Anlässlich des fünften Jahrestags der Flutkatastrophe wirft der Bund der Versicherten noch einmal seinen Vorschlag für die Elementarschadenversicherung in den Ring, bei dem ein Naturgefahrenausweis und ein Naturgefahrenportal eine zentrale Rolle spielen. Anders als bei einer Pflichtversicherung soll nicht nur die Versicherungsbranche in der Verantwortung sein. … Lesen Sie mehr ›
Der Finanzausschuss hat am Montag Experten zum Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-Aufsichtsänderungsgesetz befragt, mit dem die Bundesregierung die IRRD-Richtlinie umsetzt. Vertreter der Branche kritisierten insbesondere den neuen spartenübergreifenden Abwicklungsfonds. … Lesen Sie mehr ›
Die Grünen interessieren sich dafür, ob die Bundesregierung bei der Riester-Reform das Risiko im Blick hat, dass Anbieter Produkte fälschlicherweise als nachhaltig bewerben. Beim Bund der Versicherten sieht man Greenwashing in der Finanzbranche als einen Grund für die Zurückhaltung von Sparern bei nachhaltigen Anlagen. … Lesen Sie mehr ›
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner ist zuversichtlich, dass ein Gesetzentwurf für eine obligatorische Versicherung gegen Elementarschäden in diesem Jahr kommt und unter der aktuellen Regierung verabschiedet werden kann. Bezüglich einer Opt-out-Lösung, die laut Koalitionsvertag geprüft werden soll, fand er deutliche Worte. … Lesen Sie mehr ›
Die Sturmflut an der Ostsee im Oktober 2023 könnte ein juristisches Nachspiel haben. Mit einer Musterfeststellungsklage gegen mehrere Versicherer wollen der Bund der Versicherten (BdV) und mehrere Verbraucherzentralen erreichen, dass Geschädigte mit einer Elementarschadenversicherung eine Entschädigung erhalten. Das ist meist nicht der Fall, weil Sturmfluten in den Policen ausgeschlossen sind. Die Verbraucherschützer suchen jetzt Betroffene und wollen über Spenden 60.000 Euro für die Prozesskosten zusammenbekommen. … Lesen Sie mehr ›
Die Pläne von Union und SPD, eine verpflichtende Elementarschadenabsicherung einzuführen, sieht der Bund der Versicherten (BdV) als Schritt in die richtige Richtung. Allerdings stört die Verbraucherschützer die mögliche Opt-out-Möglichkeit, zudem geht ihnen der Vorschlag nicht weit genug. Sie schlagen einen Risikopool in Verbindung mit der Grundsteuer vor. … Lesen Sie mehr ›
Der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentrale Hamburg haben vor dem Oberlandesgericht Köln eine Niederlage kassiert: Sie hatten die Axa Leben verklagt, weil sie bei einer Lebensversicherung eine fehlerhafte, intransparente und zu lange Widerrufsbelehrung verwende. Kunden könnten vor einem Vertragswiderruf zurückschrecken. Das Gericht entschied zugunsten der Axa, die Verbraucherschützer prüfen den Gang in die nächste Instanz. … Lesen Sie mehr ›
Der Bund der Versicherten weist darauf hin, dass Kunden und Geschädigte mit Rentenansprüchen aus Haftpflicht- und Unfallversicherungen bei der Insolvenz des Insurtechs Element in die Röhre schauen könnten. Diese Ansprüche sind laut Versicherungsaufsichtsgesetz mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. März bereits erloschen. Der Insolvenzverwalter gibt zwar Entwarnung: Es gibt keine Schadenfälle mit Rentenansprüchen. Doch die Diskussionen zeigen, dass beim Schutz der Versicherten bei der Insolvenz von Schaden- und Unfallversicherern gefährliche Lücken klaffen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Nach den Bundestagswahlen beginnen die Sondierungen der Parteien für eine mögliche Regierungskoalition. Der Blick auf die vergangenen Wahlen zeigt, dass es große Unterschiede bei der Dauer bis zur Koalitionsbildung gegeben hat, unter 30 Tagen hat es aber keine Regierung geschafft. Der Versicherungsmonitor wirft dennoch schon mal einen Blick auf die Baustellen im Versicherungsbereich. … Lesen Sie mehr ›
Kunden des insolventen Insurtechs Element, deren Verträge sich zum Jahreswechsel automatisch verlängert haben, können Prämien nicht einfach mit einem Widerruf der SEPA-Lastschrift zurück auf ihr Konto buchen lassen. Darauf weist der Bund der Versicherten hin. Auch bei einem beantragten Insolvenzverfahren sind sie verpflichtet, die Prämien weiter zu zahlen. Die Verbraucherschützer fordern eine frühzeitigere Information der Versicherten in Insolvenzfällen, damit diese die Chance haben, die Verträge rechtzeitig zu beenden. … Lesen Sie mehr ›
Neue Nachhaltigkeitsvorschriften, neue Technologien wie künstliche Intelligenz, Fintechs mit neuen Geschäftsmodellen – die Notwendigkeit, dass sich die Aufseher innerhalb Europas untereinander austauschen, ist hoch. Ein Problem: In den Dialog der Aufsichtsbehörden, der bei der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa zusammenläuft, sind die Industrie- und Handelskammern nicht eingebunden, die in Deutschland für die Vermittler zuständig sind. „Für mich ist einfach nicht sichtbar, was im deutschen Markt passiert,“ monierte Eiopa-Chefin Petra Hielkema bei der Wissenschaftstagung des Bunds der Versicherten. … Lesen Sie mehr ›
Obwohl ein Urteil des Landgerichts Köln es dem Versicherer Zurich untersagt hat, nimmt das Unternehmen weiterhin Kürzungen des Rentenfaktors bei Riester-Verträgen vor. Das stößt Verbraucherschützern sauer auf. Die Bürgerbewegung Finanzwende und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen haben den Versicherer gemeinsam abgemahnt und erwägen eine Verbandsklage. Auch die Axa Leben hat Stress mit Verbraucherschützern, es geht um intransparente Widerrufsbelehrungen. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsvermittler sollten die Kleinanlegerstrategie der EU als Chance für eine Neuorientierung sehen, glaubt Stephen Rehmke, Chef des Bundes der Versicherten (BdV). Ziel sollte es sein, sich von Vertriebsakteuren abzugrenzen, die seiner Ansicht nach in erster Linie im eigenen und nicht unbedingt im Interesse des Kunden handeln – nämlich Allfinanz- und Strukturvertrieben sowie Banken und Sparkassen. Auf dem Münsterischen Versicherungstag warb Rehmke erneut für das Konzept der Honorarberatung. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Lebensversicherer können dank der gestiegenen Zinsen deutliche Zuwächse bei den Solvenzquoten vorweisen, zeigt eine Untersuchung des Analysten Carsten Zielke und des Bundes der Versicherten (BdV). Angesichts der Flaute im Neugeschäft und Kunden, die sich für rentablere Angebote von Banken interessieren, könne es bei einigen Anbietern zu „unangenehmen Liquiditätsengpässen kommen“, warnt BdV-Geschäftsführer Stephen Rehmke. Lebensversicherer müssten Bestandskunden bei der Stange halten und über alternative Angebote im Neugeschäft nachdenken, betont Zielke. … Lesen Sie mehr ›
Der Bund der Versicherten (BdV) reagiert auf den Rückzieher von EU-Kommissarin Mairead McGuinness in Sachen Provisionsverbot und fordert eine Stärkung der Honorarberatung durch verbindliche Gebührenmodelle. Auch die staatliche Förderung von Lebensversicherungen solle zurückgefahren werden, fordert der Verband. Er appelliert an die EU, weiter auf Kostentransparenz bei der Provisionsberatung zu drängen. In Deutschland ziele sie zumeist schlicht auf den Verkauf renditeschwacher und unflexibler Lebensversicherungen. … Lesen Sie mehr ›