelsdelle

Obwohl das weltweite Handelsvolumen stagniert, rechnet der Rückversicherer Swiss Re mit einem weiteren Wachstum für die Kreditversicherer im laufenden und im kommenden Jahr. Haupttreiber werden Preiserhöhungen sein. Damit wollen sich die Anbieter vor steigenden Schäden schützen, die aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs wahrscheinlicher werden. Langfristig wird aber auch die Nachfrage nach Kreditversicherungsschutz anziehen, erwartet die Swiss Re.

Allianz gibt Joint-Venture in China auf

Die Allianz möchte sich von ihrem Minderheitsanteil am Asset Manager CPIC Fund Management in China trennen. Käufer soll die Bank Guatai Junan Securities sein, mit der die Allianz das Joint Venture gegründet hatte. Dieser Schritt ist Teil des Plans der Allianz, einen eigenen Fondsmanager in China aufzubauen.

Die dunkle Seite der KI

 Herbert Frommes Kolumne  Die künstliche Intelligenz (KI) wird unseren Alltag fundamental verändern, nicht nur in der Arbeitswelt. Das wird überwiegend positive Auswirkungen haben. Aber die KI hat auch eine dunkle Seite. Die Versicherungswirtschaft ist jetzt schon ein Ziel KI-unterstützter Angriffe. Sie werden zunehmen. Gleichzeitig muss die Branche darüber nachdenken, wie sie solche Risiken versichern kann. Denn nichts anderes erwarten ihre Kunden.

Mehr Versicherungsnachfrage durch Demografie

Der demografische Wandel bewirkt, dass die deutsche Gesellschaft altert und die Zahl der Erwerbstätigen zurückgeht. In der Lebensversicherung ist der Effekt der Demografie auf die Versicherungsnachfrage negativ, er kann aber durch eine Anhebung des Renteneintrittsalters begrenzt werden, wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Versichererverbands GDV zeigt. In der privaten Kranken- und Pflegeversicherung sehen die Autoren dagegen einen starken Anstieg der Nachfrage. Unter dem Strich überwiegen die positiven Folgen, so das Ergebnis.

Die Woche in Bildern 41/2023

Die Wiedereröffnung einer schwimmenden Flüchtlingsunterkunft in Großbritannien, die Suche nach Überlebenden nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan, ein brennendes Windkraftwerk in Dänemark, eine Schlammlawine nach dem Dammbruch eines indischen Gletschersees im Himalaya und ein Busunglück im andalusischen Cadiz: In unserer Woche in Bildern zeigen wir Ihnen Eindrücke der vergangenen sieben Tage.

Und jährlich grüßt Freitag, der 13.

 Nachschlag – der aktuelle Kommentar  Jedes Jahr aufs Neue verschicken Versicherer Mitteilungen zu Themen wie zum angeblichen Unglückstag Freitag, den 13., oder den Weihnachtsbaumbränden im Dezember. Dabei geben sie sich große Mühe, ausgefeilte Statistiken und Erhebungen anzufertigen. Nützliche Informationen kommen dabei kaum heraus. Gemeinhin erwecken diese E-Mails bei Journalisten nur ein Gefühl des Déjà Vu. Etwas mehr Kreativität ist hier gefragt.

Medicproof erprobt die Videobegutachtung

 Exklusiv  Medicproof, der medizinische Dienst der privaten Krankenversicherer, erprobt die Begutachtung der Pflegebedürftigen per Video. Die Ergebnisse eines Pilotversuchs im vergangenen Jahr waren ermutigend. Das Unternehmen will vor einem breiteren Ausrollen des Verfahrens aber noch mehr Erfahrungen sammeln. Das Ziel ist es, mit der Videobegutachtung die Bearbeitungszeiten zu verkürzen und die Begutachtungskapazitäten besser zu verteilen.

Ecclesia übernimmt belgischen Makler

Weniger als drei Monate nach seiner letzten Übernahme hat der Makler Ecclesia erneut zugekauft. Dieses Mal sind die Detmolder im Ausland fündig geworden und haben die Van Schoote Gruppe aus Belgien gekauft. Mit der Übernahme will CEO Jochen Körner sich in dem Nachbarland besser aufstellen und das gesamte Industriegeschäft seiner Maklergruppe stärken.

Wefox setzt Strategieschwenk um

Die milliardenschwer bewertete Wefox-Gruppe trennt sich wie angekündigt von einem großen Teil ihres Versicherungsgeschäfts in Deutschland. Makler und Kunden wurden bereits informiert, dass die Verträge zum Jahresende auslaufen. Das Insurtech steht unter Druck seiner Geldgeber und konzentriert sich künftig auf das Vermittlungsgeschäft, den neugegründeten Assekuradeur und die Technologieplattform, die im kommenden Jahr starten soll.

Angst vor Wohlstandsverlust dominiert

Die Deutschen treiben vor allem finanzielle Ängste um, dahinter folgt die Sorge vor staatlicher Überforderung im Umgang mit Geflüchteten. Das ist das Ergebnis der R+V-Studie zu den größten Ängsten hierzulande, für die der Versicherer R+V erneut 2.400 Menschen ab 14 Jahren befragt hat. Steigende Lebenshaltungskosten, die Sorge um bezahlbaren Wohnraum und die Angst vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen belegen die ersten drei Plätze. Den stärksten Anstieg verzeichnet der Versicherer bei der Angst vor staatlicher Überforderung.

Wochenspot: Prognosen und Fusionen

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf und Herausgeber Herbert Fromme über die Erwartung der Ratingagentur Moody’s zu weiteren Run-offs und über das Interesse von  Howden an der GGW Group.

Element vor Finanzierungsrunde

Für den Digitalversicherer Element aus Berlin gibt es frisches Geld. Das Unternehmen unter Führung von Astrid Stange bestätigte einen Bericht des Handelsblatts, nach dem das Start-up kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde steht. Demnach soll die Finanzspritze allerdings nur halb so hoch ausfallen wie die ursprünglich angepeilten 100 Mio. Euro. Element sieht das anders, nennt aber keine konkreten Zahlen. Mit dem Geld will das Insurtech das weitere Wachstum finanzieren.

Barrierefreiheit: Von der Pflicht zur Erfolgsstrategie

 The Long View – Der Hintergrund  Ab dem Sommer 2025 müssen die Internetseiten von Versicherern barrierefrei zugänglich sein, damit auch Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten sie nutzen können. Das klingt auf den ersten Blick vor allem nach zusätzlicher Arbeit. Es ist aber für alle, die jetzt schnell handeln, eine Chance auf bessere Sichtbarkeit im Netz, ein besseres Image und die Erschließung neuer Kundengruppen.

Bayerische bündelt Digitalvertrieb

 Leute – Aktuelle Personalien  Bei der Bayerischen wird der gesamte digitale Vertrieb künftig über die Tochter Bayerische Online-Versicherungsagentur und -Marketing GmbH koordiniert. Die Leitung hat Susanne Paster (rechts) inne, Unterstützung bekommt sie nun von Tanja Kusserow. Zudem: Ein neuer CFO bei Finlex soll die Internationalisierung vorantreiben, und Allianz Commercial ergreift konkrete Schritte bei der Umstrukturierung des Industriegeschäfts. BVK-Vizepräsident Andreas Vollmer übernimmt zusätzliche Aufgaben.

Swiss Re stellt neuen Digitalisierungsindex vor

Das Swiss Re Institute hat einen neuen Index vorgestellt, der Aufschluss über den Digitalisierungsgrad von Versicherern in verschiedenen Ländern geben soll. Ganz vorne stehen Südkorea, Schweden und Finnland. Hier ist die digitale Infrastruktur in den Bereichen, die für Versicherer wichtig sind, am besten. Industriestaaten stehen im Ranking vorne, einige Schwellenländer wie China holen aber stark auf. Deutschland liegt auf Platz 12 von 29 Ländern.

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