Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Signal Iduna legt ihre Bilanz 2017 vor, der Versicherungsombudsmann stellt seinen Jahresbericht vor und Aon Benfield informiert über Cyberpolicen. … Lesen Sie mehr ›
Vergleichsportale wie Check24 sind eine große Bedrohung für das Geschäft der traditionellen Vermittler. Dem Verband BVK ging es mit seiner Klage gegen das Portal aber nicht darum, einen unliebsamen digitalen Wettbewerber auszuschalten, betonte BVK-Chef Michael Heinz in Berlin. Ziel sei ausschließlich gewesen, dass sich das Portal an die geltenden Beratungs- und Dokumentationspflichten hält. Der Professor für Versicherungswirtschaft Matthias Beenken nannte Vergleichsportale die einzigen Insurtechs mit wirklichem Veränderungspotenzial für die Branche. … Lesen Sie mehr ›
Der Präsident des Vermittlerverbands BVK Michael Heinz hält die Kostendiskussion in der Lebensversicherung für einseitig. Die Vermittler hätten ihre Schuldigkeit getan, jetzt seien die Versicherer am Zug, sagte er auf der Hauptversammlung des Verbands in Berlin. Im Übrigen könne die Branche nichts für die Niedrigzinsen, die das eigentliche Problem seien, so Heinz. Der Finanzausschuss des Bundestags will sich bald mit der Evaluierung des Lebensversicherungsreformgesetzes beschäftigen, mit dem der Gesetzgeber 2014 eine Verringerung der Abschlusskosten auf den Weg bringen wollte. Da einige Politiker mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, ist derzeit ein Provisionsdeckel in der Diskussion. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Bei Talanx passiert Spannendes. Der Industrieversicherer HDI Global und die Rückversicherungstochter Hannover Rück bündeln ihr Specialty-Geschäft in einer gemeinsamen Gesellschaft. Damit bewegt sich die Hannover Rück ein Stück in Richtung Erstversicherung. Munich Re und Swiss Re gehen schon länger diesen Weg – nicht nur mit Erstversicherungstöchtern, sondern im Kerngeschäftsfeld, das lange nur die harte Rückversicherung umfasste. Die Unterschiede zwischen Rück- und Industrieversicherung verschwimmen. Einerseits ändern sich die Kundenansprüche, andererseits stimmen die Margen in der eigentlichen Rückversicherung nicht mehr. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der Versichererverband Insurance Europe hat mit dem 48-jährigen Uniqa-Chef Andreas Brandstetter einen neuen Präsidenten für die nächsten drei Jahre gewählt. Er löst den Allianz SE-Manager Sergio Balbinot ab. Unterdessen baut FM Global seine Cyberabteilung aus und beschäftigt drei neue Cyberexperten. Außerdem: Der Makler Aon hat mit John English einen neuen Geschäftsführer für Captive- und Versicherungsmanagement und der Industrieversicherer CNA Hardy ernennt Delphine Leroy zur Chefin seines Frankreichgeschäfts. … Lesen Sie mehr ›
Bei den Anstrengungen der weltweiten Versicherungswirtschaft im Umgang mit Klimarisiken ist die europäische Assekuranz weit vorn, wie ein Ranking der Non-Profit-Organisation Asset Owner Disclosure Project zeigt. Das Projekt hat dafür die Strategie, das Risikomanagement und die Ziele der 80 größten Versicherer untersucht. Das Ranking wird von der französischen Axa angeführt. Es folgen Aviva aus Großbritannien und die Allianz. Die Münchener gehören im Vorjahresvergleich zu den Gesellschaften mit dem stärksten Zugewinn. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Baloise steigt in den Online-Spiele-Markt ein. Das Unternehmen bietet jetzt eine Police für Gaming-Computer und Zubehör an. Dafür kooperiert Baloise mit dem Telekommunikationsanbieter UPC. Kunden, die einen Internetanschluss bei UPC kaufen, erhalten 25 Prozent Rabatt auf die Police der Baloise. Abgedeckt sind unter anderem Schäden durch umgekippte Getränke und Diebstahl. Zunächst können nur Schweizer und Liechtensteiner die Versicherungen abschließen. Wenn es gut läuft, will Baloise die Police auch in anderen Ländern anbieten, unter anderem Deutschland. … Lesen Sie mehr ›
Die Generali kauft der deutschen Concordia Versicherung und der Vereinigten Hagelversicherung zwei polnische Tochterunternehmen ab. Der aktuell sehr dynamische polnische Versicherungsmarkt bleibt damit weiter in Bewegung. Über seine Osteuropa-Holding Generali CEE erwirbt der italienische Versicherer zudem den slowenischen Versicherer Adriatic Slovenica, der zuvor im Besitz des Finanzkonzerns KD Group war. Die Generali, die sich zuletzt von vielen ausländischen Tochtergesellschaften getrennt hat, sieht offenbar großes Potenzial für Versicherungsgeschäft in Osteuropa. … Lesen Sie mehr ›
Immer mehr Unternehmen weltweit nutzen firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, um sich gegen neue und schwere Risiken wie Cybergefahren und Terrorismus abzusichern. Das zeigt eine Umfrage von Marsh unter 1.100 Captives, die der Makler managt. Zudem wenden sich die Gesellschaften verstärkt Policen für Mitarbeiter zu, den sogenannten Employee Benefits. Insgesamt ist die Zahl der weltweit aktiven Captives leicht rückläufig, Zuwächse gibt es aber im Asien-Pazifikraum. Wichtige Zukunftsthemen für die firmeneigenen Versicherer sind laut Marsh die US-Steuerreform, der Klimawandel und neue Technologien wie Blockchain. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer und Softwarehersteller schätzen wichtige IT-Zukunftsthemen unterschiedlich ein. Die Versicherer könnten dadurch entscheidende technische Entwicklungen verpassen, warnt das IT-Beratungs- und Softwarehaus PPI in einer Studie zur Schaden- und Unfallversicherung. Davon dürften vor allem die Insurtechs profitieren, indem sie die Rolle als disruptive Innovationsführer im Versicherungsmarkt einnehmen, prognostizieren die Softwarehersteller. Sie sehen Nachholbedarf bei den Versicherern in einigen IT-Bereichen. Aber auch die Versicherer wünschen sich von den Softwarefirmen bei bestimmten Themen mehr Aufmerksamkeit. … Lesen Sie mehr ›
Der Internet-Konzern Amazon baut seine Präsenz als Versicherungsvermittler in Großbritannien aus. Laut Medienberichten hat das Unternehmen mit mehreren großen Versicherern verhandelt. Amazon plane, als Assekuradeur Kfz-Policen über seine Plattform zu verkaufen und pro Vertrag eine Provision zu kassieren. Für etablierte Versicherer ist das keine gute Nachricht. Sie sehen Amazon als einen gefährlichen Konkurrenten, der sie zu reinen Zulieferern degradieren könnte. Vor wenigen Monaten suchte der Konzern in London bereits nach Versicherungsexperten für Europa. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch 2,5 Billionen Euro sind eine beeindruckende Zahl. Auf diesen Wert summiert sich die Börsen- beziehungsweise Marktkapitalisierung von „GAFA“ (Google/Alphabet, Apple, Facebook und Amazon). Allein Amazon bringt es auf circa 650 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Die Allianz kommt auf rund 85 Mrd. Euro, Talanx ohne die Hannover Re auf knapp 9 Mrd. Euro. Neben diesen beiden für deutsche Verhältnisse großen Versicherern existieren hierzulande rund 80 weitere Lebens-, mehr als 40 Kranken- und rund 200 Sach-Versicherer. Wie würde sich die deutsche Versicherungslandschaft entwickeln, wenn sich GAFA für einen massiven Angriff auf das Versicherungsgeschäft entscheidet? Und inwiefern sind gerade […] … Lesen Sie mehr ›
Der US-Industriekonzern General Electric (GE) will seine Versicherungsbestände im Run-off verkaufen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Entscheidung folgt hohen Belastungen aus alten Pflegeversicherungen, die GE selbst abwickelt. Im Januar musste das Unternehmen Verluste und Reservestärkungen von mehr als 20 Mrd. Dollar wegen der Altlasten bekanntgeben. Wenn GE einen Interessenten findet, dürfte der kaum einen Kaufpreis zahlen – stattdessen müsste der Industriekonzern wohl Geld mitgeben, um die Verpflichtungen endlich los zu werden. … Lesen Sie mehr ›
Ein bekannter Betrugsspezialist der Allianz sitzt in Untersuchungshaft. Er soll durch fiktive Aufträge an nicht existente Anwälte Millionen von Deutschlands größtem Versicherer ergaunert haben, werfen ihm das Unternehmen und die Staatsanwaltschaft Köln vor. Das berichten WDR und Süddeutsche Zeitung. Die Vorgänge blieben mindestens sieben Jahre unentdeckt. Zur Hilfe kamen ihm sein guter Ruf als Betrugsexperte und die Tatsache, dass die Allianz Versicherung mit zwei IT-Systemen arbeitet. Die Allianz bestätigte, dass es einen Fall gibt, der vom Unternehmen selbst entdeckt wurde, sie sieht das Ganze als Einzelfall. … Lesen Sie mehr ›
Der europäische Versichererverband Insurance Europe bemängelt fehlende Vorgaben zum Zugang zu den Daten, die moderne Autos generieren. In einem aktuellen Papier zur Zukunft der Mobilität spricht die EU-Kommission lediglich davon, die Entwicklung weiter beobachten zu wollen und über zusätzliche Regeln nachzudenken. Ein schnelleres Vorgehen sei nötig, so der Verband. Die Versicherungswirtschaft sieht die Hersteller beim Zugriff auf die Daten privilegiert. Die Frage gewinnt vor dem Hintergrund des inzwischen in Kraft getretenen europäischen Notrufs E-Call an Bedeutung. … Lesen Sie mehr ›