Archiv ‘Berkshire Hathaway’

Berkshire Hathaway will weniger Versicherungsgeschäft zeichnen

Beim Mischkonzern Berkshire Hathaway spielt das Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft traditionell eine große Rolle, weil sich die Schadenreserven gewinnbringend anlegen lassen. Nach einem Gewinneinbruch hat der neue Chef Greg Abel angekündigt, auf die Bremse zu treten und sich insbesondere bei der Zeichnung von Rückversicherungsgeschäft zurückzuhalten. Grund sind die bröckelnden Preise.

So viel Geld bekommen die Chefs von Berkshire und AIG

Bei Berkshire Hathaway und American International Group (AIG) stehen personelle Veränderungen an der Konzernspitze an, die auch einen Blick auf die Vergütung der Top-Manager erlauben. Während der neue CEO Greg Abel bei Berkshire mit einem deutlich höheren Gehalt startet als sein Vorgänger Warren Buffett, regelt AIG den Übergang Schritt für Schritt. Noch-CEO Peter Zaffino tritt kürzer, sein designierter Nachfolger Eric Andersen startet mit einer üppigen Zielvergütung, die anschließend nochmals aufgestockt wird.

First Brands könnte D&O-Fall werden

Die Pleite des US-Autozulieferers First Brands könnte zu einem Schaden für die D&O-Versicherer werden. Der Gründer des Unternehmens Patrick James, der derzeit von First Brands wegen Betrugs verklagt wird, und andere Führungskräfte wollen, dass die Gesellschaften ihre Verteidigungskosten übernehmen. Die Gläubiger wollen das verhindern. Laut Medienberichten wird die D&O-Deckung von Berkshire Hathaway angeführt. 

Versicherer-Ranking: Berkshire Hathaway überholt Allianz

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway führt das aktuelle Ranking der Ratingagentur A.M. Best mit den weltgrößten Versicherern nach Kapitalanlagen außerhalb des Bankgeschäfts an. Damit hat das US-Unternehmen die Allianz von ihrem langjährigen Spitzenplatz verdrängt. Etwas Bewegung gab es auch in der Rangliste der Top 5-Versicherer nach Netto-Prämieneinnahmen, die nach wie vor vom US-Krankenversicherer United Health angeführt wird.

Ackman kauft Versicherer und versucht sich als Buffett-Imitat

Der US-Finanzunternehmer Bill Ackman kauft über die von ihm kontrollierte Investmentgruppe Howard Hughes den Spezialversicherer Vantage in Bermuda. Ziel des 2,1 Mrd. Dollar (1,8 Mrd. Euro) schweren Deals ist der Aufbau einer diversifizierten Gruppe, bei der Versicherer vor allem wegen ihrer hohen Reserven eine wichtige Rolle spielen. Vorbild sei Warren Buffett, sagte Ackman. Versicherer sind mit ihren hohen Barreserven auch für andere Investoren ein lohnendes Ziel.

Berkshire verdient mehr mit Versicherungen

Die von Investorenlegende Warren Buffett angeführte Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat ihren Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Treiber war unter anderem ein deutlich höheres versicherungstechnisches Ergebnis infolge niedrigerer Schäden. Vor allem in der Industrie- und Rückversicherungssparte lief es besser als im Vorjahreszeitraum. Buffett will sich zum Jahresende von der Unternehmensspitze zurückziehen.

Berkshire Hathaway unterstützt United Health

2025 war für den US-Krankenversicherer United Health bisher ein schweres Jahr. Im zweiten Quartal musste das Unternehmen seine Gewinnprognose deutlich reduzieren. Der Aktienkurs ist seitdem rapide gefallen. Nun bringt die Beteiligung von Berkshire Hathaway einen kleinen Aufschwung. Der Investmentkonzern hat rund fünf Millionen Aktien erworben. Das könnte weitere Investoren zu Käufen motivieren.

Zeitreise: Axa, Munich Re, Gen Re, Allianz, DEVK

 Vor 20 Jahren  Eigentlich herrschte Sommerflaute im Juli 2005, aber die Versicherungsbranche sorgte dennoch für zahlreiche Schlagzeilen. Die Axa feuerte ihren Deutschlandchef Claus-Michael Dill, die Munich Re – die damals noch als Münchener Rück auftrat – sorgte sich um Altlasten bei ihrer US-Tochter, die BaFin verstärkte den Druck auf die Gen Re und die DEVK glaubte, dass sie im Preiskrieg der Autoversicherer gegen die mächtige Allianz bestehen könnte.

Chubb, Zurich und Berkshire mit neuer Haftpflicht

Bemerkenswerte Teambildung: Chubb, Zurich und National Indemnity, ein Rückversicherer der Berkshire-Hathaway-Gruppe, bieten gemeinsam eine Zusatz-Haftpflichtdeckung für Unternehmen in den USA an. Damit reagieren sie auf die zunehmende Zahl von Schadenersatzklagen gegen Konzerne vor US-Gerichten. Pro Risiko wollen sie bis 100 Mio. Dollar (88 Mio. Euro) in Excess-Umbrella-Kapazität bieten.

Warren Buffett gibt Berkshire-Führung ab

Der 94-jährige Warren Buffett gibt Ende 2025 nach 60 Jahren die Führung von Berkshire Hathaway auf. In der Zeit hat der legendäre Investor eine große Investmentgruppe aufgebaut, zu der auch eine bedeutende Versicherungs- und Rückversicherungsgruppe gehört. Nachfolger wird Greg Abel, 62, der zurzeit die Berkshire-Aktivitäten außerhalb der Versicherer leitet. Bei der Hauptversammlung nahm Versicherungschef Ajit Jain kritisch zur Rolle der künstlichen Intelligenz in der Branche Stellung.

Berkshire verdient mehr mit Versicherung

Der von Warren Buffett geleitete US-Investmentkonzern Berkshire Hathaway meldet einen leichten Rückgang bei den Nettogewinnen. Dabei haben die Versicherungstöchter deutlich mehr abgeliefert als in den Vorjahren. Die wichtigste Gewinnquelle war der Kfz-Spezialist Geico. Die Schadenrückstellungen des Konzerns wuchsen um 2 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) auf 171 Mrd. Dollar – einer der Hauptfaktoren für Buffett, in Versicherer zu investieren. Damit finanziert er langfristige Investitionen.

Berkshire und State Farm verhageln die Umweltbilanz

Viele US-Versicherer haben es geschafft, den Anteil an fossilen Brennstoffen in ihren Kapitalanlage-Portfolien in den vergangenen zehn Jahren deutlich zu reduzieren. Doch die beiden großen Anbieter State Farm und Berkshire Hathaway setzen weiterhin auf die umweltschädlichen Materialien und vermiesen so der ganzen Branche die Bilanz. Durch ihre Investitionen in Öl-, Gas- und Kohleunternehmen ist der Anteil am Gesamtportfolio der Branche sogar gestiegen. Das zeigt eine Analyse des Wall Street Journals.

Munich Re und Swiss Re teilen sich Spitzenplatz

Die beiden großen Rückversicherer Munich Re und Swiss Re haben im Ranking der Ratingagentur A.M. Best schon mehrmals den Spitzenplatz getauscht. In der aktuellen Untersuchung rangieren beide auf Platz 1, denn die Analysten haben zwei Ranglisten erstellt: Munich Re führt das Feld der nach IFRS 17 bilanzierenden Rückversicherer an, Swiss Re das der Gesellschaften, die im vergangenen Jahr den neuen Rechnungslegungsstandard noch nicht angewandt haben. Kräftig zugelegt bei den Prämieneinnahmen haben vor allem Bermuda-Rückversicherer.

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