Archiv ‘Captive’

Hausgemachte Probleme in der Industrieversicherung

Zu geringe Kapazitäten in der Cyberversicherung, zu wenig Personal für die Kommunikation von Preiserhöhungen. Der Unmut bei den Versicherungseinkäufern aus der Industrie ist trotz aller Wiedersehensfreude beim Symposium des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft groß. Viele der Probleme halten die Unternehmenskunden für hausgemacht. Mit etwas mehr Weitsicht hätten sie verhindert werden können, glauben sie. Die Versicherer sehen aber auch eine Mitschuld der Kunden. … Lesen Sie mehr ›

SV kauft Luxemburger Rückversicherer

Die Stuttgarter Sparkassenversicherung setzt für ihren Rückversicherungsschutz in Zukunft auch eine eigene Captive ein. Dafür hat das Unternehmen eine Luxemburger Gesellschaft übernommen. Von der Rückversicherungs-Captive erhofft die SV sich einen besseren Ausgleich der Schwankungen bei den Ergebnissen. Als großer Gebäudeversicherer in einem besonders sturmgefährdeten Gebiet ist die SV ein großer Einkäufer von Rückversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Delvag kommt Neuausrichtung zugute

Der Lufthansa-Versicherer Delvag hat im vergangenen Jahr gleich von mehreren Entwicklungen profitiert: Durch die Erholung der Luftfahrtbranche und die Neuausrichtung des Rückversicherungsgeschäfts konnten die Kölner bei den gebuchten Bruttobeiträgen um 8,8 Prozent auf 80,4 Mio. Euro zulegen. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf Underwriting und Kapitalanlage hält Delvag aktuell für beherrschbar. Das könnte sich mit stärkeren Sanktionen aber ändern. … Lesen Sie mehr ›

Wie Versicherer überflüssig werden

 Herbert Frommes Kolumne  Die Versicherungsbranche ist kurz davor, in wichtigen Teilen des Risikoschutzes überflüssig zu werden. Dafür sorgt sie einerseits selbst, denn bei echten Zukunftsrisiken von Unternehmen wie Cyber oder Pandemie spielt die Assekuranz immer weniger eine Rolle. Andererseits führt die Digitalisierung der Gesellschaft dazu, dass der Versicherungsschutz in vielen Lebensbereichen kaum noch gebraucht wird. Wenn Autos tatsächlich autonom fahren, werden die Unfallzahlen dramatisch zurückgehen – und damit auch die Nachfrage nach Versicherung. … Lesen Sie mehr ›

Radoncic: Captives treffen den Nerv der Zeit

 Exklusiv  Die angespannte Lage in der Industrieversicherung macht vielen Konzernen zu schaffen. Statt sich mit steigenden Preisen und sinkenden Kapazitäten abzufinden, haben Unternehmen ihr Schicksal selbst in der Hand, ist Mirela Radoncic, Leiterin des Konzernkundengeschäfts beim Makler Marsh in Deutschland, überzeugt. Ihrer Ansicht nach müssen sich Konzerne mit Deckungsumfang und Risikotragfähigkeit auseinandersetzen. Interessant könne in diesem Zusammenhang die Gründung eines firmeneigenen Versicherers sein. „Captives treffen gerade den Nerv der Zeit“, sagt sie im Interview. … Lesen Sie mehr ›

Cyber: Kunden in „Endzeitstimmung“

Wegen der sinkenden Kapazitäten in der Cyberversicherung zweifelt der Technologiekonzern Bosch an der generellen Sinnhaftigkeit der Deckung. Irgendwann sei es nicht mehr sinnvoll, eine Police zu kaufen, sagte Peter Mastny vom Risiko- und Versicherungsmanagement des Großunternehmens bei einer Konferenz. Er sprach von Endzeitstimmung in der aktuellen Marktlage. Leopold Muhle vom Makler Krose erwartet weitere Nachfrage nach Cyberdeckungen, die Versicherbarkeit stehe derzeit nicht infrage. Versicherte Unternehmen zeigen sich bei der Sicherheit teils zu sorglos, berichtete IT-Experte Sebastian Schreiber. … Lesen Sie mehr ›

Captives für die Managerhaftung

 The Long View – Der Hintergrund  Die D&O-Versicherung ist im harten Markt angekommen. Die Preise steigen, die Kapazitäten sind knapp. Viele Kunden haben Probleme, genug Deckung für ihr gesamtes D&O-Programm zu finden. Eine Alternative könnte sein, einen Teil der Risiken oder sogar das gesamte Programm in eine Captive, also einen firmeneigenen Versicherer, einzubringen. Damit könnten sich die Kapazitätsprobleme umgehen lassen. Allerdings ist diese Lösung nicht ohne Tücken. … Lesen Sie mehr ›

Uber: Milliardenkunde der Assekuranz

Die US-Fahrdienstvermittlung Uber müsste ohne ausreichenden Versicherungsschutz ihr Geschäft einstellen. Das geht aus dem Börsenprospekt des Unternehmens hervor. Allein im Geschäftsjahr 2017 wuchsen die Versicherungsausgaben um 1,3 Mrd. Dollar, heißt es dort. Eine absolute Zahl für die Gesamtausgaben nannte Uber nicht, sie dürfte bei über 4 Mrd. Dollar pro Jahr liegen. Das Unternehmen arbeitet mit großen Autoversicherern, aber auch mit einer eigenen Captive auf Hawaii. Dort ist auch die Captive des Rivalen Lyft beheimatet. … Lesen Sie mehr ›

Stockhorst verlässt Cosmos

 Leute – Aktuelle Personalien  Peter Stockhorst, seit 2008 an der Spitze der Cosmos-Versicherer in Saarbrücken, verlässt das Unternehmen. Das teilte der Mutterkonzern Generali am Montag mit. Über seinen künftigen Arbeitgeber ist bislang nichts bekannt. Interimschefin in Saarbrücken wird Claudia Andersch. Neu im Vorstand ist Christoph Gloeckner. Außerdem hat die Generali Mirko Tillmann zum Vorstand der Central bestellt. Der Lufthansa-Versicherer Delvag hat Kay Griese zum Chef des neuen Bereichs Luftfahrt und Transportversicherung gemacht. … Lesen Sie mehr ›

Bayer lobt Cyber-Versicherungen

Gregor Köhler ist Versicherungschef beim Pharmakonzern Bayer. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über Kapazitätsknappheit im Industrieversicherungsmarkt und welche Rolle die Fusionswelle in der Sparte dabei spielt. Außerdem lobt er die neuen Cyber-Policen der Versicherer und erläutert, warum er den Transfer von Risiken auch für einen Weltkonzern wie Bayer für alternativlos hält. … Lesen Sie mehr ›