Schlagwort-Archiv für ‘Führungskräfte’

Eiopa drängt auf mehr Einheitlichkeit

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will dafür sorgen, dass die Eignungsprüfung von Führungskräften und Besitzern von Versicherern in den EU-Mitgliedsstaaten möglichst einheitlich abläuft. Dazu hatte sie vor rund zwei Jahren 78 konkrete Handlungsempfehlungen an 28 nationale Aufseher geschickt. Davon sind bisher nur 47 Maßnahmen komplett umgesetzt worden, moniert Eiopa. Insgesamt attestiert sie den Behörden aber eine Verbesserung ihrer Aufsichtspraxis.

Talente gesucht – die Lage spitzt sich weiter zu

 Meinung am Mittwoch  Die herausfordernde Lage im Personalmarkt wird sich mittelfristig weiter zuspitzen. Umso wichtiger wird es sein, Talentmanagement und zielgerichtete Aus- und Weiterbildungskonzepte ganz oben auf der Agenda zu etablieren und proaktiv den überfälligen Imagewandel der Assekuranz voranzutreiben. Noch stärker als in den meisten anderen Branchen ist dieses Thema für die Versicherungswirtschaft überlebenswichtig. Wir werden uns mehr und mehr selbst in diesem Markt bewerben und gegenüber anderen Wirtschaftszweigen beweisen müssen.

Wochenspot: Zukunft der Arbeit und Reiseversicherer

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren Katrin Berkenkopf und Herbert Fromme über die Zukunft der Arbeit nach der Homeoffice-Pflicht und über die Rolle der Reiseversicherer in diesem Sommer.

Strategie ist gut, Kultur ist besser

 Meinung am Mittwoch  Eine strategische Planung ist wichtig für ein Unternehmen. Bei der Frage, wie erfolgreich es dabei ist, seine selbstgesteckten Ziele zu erreichen, spielt aber vor allem die richtige Unternehmenskultur die entscheidende Rolle. Insbesondere um den digitalen Umbruch zu meistern, brauchen Versicherer neue Werte. Sie müssen sich konsequent am Kunden ausrichten – und auch mal ein Wagnis eingehen.

Plädoyer für die Frauenquote

Die deutsche Wirtschaft hinkt in Sachen Gleichberechtigung in Führungsgremien im internationalen Vergleich hinterher. Das sagte die Wissenschaftlerin Philine Erfurt Sandhu bei einer Veranstaltung der Generali. Deutschland habe zu lange auf Freiwilligkeit gesetzt. Dabei sei die Frauenquote aus wissenschaftlicher Sicht das richtige Instrument, um die Beharrungskräfte in den mehrheitlich männlichen Führungsetagen aufzubrechen. Sie stelle keine Bedrohung für eine Auswahl nach Qualifikation dar, sondern einzig für mittelmäßige Männer, betonte sie. Dass Stellen heute vor allem nach Qualifikation besetzt würden, sei ein Mythos.

Die Bayerische peilt eine Million Kunden an

Der Versicherer Die Bayerische zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen für 2020. Die Zahl der Kunden stieg weiter und soll im ersten Quartal die Marke von einer Million reißen. In der Lebens- und Sachversicherung konnten die Münchener zulegen. Bayerische-Chef Herbert Schneidemann sieht das Unternehmen krisenfest aufgestellt. Die Investitionen in Prozesse und Digitalisierung wurden hochgefahren. Die Führungsstruktur baut Schneidemann gerade um, künftig ist Arbeit in agilen Teams angesagt.

Alte Männer braucht kein Land

 Meinung am Mittwoch  Ob in Talkshows, im Aufsichtsrat, bei Tagungen oder in der Politik ­– Männer jenseits der 60 sind omnipräsent. Das gilt vor allem für den Versicherungsbereich. Langsam wird es mal Zeit, Platz zu machen. Junge Frauen braucht das Land, alte Männer dagegen nicht – ausgenommen alle lieben Opas und den Weihnachtsmann.

Führungskräfte müssen sich nach Corona neu erfinden

 Meinung am Mittwoch  Nach Corona stellen sich in der Versicherungswirtschaft viele Fragen – eine davon lautet: Sind die bisherigen Führungsmethoden noch die richtigen für die Zukunft? Führung wird post Corona auch deshalb anspruchsvoller, weil die Mitarbeiter im Homeoffice kaum mehr greifbar sind. Damit rückt die Stärkung der Selbstmotivation der Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Führungsaufgabe. Das ist für die meisten bisherigen Führungskräfte ein völlig neuer Blickwinkel, ja ein Paradigmenwechsel. Sind auch neue Manager gefragt? Möglicherweise – denn die Erfolgsprinzipien der Zukunft sind so gar nicht die gleichen wie in der Vergangenheit.

Cyber: Individuelle Erpressung statt Massengeschäft

Wollen Cyberkriminelle Lösegeld von großen Unternehmen erpressen, nehmen sie zunehmend gezielt Führungskräfte der obersten Hierarchieebene ins Visier, die Zugriff auf Geschäftskonten und die Hoheit über Zahlungen haben. Das geht aus einem Bericht des Cyberanalytik-Spezialisten Cybercube hervor. Insgesamt werden die Attacken immer ausgefeilter und individueller. Von breit angelegten Cyberangriffen auf Privatpersonen, bei denen es um vergleichsweise geringe Lösegeldforderungen geht, rücken die Hacker immer mehr ab.

Allianz: Fünf Risiken für Vorstände

Eine Untersuchung des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) zeigt fünf Risiken für Vorstände im Jahr 2020 auf: Schlechte Presse, Klimawandel und eine höhere Klagefreudigkeit können zur Gefahr für die Führungskräfte werden. Dafür hat AGCS Daten von D&O-Schäden ausgewertet und rechnet mit einer Zunahme der Fälle.

Nachruf: Dietrich Maurice gestorben

Am Mittwoch ist Dietrich Maurice gestorben, Gründer und Chef der Unternehmens- und Personalberatung MC Maurice Consult in Hamburg. Funkoffizier in der Marine, Versicherungsmanager, Personalberater mit engem Draht zur Branche – das charakterisiert seinen beruflichen Lebenslauf. Er spielte bei der Besetzung von hunderten Top-Positionen in der deutschen Versicherungswirtschaft eine Rolle, darunter eine dreistellige Zahl von Vorstandspositionen. Ein Nachruf von Dankwart von Schultzendorff und Burkhard Vesper von MC Maurice Consult.

Jobs in Gefahr? Chefs mit Empathie gefragt

Niedrigzinsen und Digitalisierung bedrohen die Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche. Bei Ergo, Allianz & Co. fallen in den kommenden Jahren tausende Stellen weg, die noch vor zehn Jahren als unantastbar galten. Wie können sich Versicherer in Krisenzeiten fair verhalten und Abbauprogramme sozialverträglich gestalten? Was ist angemessenes Verhalten von Führungskräften? Sie sollten mit offenen Karten spielen und frühzeitig informieren, meinen Headhunter, Karriereberater und Juristen.

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