Archiv ‘Allianz’

Hybride Kunden: Versicherer machen Fortschritte

Die Versicherer in Deutschland haben sich bei der Beratung und Betreuung der sogenannten hybriden Kunden in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Allerdings gibt es noch viel Luft nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft Wavestone in einer aktuellen Studie. Untersucht wurden 13 deutsche Erstversicherer im Privatkundengeschäft. Spitzenreiter ist die Allianz. Etliche Gesellschaften haben sich gegenüber der Vorjahresstudie verbessert, einige aber auch verschlechtert.

Talanx-Zahlen, Cyber und D&O

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahreszahlen der Talanx, Financial Lines-Tagung zu Cyber und D&O, Schadenkonferenz der Versicherungsforen Leipzig sowie ein Medien-Roundtable zum Thema Klimawandel der Allianz

Mehr als 10 Mio. Euro für Allianz-Chef Bäte

Allianz-Chef Oliver Bäte hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gehaltssprung hingelegt. Seine Vergütung stieg erstmals auf über 10 Mio. Euro – ein Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das hat er vor allem Boni-Zahlungen aus früheren Jahren, aber auch einem erhöhten Jahresbonus für das Rekordergebnis 2024 zu verdanken. Im laufenden Jahr winkt den Allianz-Vorständen eine weitere Gehaltserhöhung. Zudem soll ihre Vergütung stärker an die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen geknüpft werden.

Allianz-Konsortium vor Viridium-Kauf

 Exklusiv  Ein von der Allianz geführtes Konsortium steht kurz vor dem Kauf des Abwicklungsspezialisten Viridium. Das erfuhr der Versicherungsmonitor aus Branchenkreisen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Mit an Bord sind der Vermögensverwalter Blackrock und die japanische Versicherungsholding T&D. Verkäufer ist der britische Private-Equity-Investor Cinven, der nach Problemen mit seinem Lebensversicherer in Italien von der BaFin nicht mehr als Viridium-Eigner akzeptiert wird.

Klimaschützer kritisieren VIG

Die tschechische Umweltorganisation Re-set hat vier große Versicherer in Zentral- und Osteuropa nach ihrer Klimapolitik bewertet, hier ein Tagebau in Polen. Danach steht die Generali auf Platz eins, gefolgt von der Allianz und der Uniqa. Letzte ist die Vienna Insurance Group (VIG), sie wird am heftigsten für ihre Haltung zur Zeichnung von Öl-, Gas- und Kohlerisiken kritisiert. Ihre Zeichnungsrichtlinien für Öl- und Gasrisiken aus dem Juli 2024 seien „ausgesprochen schwach“. VIG wehrt sich, es helfe seinen Kunden bei der Transformation.

Allianz bietet für britische Esure

Der Münchener Versicherungskonzern Allianz macht ernst mit seinem Interesse an Esure und bietet für den britischen Direktversicherer. Unternehmenskreise bestätigten eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Auch die belgische Ageas soll an Esure interessiert sein. Der britische Versicherer, der auf die Kfz- und die Gebäudeversicherung spezialisiert ist, gehört dem Investor Bain Capital.

Pläne für die Altersvorsorge

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: MCC-Kongress Zukunftsmarkt Altersvorsorge, Bilanz-Zahlen von SV Sparkassenversicherung, Generali, MLP, Swiss Re, Hannover Rück und Swiss Life sowie die Sustainable Finance Conference der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa

Die gespaltene Branche

 Herbert Frommes Kolumne  Bei den Ergebnissen für 2024 unterscheiden sich Allianz und Munich Re stark von vielen anderen Gesellschaften. Supergewinne und Rekorddividenden hier, Stagnation oder sogar Verluste dort. Die Ursachen dieser Spaltung des Marktes sind noch nicht klar. Aber wenn sie lange anhält, kommt die Einheit der Branche unter Druck.

Allianz hat die stärkste Marke, R+V das beste Image

Die Allianz ist in Deutschland mit Abstand der Versicherer mit der stärksten Marke, gefolgt von der HUK-Coburg und der Ergo. Das zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens Splendid Research aus Hamburg. Das beste Image unter den 19 untersuchten Versicherern hat indes ein anderes Unternehmen: Die R+V, die zur genossenschaftlichen Finanzgruppe zählt, schneidet hier am besten ab.

Allianz holt beim Markenwert deutlich auf

Die Allianz bleibt die Nummer zwei der wertvollsten Versicherermarken der Welt, hat gegenüber dem führenden Anbieter Ping An aber klar aufgeholt. Andere europäische Versicherer sind noch stärker gewachsen: Die Axa ist auf Platz drei geklettert, Generali schafft es mit Platz fünf erstmals in die Top Ten des Rankings des britischen Marktforschungsunternehmens Brand Finance. Auf Länderebene haben die USA den ersten Platz erobert.

Okan Meses Insurance Rap. Heute: Die Kfz-Versicherer

 Exklusiv  Versicherungsmonitor-Redakteur Okan Mese berichtet regelmäßig über Versicherer, Makler, Rückversicherer und Politik. Manchmal arbeitet Mese auch mit einer ganz anderen Form: Er nimmt in seinem Insurance Rap die Branche aufs Korn, aufgenommen im Studio des Versicherungsmonitors in Köln. Beim aktuellen Rap geht es um die Kfz-Versicherer – von HUK-Coburg bis zu VHV, LVM und Allianz.

Weitere Raps:

Okan Meses Insurance Rap: Die Insurtechs

Bäte betont Allianz-Interesse an Viridium

Der Verkauf des Run-off-Spezialisten Viridium ist in der letzten Runde. Zu den Bietern gehört auch die Allianz, die Teil eines Konsortiums mit dem Vermögensverwalter Blackrock und dem japanischen Versicherer T&D Holdings sein soll. Konzernchef Oliver Bäte hat im Gespräch mit Aktienanalysten erläutert, worum es dem Konzern dabei geht: vor allem um die Gebühreneinnahmen aus der Kapitalanlage. „Wir mögen das Geschäftsmodell sehr“, sagte er.

Zeitreise: Zinsgarantien, Münchener Rück, Willis

 Vor 20 Jahren  Vor 20 Jahren diskutierte die Versicherungswirtschaft über die Zinsgarantien in der Lebensversicherung. Die Pharmakonzerne stritten mit den Rückversicherern. Die Münchener Rück konnte nach zwei schweren Krisenjahren wieder einen Gewinn melden, und der Makler Willis kündigte eine Offensive in Deutschland an.

Allianz wird vorsichtiger im Industriegeschäft

Der Allianz-Konzern meldet Rekordergebnisse für das Jahr 2024. Er macht die Hälfte seines operativen Gewinns von 16 Mrd. Euro in der Schaden- und Unfallversicherung. Alle Geschäftsbereiche entwickelten sich positiv, eine Ausnahme ist nur das Industriegeschäft. Hier ist der Konzern beim Underwriting vorsichtiger geworden. Für 2025 erwartet Konzernchef Oliver Bäte mindestens ähnlich gute Zahlen wie für 2024.

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