Mit der HUK-Coburg will sich ein weiterer privater Krankenversicherer (PKV) an dem elektronischen Portal „Meine Gesundheit“ beteiligen, das Bundeskartellamt muss noch zustimmen. Die elektronische Patientenakte als Kernstück der Plattform würde damit zum dominierenden Angebot im PKV-Markt. Durch Axa, Debeka, Versicherungskammer Bayern und HUK-Coburg stünde sie fast der Hälfte der Vollversicherten und der großen Mehrheit der Beamten zur Verfügung. Für die HUK-Coburg ist vor allem attraktiv, dass „Meine Gesundheit“ über den Softwarehersteller Compugroup eine direkte Anbindung an die Arztpraxen hat, sagt Vorstand Hans-Olav Herøy. Nur so könne es gelingen, strukturierte Daten in die Akte zu bekommen. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der US-Versicherer Lemonade ernennt Jorge Espinel zum zuständigen Vorstand für die Geschäftsentwicklung. Espinel kommt vom Musikdienst Spotify, bei dem es derzeit einen Vorstände-Exodus gibt. Außerdem: Der Bund der Versicherten beruft mit Stephen Rehmke einen dritten Vorstand und bestätigt seinen Aufsichtsrat, und Berkshire-Hathaway hat mit Manfred Seitz einen Nachfolger für Gregor Köhler ernannt. Seitz ist nun Hauptbevollmächtigter für die deutsche Niederlassung des Industrieversicherers. Und Dawn Miller wird beim Industrieversicherer Chubb Leiterin der Bereiche Mittelstand und Kleinunternehmen sowie des gesamten Vertriebs in Kontinentaleuropa. … Lesen Sie mehr ›
Der Allianz-Konzern muss sparen. Für die Allianz Schweiz bedeutet das, in den kommenden drei Jahren vier Prozent der Stellen abzubauen. Das entspricht 150 Arbeitsplätzen. Dabei werden nicht alle durch natürliche Fluktuation abgebaut werden können. 20 Mitarbeiter aus verschiedenen Hierarchiestufen bekommen in diesen Tagen ihre Kündigung. Genaueres wollte der Versicherer nicht sagen. Außerdem streicht die Allianz Schweiz die Gehaltserhöhungen im kommenden Jahr. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Telematik-Policen sind ein wichtiger Startpunkt bei der Digitalisierung von Versicherungslösungen. Obwohl auch in der Tarifierung Potenzial steckt, sollten die Angebote dem Kunden mehr bieten als nur einen attraktiven Preis. Auch Abschluss- und Schadenprozesse können mithilfe von Telematik-Daten und neuer Fahrzeugtechnik verbessert und neu gedacht werden. Die Tarife müssen zudem eng mit datengetriebenen Services wie Pannen- oder Notruf verzahnt werden. Um die Kfz-Versicherung auf das nächste Level zu bringen, ist die Zusammenarbeit mit Ökosystem-Partnern wie Autoherstellern ein wichtiger Faktor. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Achim Bosch verlässt nach Informationen des Versicherungsmonitors nach 21 Jahren den Rückversicherer Gen Re und geht zur Deutschen Rück, dem Rückversicherer der öffentlichen Gesellschaften. Die Gen Re bestätigte den Weggang, aber die Deutsche Rück nicht die Ankunft des Managers. Bei der Deutschen Rück und dem Verband Öffentlicher Versicherer, der ebenfalls als Rückversicherer agiert, soll Bosch das Ressort Schaden- und Unfall-Rückversicherung übernehmen und damit den Vorstand komplettieren. Er besteht seit dem Weggang von Arno Junke Ende 2017 nur noch aus drei Mitgliedern. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer weltweit haben gegenüber Insurtechs längst von Konfrontation auf Schmusekurs umgesteuert. Das ist ein Ergebnis des World Insurtech Reports des Beratungsunternehmens Capgemini. Die allermeisten befragten Versicherer suchen die Partnerschaft mit den Start-ups, sie versprechen sich davon nicht zuletzt eine Verbesserung des Kundenerlebnisses. Vor dem Hintergrund der drohenden Konkurrenz von branchenfremden Anbietern wie Amazon wird die Zusammenarbeit von Versicherern und Insurtechs künftig noch an Bedeutung gewinnen, erwartet Capgemini. … Lesen Sie mehr ›
Die Universitätsmedizin Greifswald hat die Verträge mit dem DUK Versorgungswerk in Berlin gekündigt. Hinter dem DUK steht das Maklerunternehmen VAF Pfaffelhuber. Der führende Rückdeckungsversicherer für die vom DUK gegründete Unterstützungskasse ist die Gothaer. Die Universitätsmedizin Greifswald verweist auf die hohe Deckungslücke zwischen den Ansprüchen der Mitarbeiter – die sie als Arbeitgeber erfüllen muss – und den angesparten Summen. In fünf Jahren müsse die Universitätsmedizin 3 Mio. Euro bis 4 Mio. Euro jährlich nachzahlen. … Lesen Sie mehr ›
Der Beitragsrückgang in der Lebensversicherung hat sich 2017 abgeschwächt, zeigt der aktuelle Map-Report. Das Minus lag bei 0,3 Prozent nach 1,4 Prozent im Vorjahr. 29 Gesellschaften konnten ihre Beitragseinnahmen steigern, während 53 Anbieter unter ihren Vorjahreswerten lagen. Die Allianz hat ihre Marktführung erneut deutlich ausgebaut und die verdienten Beiträge um 11,7 Prozent gesteigert. Bei der Kapitalanlage macht sich erneut die Zinszusatzreserve bemerkbar, für deren Finanzierung die Versicherer Bewertungsreserven auflösten. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Jens Lison (Bild), der im Juli seinen Posten als Firmenkundenvorstand bei der Allianz Versicherung aufgab, wird ab 2019 denselben Posten bei der Württembergischen Versicherung bekleiden. Der Versicherer will das Firmenkundengeschäft ausbauen und hat dafür das entsprechende Ressort gegründet. Außerdem: Der Vermögensverwalter Meag bekommt 2019 einen neuen Vorsitzenden. Matthias Böhm ist neuer Geschäftsleiter für den Bereich Broking beim Assekuradeur Lampe & Schwartze. AIG baut seinen Standort in Hamburg aus, und der Verbraucherbeirat der BaFin hat sechs neue Mitglieder. … Lesen Sie mehr ›
Das weltweit in Insurtechs investierte Kapital erreichte im zweiten Quartal einen neuen Höchststand. Zu dem Ergebnis kommt das aktuelle „Insurtech Briefing“ des Maklers und Beraters Willis Towers Watson mit Fokus auf die Lebens- und Krankenversicherung. Insurtechs aus diesem Bereich kommen demnach auf ein Investitionsvolumen von rund fünf Mrd. Dollar. Allerdings haben Erst- und Rückversicherer sowie Risikokapitalgeber im zweiten Quartal mit 579 Mio. Dollar rund 20 Prozent weniger investiert als zum Jahresbeginn. Als besonders innovatives Beispiel der weltweiten Insurtech-Szene führt Willis die Deutsche Familienversicherung von Stefan Knoll an und lobt deren digitale Prozesse. … Lesen Sie mehr ›
Branchenlobbyisten und Verbraucherschützer begrüßen den Verordnungsentwurf für eine Erleichterung bei der Zinszusatzreserve (ZZR). Der Vorschlag läuft auf eine Entlastung der Assekuranz um 15 Mrd. Euro für 2018 hinaus, das Bundesfinanzministerium hatte Verbände um Stellungnahme gebeten. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erwartet, dass die Branche die weitere Finanzierung der Reserve nach der Änderung weitgehend ohne die Auflösung von Bewertungsreserven stemmen könnte. Der Bund der Versicherten sieht darin nur eine Übergangslösung. Weitere Maßnahmen zur Besserstellung der Kunden seien nötig, außerdem müsse die Verantwortung der Branche für die derzeitige Situation in der Verordnungsbegründung klar benannt werden, fordert der Verband. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Für Versicherer werden Fusionen und Übernahmen ihrer Kunden zunehmend zum Problem. Die Haftungsfallen auf Unternehmensseite sind mannigfaltig und reichen etwa von Fehlern auf der Due Dilligence-Ebene bis hin zu übersehenen oder unterschätzten Altlastenrisiken. Oft werden D&O-Versicherer dafür zur Kasse gebeten. Ein vorausschauendes Underwriting und eine kritische Risikoprüfung sind daher von größter Bedeutung – vor allem bei Risiken in den USA. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Konferenz der Universität Hamburg zur D&O-Versicherung … Lesen Sie mehr ›
In einer Telefonkonferenz, zu der tausende von Vertretern Zugangsdaten erhielten, unterrichtete Allianz-Vertriebschef Joachim Müller am Donnerstagabend (27. September 2018) die Vermittler über die geplanten Provisionskürzungen. Am Freitag informierte auch die Interessengemeinschaft der Allianz-Vertreter, die IG, die Vermittler über die Verhandlungen der vergangenen Monate. Es bleibt dabei, dass es kräftige Kürzungen bei den Provisionen geben wird. Manche Vertreter kritisieren die IG als „inzwischen zahnlosen Tiger“. … Lesen Sie mehr ›
Der gerichtliche Vorstoß des Start-ups Gonetto gegen die BaFin ist vorerst gescheitert. Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat den Eilantrag des Online-Maklers abgelehnt. Gonetto wollte sich dagegen wehren, dass die Aufsicht Versicherern, die über Gonetto verkaufen, mit Sanktionen gedroht hatte. Streitpunkt ist, dass Gonetto seine Provisionen mit den Kunden teilt. Das ist durch das Provisionsabgabeverbot untersagt, es gibt jedoch Ausnahmeregelungen – auf die beruft sich der Makler. Gonetto-Chef Dieter Lendle moniert, dass sich die BaFin in das Geschäft von Vermittlern einmischt, für die sie als Aufsicht nicht zuständig ist. Er wird wahrscheinlich weiter gegen die BaFin vorgehen. … Lesen Sie mehr ›