Archiv ‘Generali Leben’

Verbraucherschützer warnen vor Proxalto

Der Abwickler Proxalto, ehemals Generali Leben, schafft es mit seiner gigantischen IT-Migration nicht aus den negativen Schlagzeilen: Verbraucherschützer berichten über anhaltende Probleme mit dem Unternehmen und betonen, dass die Versicherten-Beschwerden keine Einzelfälle seien. Für die Muttergesellschaft Viridium sind das keine guten Nachrichten, schließlich will sie bald rund 700.000 Verträge der Zurich übernehmen – und braucht dafür noch grünes Licht von der BaFin. … Lesen Sie mehr ›

BaFin: Kein Zeitverzug bei der Schadenregulierung

Die Finanzaufsicht BaFin mahnt die Versicherer, unnötige Verzögerungen bei der Auszahlung von Leistungen zu vermeiden. Insbesondere bei länger andauernden Problemen habe die Behörde ein genaues Auge darauf, dass die Mängel schnell beseitigt werden, betont sie in ihrem hauseigenen BaFin-Journal. Zuletzt hatte der Abwickler Viridium im Dezember 2022 für Schlagzeilen gesorgt. Verbraucherschützer hatten ihm verspätete und ausbleibende Rentenzahlungen vorgeworfen. … Lesen Sie mehr ›

Viridium kämpft um die Reputation

Der Neu-Isenburger Abwicklungsspezialist Viridium will einen Bestand von rund 700.000 Verträgen von der Zurich übernehmen. Das Vorhaben muss noch von der Finanzaufsicht BaFin genehmigt werden. Da kommen Berichte von früheren Generali-Leben-Kunden über ausbleibende Rentenzahlungen zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Unternehmenschef Tilo Dresig sucht die Offensive: Er verspricht Abhilfe, gesteht ein, dass die Kommunikationspolitik seines Unternehmens nicht immer die beste war – und verweist auf die Vorteile, die Kunden seiner Ansicht nach durch den Run-off haben. … Lesen Sie mehr ›

„Wir sehen leicht ansteigende Stornoquoten“

Der Generali-Deutschlandchef Stefan Lehmann hält die aktuelle wirtschaftliche Situation für eine Herausforderung für die Versicherungsbranche, der diese aber aus einer Position der Stärke heraus begegne. Das sagte er auf dem Bayerischen Finanzgipfel der Süddeutschen Zeitung. Eine Flucht aus der Lebensversicherung erwartet er nicht. In der Autoversicherung rechnet der Manager mit Preiserhöhungen von über zehn Prozent im Markt. … Lesen Sie mehr ›

Proxalto verärgert die Kunden

Die laufende Migration der ehemaligen Generali Leben-Policen auf ein neues IT-System führt beim Abwickler Proxalto zu Problemen. Kundinnen und Kunden beschweren sich vermehrt auf dem Online-Portal Trustpilot über ausbleibende Auszahlungen und einen Kundenservice, der nicht erreichbar oder nicht hilfreich ist. Die Gründe dafür dürften sie wenig interessieren. Viele wollen die Finanzaufsicht BaFin einschalten. Das ist kein gutes Omen für den Run-off-Markt. … Lesen Sie mehr ›

Was Viridium die Migration der Generali Leben kostet

Run-off-Spezialisten können Lebensversicherungsbestände günstiger und effizienter verwalten und damit den Kunden Vorteile bieten – das behaupten zumindest Run-off-Spezialisten. Tilo Dresig, Chef des Abwicklers Viridium, erläuterte bei einer SZ-Konferenz am Beispiel von Proxalto, der früheren Generali Leben, mit welch hohen Kosten die IT-Migration der Bestände verbunden ist. Dass sich das für die Kunden dennoch lohnt, bewiesen die nach der Transaktion gestiegenen Überschüsse und gesunkenen Stornoquoten, so Dresig. Eine Diskussion zeigte, dass es sehr auf den Einzelfall ankommt, ob interner oder externer Run-off besser ist. … Lesen Sie mehr ›

Generali stellt Schweiz-Geschäft auf den Prüfstand

Die Generali könnte sich ganz oder teilweise von ihrem Geschäft in der Schweiz trennen. Laut einem Bloomberg-Bericht ist das eine der Optionen, die der italienische Versicherer derzeit mit Beratern prüft. Die Generali Schweiz kam zuletzt auf ein Prämienvolumen von 2 Mrd. Franken und eine Million Kunden. Unterdessen teilte der Konzern mit, dass er 245 Mio. Franken Entschädigung an die brasilianische Investmentbank BTG zahlt. Sie hatte 2015 Generalis frühere Schweizer Banktochter BSI gekauft, kurz darauf kamen Verstöße gegen das Geldwäschegesetz ans Licht. … Lesen Sie mehr ›

Wie die Migration der Generali Leben funktioniert

Der Abwickler Viridium hat bereits die Bestände der Heidelberger Leben, der Skandia Leben und der Entis, ehemals Protektor, auf seine Plattform migriert. Jetzt folgt der in Proxalto umbenannte Bestand der Generali Leben – eine Mammutaufgabe. Es geht um 3 Millionen Verträge, die Viridium in 38 Monaten migrieren will. Wie solch eine Übertragung funktioniert und auf welche Probleme man dabei stoßen kann, erklärte Martin Setzer, CIO der Viridium-Gruppe, bei der Run-off-Konferenz der Süddeutschen Zeitung in Hamburg. … Lesen Sie mehr ›

Liverani: Run-off ist manchmal die einzige Lösung

Für eine Reihe von Lebensversicherern gibt es keine nennenswerten Alternativen zum Run-off, wenn es darum geht, die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen sicherzustellen. Davon zeigte sich Generali-Deutschlandchef Giovanni Liverani auf dem Insurance Summit in München überzeugt. Mit dem Anfang 2019 abgeschlossenen Verkauf der Generali Leben an den Abwickler Viridium habe der Konzern seine Kunden nicht fallenlassen, sondern eine nachhaltig tragbare Lösung für die Verträge finden wollen, betonte Liverani. Frank Grund, Chef der Versicherungsaufsicht bei der BaFin, hält es für unwahrscheinlich, dass es in naher Zukunft zu weiteren Run-off-Deals kommt. … Lesen Sie mehr ›

Run-off lohnt sich – für die Betreiber

Run-off-Gesellschaften vereinnahmen in Form höherer Jahresüberschüsse und Gewinnabführungen einen größeren Anteil des erzielten Rohüberschusses als im Marktdurchschnitt – Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Analyse. Die häufig geäußerte Vermutung, dass die Abwicklungsgesellschaften ihre Kunden bedingt durch die Renditeansprüche der Investoren und die immer noch hohen Betriebskosten der Plattformen schlechter stellen als der jeweilige Lebensversicherer zuvor, bewahrheitet sich aber nur zum Teil: Die Kunden profitieren davon, dass das Garantiezinsniveau in den Run-off-Beständen vergleichsweise hoch ist. … Lesen Sie mehr ›

Viridium verkauft Generalis Immobilienbestand

Die Commerzbank-Tochter Commerz Real hat dem Abwickler Viridium ein Portfolio mit 49 Büro-, Wohn- und Einzelhandelsimmobilien abgekauft. Es ist der größte Immobilienverkauf in Deutschland seit mehr als zehn Jahren. Die Gebäude stammen aus dem Kapitalanlagebestand der Generali Leben, die Viridium erworben hatte. Der Abwickler hält Immobilien anscheinend für zu riskant für die Generali. Er verweist auf das Marktpreisrisiko und die Eigenkapitalanforderungen für die Investments. Stattdessen will Viridium lieber auf festverzinsliche Anlagen setzen. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück: Preise steigen kräftig

Im Gegensatz zu anderen Experten glaubt die Hannover Rück, dass der Trend zu Preiserhöhungen in der Rückversicherung im kommenden Jahr weiter an Fahrt gewinnen wird. Chef Jean-Jacques Henchoz hält Preiserhöhungen zwischen zwei und fünf Prozent für realistisch. Als Haupttreiber sieht der Konzern die USA und die Sachsparten. Zudem profitieren die Rückversicherer von den besseren Geschäften der Erstversicherer. Hannover Rück rechnet mit einem zweistelligen Prämienwachstum in diesem Jahr und will unter dem Strich 1,1 Mrd. Euro verdienen. Im deutschen Markt für die Autoversicherung erwartet der Rückversicherer eine Ergebnisverschlechterung. … Lesen Sie mehr ›

Run-off: AfW und BdV fordern Wechselrecht

Der Bund der Versicherten (BdV) und der Vermittlerverband AfW wollen die Rechte von Kunden im Fall eines externen Run-off stärken. In einem gemeinsamen Papier fordern sie ein außerordentliches Wechsel- und Kündigungsrecht und eine Erhöhung der Ansprüche aus Lebensversicherungen, wenn Kunden kündigen oder wechseln. Der Stornoabzug soll entfallen und Versicherer sollen zusätzliche Beteiligungen auszahlen müssen. So soll ein Wettbewerb auf dem Markt entstehen, sagte BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein (im Bild rechts). AfW-Vorstand Norman Wirth sieht unabhängige Vermittler als geeignete Ansprechpartner, um Betroffene zu beraten. … Lesen Sie mehr ›