Archiv ‘Australien’

Allianz einigt sich mit australischer Aufsicht

Die Allianz in Australien hat einen lange laufenden Streit mit der dortigen Aufsicht beigelegt. Die Aufseher der Australian Prudential Regulation Authority hatten der Allianz Australien Mängel beim Risikomanagement und schlechte Compliance-Prozesse vorgeworfen. Im Rahmen der Einigung gestand die Allianz die Fehler ein und gelobte Besserung. Damit sind aber noch nicht alle Probleme der Allianz in Down Under behoben. Ein Prozess wegen falscher Versprechungen in der Reiseversicherung ist noch offen, daneben laufen zwei Sammelklagen. … Lesen Sie mehr ›

Corona treibt D&O-Risiken

Die Risiken für Führungskräfte werden durch die Corona-Pandemie verstärkt, zeigt eine Studie des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Die Krise führt zu wirtschaftlichem Abschwung, mehr Insolvenzen und erhöht das Risiko von Klagen gegen Manager. Das wirkt sich auch auf die D&O-Versicherung aus. Doch nicht nur die Corona-Krise hat Folgen für die Führungskräfte. … Lesen Sie mehr ›

Sammelklage gegen Allianz Australien

Der Versicherer Allianz hat sich in Australien bei Autofahrern unbeliebt gemacht, glaubt jedenfalls die Anwaltskanzlei Maurice Blackburn. Sie bringt deswegen eine Sammelklage auf den Weg: Tausenden Autofahrern, die ihre Wagen über Autohäuser finanziert hatten, sollen verschiedene Arten „wertloser Allianz-Versicherungen“ verkauft worden sein, „um die Gewinne schamlos zu steigern“, kritisiert die Kanzlei. Der Versicherer habe die Autohändler dafür speziell geschult. Die Allianz hat in Australien seit Jahren Probleme mit den Policen und zahlte 2018 bereits eine millionenschwere Rückerstattung. Den Verkauf der Deckungen habe man inzwischen eingestellt, teilte eine Sprecherin von Allianz Australien mit. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re verliert Insurtech-Experten

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Rückversicherer Munich Re baut die Organisation seiner auf Insurtech-Partnerschaften spezialisierten Tochter Digital Partners um. Der unmittelbare Auslöser ist der Weggang von Andrew Rear. Er verabschiedet sich im kommenden Frühjahr nach fünf Jahren an der Spitze der Gesellschaft, um sich neuen Aufgaben zu stellen. Außerdem: Der Schadenregulierer Regu24 baut sein Führungsteam um, das Insurtech Helden.de hat einen neuen Marketingchef, der Makler Howden holt eine Financial Lines-Expertin, und der Spezial- und Rückversicherungsmakler Howden Specialty hat eine Chefin für sein neues Team für den Bereich erneuerbare Energie ernannt. … Lesen Sie mehr ›

Juli-Erneuerung: Rückversicherungspreise steigen

Bei der Erneuerung der Rückversicherungsverträge zum 1. Juli konnten die Anbieter weitere Preiserhöhungen durchsetzen, berichtet der Rückversicherungsmakler Willis Re. Besonders stark betroffen waren Wohngebäudeversicherer in Florida. Hier stiegen die Prämien um bis zu 35 Prozent. Neben dem Florida-Geschäft standen vor allem Verträge aus Australien und Lateinamerika zur Erneuerung. Die Kapitalstärke der Rückversicherer hat sich gegenüber dem Tiefpunkt im März deutlich verbessert. Das ganze Ausmaß der Corona-Schäden für die Rückversicherer ist laut Willis Re aber noch lange nicht sichtbar. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re muss hohe Schäden verdauen

Der Rückversicherer Swiss Re hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewinn erzielt als im Vorjahr, die Erwartungen von Analysten erfüllte das Unternehmen aber nicht. Eine schlechtere Entwicklung im Geschäft mit US-Haftpflichtrisiken machte eine Stärkung der Reserven nötig, dazu kamen hohe Lasten durch Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Großschäden. Beim Umbau der Industrie-Tochter Corso sieht Unternehmenschef Christian Mumenthaler den Rückversicherer auf Kurs. Allerdings machen sich die Anstrengungen bislang nicht in den tiefroten Zahlen bemerkbar. … Lesen Sie mehr ›

Japanische Stürme teuerste Katastrophen 2019

Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr Gesamtschäden in Höhe von 150 Mrd. Dollar verursacht, von denen etwas mehr als ein Drittel versichert waren. Das berichtet der Rückversicherer Munich Re. Die teuersten Ereignisse waren zwei Stürme in Japan, an dritter Stelle nach versicherten Schäden steht der Hurrikan „Dorian“. Es ist das zweite Jahr in Folge, in dem die Schäden durch Naturkatastrophen geringer ausgefallen sind als zuvor. Der langfristige Trend geht aber zu steigenden Schäden. Munich Re macht sich für mehr Prävention stark. … Lesen Sie mehr ›

Buschfeuer in Australien werden teuer

Die Buschfeuer, die seit September 2019 besonders stark im Südosten Australiens wüten, werden für Versicherer teuer. Nach einer aktuellen Schätzung des Versichererverbands Insurance Council of Australia beläuft sich der bisherige Schaden auf 321 Mio. Australische Dollar (200 Mio. Euro). Einige australische Medien rechnen mit weitaus höheren Schäden. Fest steht, die Buschfeuer wirken sich nicht nur negativ auf die Umwelt aus, auch die australische Wirtschaft ist betroffen. … Lesen Sie mehr ›