Tag Archive for ‘Clyde Co’

Klimawandel als Haftungsrisiko

Corona hat zwar Themen wie den Klimawandel und Nachhaltigkeit vorerst verdrängt, aber wenn die Krise vorüber ist, werden sie wieder den Alltag dominieren. Davon geht die Düsseldorfer Kanzlei Clyde & Co. aus. Das bedeutet für Unternehmen, dass Klimarisiken für sie und ihre Manager oberste Priorität haben werden. Neue Regulierung und Gesetze werden das Thema auch zu einem Rechtsrisiko machen und Einfluss auf die D&O-Versicherung haben, erklärte Henning Schaloske, Partner bei der Kanzlei, beim digitalen Financial Lines-Tag. … Lesen Sie mehr ›

Corona: Begrenzte Deckung für Ertragsausfälle

 The Long View – Der Hintergrund   Die Corona-Krise trifft Unternehmen hart, insbesondere Selbstständige sowie kleine und mittelständige Firmen in der Gastronomie-, Hotel-, Handwerks- und Kulturbranche. Der Beitrag, den Versicherer zum Ausgleich ihrer Ertragsausfälle leisten, wird überschaubar bleiben. Bereits jetzt ist abzusehen, dass viele Absicherungen auf den Prüfstand kommen werden. … Lesen Sie mehr ›

VM NewsQuiz Nr.70 Insurance Quiz

VM NewsQuiz Nr. 70

Zum Jahresauftakt traf sich am 28. und 29. Januar 2020 die Branche beim SZ-Versicherungstag in Bergisch Gladbach. Expertinnen und Experten debattierten und stritten sich über die aktuellen Herausforderungen und Strategien. Was steht laut Jean-Jacques Henchoz, Chef der Hannover Rück, zu wenig im Vordergrund der Versicherer? Antworten gibt es im VM NewsQuiz Nr. 70. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Kein Trend zum taggenauen Schmerzensgeld

 The Long View – Der Hintergrund  Die klassische Methode, Schmerzensgeld bei Personenschäden nach dem individuellen Schaden und dem Leidensweg des Geschädigten zu berechnen, steht regelmäßig wegen mangelnder Transparenz in der Kritik. Die taggenaue Berechnung, die das Oberlandesgericht Frankfurt 2018 ins Gespräch gebracht hat, könnte Abhilfe schaffen. Sie bringt aber wieder neue Probleme mit sich – auch in Bezug auf Versicherungsprämien. … Lesen Sie mehr ›

Inga Beale geht zu Clyde & Co

 Leute – Aktuelle Personalien  Die ehemalige Chefin des Versicherungsmarktes Lloyd’s of London Inga Beale (Bild) verstärkt ab Anfang 2020 den Vorstand der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Clyde & Co. Sie wird dort allerdings keine operativen Aufgaben übernehmen. Außerdem: Die Hanse Merkur hat mit Katrin Rieger eine neue Leiterin für den Vertrieb von Reisepolicen in Deutschland und bei der Allcura Versicherung wird Carsten Gelien Ansprechpartner für Vertriebs- und Endkunden. … Lesen Sie mehr ›

Kunden vernachlässigen Umweltpolicen

Für Unternehmen bedeutet das gewachsene öffentliche Bewusstsein für die Themen Klimawandel und Umweltschäden ein stärkeres Haftungsrisiko. Gleichzeitig schenken Kunden und auch manche Versicherer den Umweltpolicen noch nicht genug Aufmerksamkeit, meinten Experten beim Casualty Day der Kanzlei Clyde & Co. Besonders wer in mehreren Ländern wirtschaftlich aktiv ist, muss aufpassen. Denn die gesetzlichen Grundlagen unterscheiden sich deutlich. … Lesen Sie mehr ›

Kliniken übernehmen vermehrt selbst Risiken

In der Krankenhaushaftpflichtversicherung spielen Lösungen, in denen die Kliniken einen Teil der Risiken selbst tragen, eine immer größere Rolle. Nach Angaben von Mathias Lenschow, Geschäftsführer von Funk Hospital-Versicherungsmakler, sind Modelle mit einer Self Insured Retention dabei die jüngste Entwicklung. Kliniken müssten sehr genau überlegen, welches Modell dabei zu ihnen passt, empfahl er auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Nach Einschätzung von Johannes Jaklin vom Makler Ecclesia machen vor allem Faktoren wie das Spätschadenrisiko, die lange Abwicklungsdauer, das Veränderungsrisiko und die hohen … Lesen Sie mehr ›

Friederike Krieger

Schwere Kost

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Diskussion zur Überarbeitung von Solvency II bei der Eiopa, Handelsblatt-Fachtagung zur betrieblichen Altersversorgung und Roundtable zur Krankenhaushaftpflicht von der Kanzlei Clyde & Co und dem Online-Fachmagazin Deutscher Anwaltspiegel … Lesen Sie mehr ›

Zukunftsprodukt parametrische Versicherung

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Während Politik und Gesellschaft über den Klimawandel und Lösungen zur Abwendung der Folgen diskutieren, ist eine geänderte Risikolandschaft längst Realität. Hitzerekorde, Schneechaos, Starkregen, Rekordsommer, tropische Stürme, Dürre – die Meldungen zu Extremwetterereignissen reißen nicht ab. Immer häufiger und extremer gehen damit wetterbedingte Schäden wie Ernteausfall oder Betriebsunterbrechungen einher. Als eine Antwort auf diese Entwicklungen wird die parametrische oder Index-Versicherung genannt. Erste Versicherer bieten schon solche Absicherungen an. Aufsichtsrechtlich fallen die Produkte in den Grenzbereich … Lesen Sie mehr ›

Branche fürchtet den Brexit nicht

Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Wirtschaft sind die Versicherer vergleichsweise gut auf den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vorbereitet. So argumentierten hochkarätige Teilnehmer einer Diskussion im Rahmen des Industrieversicherungs-Symposiums des Gesamtverbandes der Versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW). Dennoch: Kommt es zum Brexit, wird es Unsicherheiten geben. Schäden müssten auf jeden Fall gezahlt werden, hieß es. Und: Viele britische Firmen nehmen den Brexit zum Anlass, ihr gesamtes Versicherungsprogramm auf den Prüfstand zu stellen. … Lesen Sie mehr ›

Gruppenpolicen: Die Gruppenspitze ist kein Vermittler

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Gruppenversicherungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Weil das Versicherungsvertragsgesetz für diese Art der Vertragsgestaltung allerdings keine speziellen Regelungen vorsieht, können sich Schwierigkeiten und Unsicherheiten ergeben. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat jetzt klar gestellt, dass die Gruppenspitze als Versicherungsnehmer und nicht als Versicherungsvermittler agiert. Andere Fragen, etwa zu den Informations- und Beratungspflichten, sind dagegen noch nicht endgültig geklärt und bedürfen daher sorgsamer Betrachtung. … Lesen Sie mehr ›

Noch Unklarheiten bei Drittstaaten-Rückversicherern

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Seit Inkrafttreten der EU-Eigenkapitalregeln Solvency II am 1. Januar 2016 brauchen Rückversicherer aus Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums für den Verkauf von Deckungen an deutsche Kunden grundsätzlich die Erlaubnis der deutschen Finanzaufsicht BaFin und eine Niederlassung in Deutschland. Ausgenommen sind Anbieter aus der Schweiz, Bermuda und Japan. Bei Anbietern aus anderen Drittstaaten dürfen Gesellschaften Rückdeckungen ohne Erlaubnis nur über die sogenannte Korrespondenzversicherung abschließen. Was das bedeuten soll, hat die BaFin bereits vor drei Jahren … Lesen Sie mehr ›