IT-Strategiewechsel bei der R+V

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Abschied von der Eigenentwicklung: Die Wiesbadener Versicherungsgruppe R+V hat einen Auswahlprozess für Anbieter von Standardsoftware gestartet. Das bedeutet einen Strategieschwenk, denn eigentlich wollte der Versicherer das neue Bestandssystem selbst entwickeln.

Rettungspaket der Signal Iduna für angeschlagene SHB steht

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Der angeschlagene Spezialversicherer SHB mit Sitz in Königswinter bei Bonn ist mit Hilfe der Signal Iduna einer Schließung durch die BaFin entgangen. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hat der Versicherer die Erneuerungsrechte für Teile seines Bestands an die Dortmunder verkauft. Zusätzlich übernimmt die Signal Iduna eine Rolle als Rückversicherer. Es ist weiterhin geplant, dass der Versicherer die SHB im kommenden Jahr komplett übernimmt.

GDV macht Änderungsvorschläge für Riester-Reform

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Der Versichererverband GDV äußert sich in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums für eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge zustimmend, sieht aber noch Verbesserungsmöglichkeiten. Unter anderem spricht sich der Verband dafür aus, die Laufzeit der geplanten Auszahlungspläne anzuheben und die Zulagenförderung einheitlicher zu gestalten.

Aon: Rückversicherungsprämien sinken deutlich

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Bei den diesjährigen Erneuerungsgesprächen in der Rückversicherung haben die Kunden deutlich bessere Karten als in den vergangenen Jahren. Die Prämien sinken spürbar, sagte Jan-Oliver Thofern, Geschäftsführer und Chief Executive Officer für den Rückversicherungsbereich von Aon in Deutschland zuständig, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Auch beim Thema Frequenzschutz gibt es laut Thofern Bewegung.

Plötzlicher Abgang im Roland-Vorstand

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Nach Differenzen im Vorstand verlässt Chief Operating Officer Andreas Tiedtke den Kölner Rechtsschutzversicherer Roland. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Informationen des Versicherungsmonitors. Tiedtke hatte den Posten beim Umbau des Roland-Vorstands vor zwei Jahren übernommen. Nun legt er sein Amt vorzeitig zum Jahresende nieder.

Clark setzt auf Hypoport

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Der Digitalmakler Clark und der Technologiedienstleister Hypoport erweitern ihre Kooperation. Die von Dominik Strebel geleitete Deutschland-Einheit Clark Germany bündelt das Bestandsgeschäft bei Qualitypool, der Maklerpool-Tochter der Hypoport Insurtech AG. Qualitypool ist einer von mehreren Pool-Partnern, mit denen Clark bislang für die Servicierung des Geschäfts zusammengearbeitet hat. Die operative Abwicklung erfolgt künftig über die Systeme der Smart Insurtech AG, die ebenfalls Teil von Hypoport Insurtech ist.

Workation: Viel gefordert, wenig genutzt?

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Seit der Corona-Pandemie ist nicht nur das Homeoffice ein fester Bestandteil der Arbeitswelt in vielen Unternehmen. Auch das zeitweise Arbeiten aus dem Ausland, auch Workation genannt, gilt bei vielen als Inbegriff modernen Arbeitens. Viele Versicherer bieten ihren Beschäftigten diese Möglichkeit inzwischen an, meistens zeitlich und auf das EU-Ausland begrenzt. Eine Umfrage des Versicherungsmonitors unter verschiedenen Gesellschaften zeigt auf, ob und wie stark diese Angebote wirklich genutzt werden.

Der hohe Preis der Unterversicherung

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Eine Unterdeckung kann für Versicherungsnehmer teuer werden. Das zeigt der Fall eines Mittelständlers aus Baden-Württemberg, der durch die Hochwasserkatastrophe 2024 auf einem Millionen-Schaden sitzen blieb. Manchmal kommt es versehentlich zu einer Unterversicherung, manchmal zögern Unternehmen es aber auch absichtlich hinaus, ihre Versicherungssummen an Inflation und gestiegene Baukosten anzupassen. Und Versicherer greifen hin und wieder zu fragwürdigen Klauseln, um Leistungen kürzen zu können.

Wenn der Kunde mitternachts anruft

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Carolin Edler-Mende, Gründerin und Geschäftsführerin des Softwareentwicklers Aristech, will das Kundenerlebnis in der Versicherungsbranche verbessern. Dafür setzt sie auf künstliche Intelligenz (KI) und Chatbots, die unabhängig von der Uhrzeit Kundenanliegen bearbeiten. Die KI-Infrastruktur „Aristech AI Suite“ wird als Mietsoftware angeboten und ist nicht an US-Server gebunden.

Sorgen um das Rentenpaket

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Mit Spannung wird erwartet, welche Ergebnisse das Treffen des Koalitionsausschusses am Donnerstag im Rentenkonflikt bringt. Eine Reihe von Unionsabgeordneten protestiert gegen die Pläne zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Was bedeutet der Streit für die Vorhaben in der zusätzlichen Altersvorsorge? Und wie positioniert sich die Versicherungsbranche? Der Versicherungsmonitor hat nachgefragt.

Generali holt Ex-Ergo-Managerin Zingal-Krpanić als Firmenkunden-Vorständin

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Die Generali Deutschland Versicherung AG stellt sich im Firmenkundengeschäft neu auf und schafft dafür ein eigenes Vorstandsressort. Zum 1. Januar 2026 übernimmt Feriha Zingal-Krpanić die Leitung des Bereichs. Sie war bis Mai Chefin der Ergo Direkt Versicherung AG. Mit der neu geschaffenen Position will die Generali das Firmen- und Gewerbekundensegment weiter stärken und den Ausbau dieses Geschäfts vorantreiben.

Schnäppchen-Policen in der Kritik

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Seit einigen Jahren beteiligen sich auch einzelne Versicherer an den Schnäppchen-Angeboten zur Black Week. Aktuell fällt die Zurich-Tochter DA Direkt mit ihrem 20-Prozent-Rabatt auf, und das ausgerechnet in der unter Druck stehenden Kfz-Versicherung. Die Finanzaufsicht BaFin und der Bund der Versicherten blicken unterschiedlich auf solche Aktionen, lassen aber beide keine Begeisterung darüber erkennen.

Finanzchefin Pfaller verlässt Athora

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Athora, der Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen, verliert seine deutsche Finanzchefin. Isabella Pfaller verlässt das Unternehmen. Für den Lebensversicherer und seine internationalen Eigner ist das keine gute Nachricht. Neuigkeiten gibt es außerdem von Adesso Insurance Solutions sowie dem ehemaligen Chef der Allianz Leben Markus Faulhaber.

Allianz Partners reduziert Belegschaft wegen KI-Einsatz

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Allianz Partners, eine in 45 Ländern tätige Tochter des Münchener Versicherungskonzerns, baut nach Informationen des Versicherungsmonitors mehr als 1.500 Stellen ab. Es geht vor allem um Arbeitsplätze im Bereich Telefonie. Diese Aufgaben soll künftig verstärkt die künstliche Intelligenz (KI) übernehmen. Zum ersten Mal baut ein deutscher Versicherungskonzern offensiv Stellen mit dem Argument ab, dass sich das Geschäftsmodell durch die KI verändert.

Blockchain-Firma Ritablock aufgelöst

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Die Blockchain-Firma Ritablock ist Geschichte. Das Gemeinschaftsunternehmen des Beraters Consurance und des Softwareherstellers Inveos wollte die Verwaltung von Rückversicherungen mithilfe der Blockchain-Technologie revolutionieren. Laut Handelsregister wurde die Ritablock GmbH bereits Ende August 2025 aufgelöst, sie hat ihr Vermögen auf Consurance übertragen und ist mit dem Berater verschmolzen. Das einstige Hype-Thema Blockchain hat in der Branche stark an Popularität eingebüßt.

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