Archiv ‘Allianz’
App-Beliebtheit: Ergo stößt Allianz vom Thron
Die Ergo betreibt aus Nutzersicht die beliebteste Anwendung für das Smartphone in der Versicherungsbranche. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Service Value in einer aktuellen Befragung, die es in Kooperation mit dem Institut der Süddeutschen Zeitung durchgeführt hat. Damit verdrängen die Düsseldorfer die Allianz-App, die das Ranking im Vorjahr angeführt hatte. Bei den Insurtechs belegt der Digitalmakler Clark erneut die Spitzenposition. Branchenübergreifend sind die Apps von Payback und Booking.com am beliebtesten.
Erwacht der Run-off aus dem Dornröschenschlaf?
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Institut für Versicherungswissenschaften, Jour Fixe mit Julia Wiens zu „Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Aufsicht“ und Bilanzberichterstattung von Allianz, Axa, Munich Re sowie Swiss Re
EU Data Act: Der Preis ist entscheidend
Die EU-Richtlinie „EU Data Act“ könnte für Bewegung in der Kfz-Versicherung sorgen. Sie verpflichtet Autohersteller, Fahrzeugdaten auf Wunsch des Kunden an Dritte herauszugeben – auch an Versicherer. Das eröffnet vor allem Autoversicherern neue Möglichkeiten, insbesondere bei der Entwicklung von Telematik-Tarifen, glaubt Dennis Heinig, leitender Berater bei der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss. Dabei sei vor allem der Preis der Daten entscheidend.
Insurtech Policentransfer baut Führung aus
Das Insurtech Policentransfer, das eine Plattform für digitale Bestandsübertragung durch Makler betreibt, hatte im Herbst erst Schlagzeilen mit dem Einstieg des Ex-Gothaer-Vorstands Oliver Brüß gemacht. Jetzt rüstet es sich mit der Ernennung von Philipp Knechtel für weiteres Wachstum. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem vom Berater Aeiforia, dem Vertrieb Bonnfinanz, bei Allianz in Spanien sowie von Compre und MS Amlin.
Versicherte Spiele: „Die eine Olympia-Police gibt es nicht“
Keine Sportveranstaltung ist so groß wie Olympia – und deswegen auch keine so riskant. Ohne Versicherungen, sagen die Versicherer, wären Events wie die anstehenden Winterspiele von Mailand und Cortina gar nicht möglich. Und ein Blick in die Dokumente der Veranstalter zeigt: Sie lassen sich die Absicherung ihrer Spiele eine Menge kosten. Dass sich das lohnt, belegt die jüngere Vergangenheit.
Generali-Kronprinz im Fokus
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: SZ-Versicherungstag unter anderem mit einem Dinnerspeech von Giulio Terzariol sowie die Jahresmedienkonferenz des GDV
Zeitreise: Axa, Aon, Allianz, Zurich
Im Januar 2006 war die Arbeitslosigkeit das dominierende Thema in Deutschland. Mehr als fünf Millionen Menschen waren ohne Arbeit, ein Anstieg um 12,1 Prozent. Die seit November 2005 regierende große Koalition unter Angela Merkel hatte Handlungsbedarf. In Bad Reichenhall stürzte die Eislaufhalle ein. In der Versicherungswirtschaft machten die Axa mit neuen Lebensversicherungspolicen, die Zurich mit Kostensenkungen und die Makler mit Beschwerden über das schlechte Regulierungsverhalten der Versicherer von sich reden.
Athora erwägt Verkauf des Deutschlandgeschäfts
Der Abwicklungsspezialist Athora erwägt den Verkauf seines Deutschlandgeschäfts, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Grund dafür sei das ausbleibende Wachstum in Deutschland. Der Prozess befinde sich noch in einem frühen Stadium, und Athora könne sich noch dafür entscheiden, das Geschäft zu behalten. Athora hatte im vergangenen Jahr seine Strategie geändert und wollte hierzulande in das Neugeschäft mit Lebensversicherungen einsteigen.
Versicherungskammer fordert Verbesserungen für Hebammen
Die Versicherungskammer warnt vor neuen Haftungsrisiken für freiberuflich in Kliniken tätige Hebammen durch den Hebammenhilfevertrag. Kritisch sieht der Versicherer, der ein Konsortium für die Haftpflichtversicherung der Hebammen führt, die seit 1. November geltenden Abrechnungsregelungen. Sie trügen der Versorgungsrealität nicht ausreichend Rechnung und erhöhten den Dokumentationsaufwand für die Geburtshelferinnen und -helfer. Die Versicherungskammer fordert eine umfassende Überprüfung der Regeln.
Nachhaltigkeit: Franke und Bornberg sieht Verbesserungspotenzial bei Versicherern
Zwar konnte die Versicherungsbranche im Jahr 2024 ihre Emissionen deutlich senken. Die Ratingagentur Franke und Bornberg sieht insgesamt mit Blick auf die Nachhaltigkeit aber noch Verbesserungsbedarf. Laut dem fünften Nachhaltigkeitsbericht der Ratingagentur gilt das insbesondere für die Kapitalanlagen. Die CSRD, die Unternehmen eigentlich entlasten soll, führte zu einem Mangel an wichtigen Daten, kritisiert die Ratingagentur.
Jetzt gibt’s was auf die Ohren
Nach dem großen Erfolg von „Wie riecht Versicherung?“ jetzt ein weiterer Teil der Serie „Versicherung mit allen Sinnen erleben“: „Wie klingt Versicherung?“ In der Hauptrolle: Barmenia Gothaer und ihre neue „Sound Brand". Aufbruch, Leidenschaft, Stärke, Menschlichkeit, Wärme, Haltung und Verlässlichkeit – all das komprimiert in vier Sekunden.
Bäte sieht Demokratie durch Demografie gefährdet
Allianz-Chef Oliver Bäte macht die zahlenmäßige Übermacht älterer Menschen in Deutschland für viele der aktuellen Probleme verantwortlich. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte er, dies stecke hinter vielen Phänomen wie dem Mangel an Risikofreudigkeit und Innovation bis hin zu den fehlenden Infrastruktur-Investitionen. Wenn Interessengruppen die Mehrheit stellten, sei dies sogar eine Gefahr für die Demokratie, ergänzte Bäte. Doch auch an Jüngere hatte er eine Forderung.
Wegen Trump: Unternehmen wollen Kapital aus den USA abziehen
Die eigenwillige Politik des US-Präsidenten Donald Trump erreicht erneut die Kapitalmärkte. Der dänische Pensionsfonds Akademiker Pension hat bekannt gegeben, sich von US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Mio. Dollar (85 Mio. Euro) trennen zu wollen. Die Investmentgesellschaft Pimco, eine Tochter der Allianz, will ebenfalls Kapital aus den USA abziehen. Chief Investment Officer Daniel Ivascyn macht keinen Hehl daraus, dass die wechselhaften Maßnahmen Trumps dabei eine Rolle spielen. Andere Versicherer halten sich dagegen lieber bedeckt, was die Zukunft ihrer US-Investments angeht.












