Archiv ‘Gallagher Re’

Investitionen in Insurtechs ziehen wieder an

Im vergangenen Jahr gab es weltweit einen Rückgang der Investitionen in Insurtechs. Dabei spielten auch geopolitische Risiken wie der Ukraine-Krieg, die Inflation und die anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie eine Rolle. Doch jetzt ist ein leichter Aufwind erkennbar: Einem aktuellen Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re zufolge sind die weltweiten Investitionen in Insurtechs im ersten Quartal 2023 gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres um 37,6 Prozent auf 1,39 Mrd. Dollar gestiegen.

Rückversicherung: Höhere Preise bei April-Erneuerung

Bei den April-Erneuerungen konnten die Rückversicherer erneut höhere Preise durchsetzen, schreibt der Rückversicherungsmakler Gallagher Re in einem aktuellen Bericht. Die Rückversicherer haben mit großer Entschlossenheit versucht, Preis- und Vertragsverbesserungen in allen Gebieten zu erzielen. Die Hoffnung einiger Erstversicherer darauf, dass frische Kapazitäten auf den Markt kommen, habe sich nicht erfüllt. In der April-Runde werden vor allem Verträge in Japan, Indien, Lateinamerika und den USA erneuert.

Schwere Schäden nach Erdbeben in der Türkei und Syrien

Die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben nicht nur tausende Menschen das Leben gekostet, sondern auch große Schäden angerichtet. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Gesamtschaden oberhalb von einer Milliarde Dollar. Für die Rückversicherer ist es für eine Einschätzung der versicherten Schäden noch zu früh.

Insurtech-Investitionen gehen drastisch zurück

Die steigenden Zinsen führen dazu, dass das Geld bei Insurtech-Investoren nicht mehr so locker sitzt wie in früheren Zeiten. Im vergangenen Jahr haben Insurtechs weltweit deutlich weniger Geld einwerben können als in den Vorjahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re hervor. Im Vergleich zu 2021 haben Investoren 2022 nur halb so viel in die jungen Unternehmen investiert. Das Narrativ des disruptiven Insurtechs sei damit endgültig überholt, schreibt Gallagher.

Beazley sichert Cyberschäden mit Katastrophenanleihe ab

Die Kapazitäten auf dem Cyberversicherungsmarkt können mit der Nachfrage nicht mithalten. Das wird zunehmend auch für Erstversicherer ein Problem, die Rückversicherungsschutz benötigen. Der britische Anbieter Beazley reagiert nun auf diese Situation und hat einen Cyber-Katastrophenbonds im Umfang von 45 Mio. Dollar aufgelegt. Damit reiht er sich in die Gruppe von Marktteilnehmern ein, die nach alternativen Lösungen für die Deckung von Cyberrisken suchen.

„Sehr spät, komplex und oft frustrierend“

Die Erneuerungsrunde in der Rückversicherung zum 1. Januar 2023 war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Der Makler Howden spricht von den heftigsten zyklischen Preiserhöhungen seit der Zeit zwischen 2001 und 2006. Konkurrent Gallagher Re moniert vor allem die Art und Weise der Erneuerung. Die Verhandlungen seien sehr spät erfolgt, komplex gewesen und in vielen Fällen frustrierend. Immerhin: Genügend Kapazitäten konnten sich die Kunden in den meisten Sparten und Regionen sichern. Engpässe gab es allerdings bei Katastrophendeckungen in den USA und Kriegsrisiken in Russland, der Ukraine und Belarus.

Gallagher Re will rasch wachsen

 Exklusiv  Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re, seit der Fusion mit Willis Re im Jahr 2021 auch in Deutschland aktiv, will schnell wachsen und den Marktanteil deutlich ausbauen. Dirk Spenner, Chef der Region Europa Nordost, erwartet in Baden-Baden viele Diskussionen über Preise für Katastrophendeckungen und Kapazitäten sowie über die Inflation.

Aon stärkt Vertrieb in Süddeutschland

 Leute – Aktuelle Personalien  Michael Spörlein ist neuer Vertriebsleiter für die Region Süd bei der deutschen Einheit von Aon. Für den 52-Jährigen ist es nicht der erste Job bei dem Großmakler. Außerdem: Scor beruft einen neuen UK-Chef. FM Global hat einen neuen Manager im Mittelstandsgeschäft. Der Assekuradeur S.L.P erweitert seinen Vorstand. Und der Rückversicherungsmakler Gallagher Re hat die neugeschaffene Position des Chief Science Officer besetzt.

Gallagher Re: Ein neuer arabischer Frühling steht bevor

Im Dezember 2010 startete der sogenannte arabische Frühling, der von Protesten und Aufständen in vielen arabischen und nordafrikanischen Staaten geprägt war. Die Ausgangssituation, die zu diesen Massenprotesten geführt hat, ist laut Gallagher Re aktuell durch die Pandemie, den Ukraine-Krieg und die Inflation sehr ähnlich – allerdings nicht beschränkt auf eine Region, sondern weltweit. Der Rückversicherungsmakler erwartet politische Verwerfungen, die der globalen Wirtschaft weiter zusetzen könnten. Auf den Versicherungsmarkt für strukturierte Kredit- und politische Risikoversicherungen hat das bisher kaum Auswirkungen.

Wie Yolo der Insurtech-Depression trotzt

Die Bedingungen für Insurtechs sind aufgrund der Inflation, der Pandemie und des Kriegs schwierig. Außerdem sitzt das Geld bei Investoren, die in den vergangenen Jahren hohe Summen in die Jungunternehmen gesteckt haben, längst nicht mehr so locker. Das italienische Start-up Yolo hat seinen Börsengang Anfang August dennoch erfolgreich über die Bühne gebracht und dabei bis zu 10 Mio. Euro eingesammelt. Das Insurtech profitiert von der Unterstützung des italienischen Versicherungs- und Finanzsektors. Dazu zählt auch die Generali Italien, die mit 15,17 Prozent größter Aktionär ist.

Gallagher Re: Das Ende der Überbewertung für Insurtechs

Junge Versicherungs-Start-ups werden besonders schwer von der aktuell unsicheren Marktsituation getroffen. In den ersten sechs Monaten 2022 sanken die Investitionen in Insurtechs laut einem Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re um 50,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darin sieht Gallagher Re eine notwendige Marktbereinigung, die den aufgeblasenen Bewertungen ein Ende setzt und die Insurtech-Spreu vom Weizen trennt. Besonders interessant ist die Entwicklung in Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Makler beklagen aufreibende Erneuerungen

Anfang Juni und Juli findet die dritte große Erneuerungsrunde in der Rückversicherung statt. Hohe Schäden, die stark gestiegene Inflation und Unsicherheit über die Folgen des Klimawandels sorgten dieses Jahr für äußerst schwierige Gespräche, berichten die Makler Aon und Gallagher Re. Besonders in Florida und Australien war die Risikobereitschaft der Rückversicherer deutlich reduziert. Die verlangten Preise stiegen stark. Letztendlich hätten aber die meisten Kunden die nötige Absicherung erhalten.

Guter Jahresauftakt für Industrie- und Rückversicherer

Die globalen Industrie- und Rückversicherer haben in den ersten drei Monates des laufenden Jahres weiter von steigenden Preisen profitiert, zudem war die Schadenbelastung schwächer als im ersten Quartal 2021. Das zeigt ein aktueller Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re, der regelmäßig Versicherer mit nennenswertem Industrie- und Rückversicherungsgeschäft unter die Lupe nimmt. Die fallenden Aktienmärkte haben jedoch die durchschnittliche Eigenkapitalrendite deutlich gedrückt, außerdem haben die steigenden Zinsen zu einem Abschmelzen des Eigenkapitals geführt.

Russland-Krieg überschattet Erneuerungsrunde

Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re zeigt sich zufrieden mit der aktuellen Erneuerungsrunde zum 1. April. Sie sei grundsätzlich ruhig und geordnet mit leichten Preissteigerungen in fast allen Sparten verlaufen. Doch die Ereignisse in der Ukraine gingen nicht spurlos an den Rückversicherern und ihren Kunden vorbei. Die wachsende Inflation fordert mehr Risikomanagement von den Erstversicherern, auch unklare Deckungssituationen müssen aufgelöst werden.

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