Archiv ‘Generali’
Generali strotzt vor Optimismus
Die italienische Generali ist zufrieden mit dem Verlauf des ersten Halbjahres 2021. Unter dem Strich hat der Konzern 1,5 Mrd. Euro verdient. Das entspricht einer Steigerung um fast 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Konzernchef Philippe Donnet sieht den Versicherer auf Kurs, die im Strategieplan „Generali 2021“ gesetzten Ziele zu erreichen. Trotz Widerstand einiger Aktionäre will er wie geplant im Dezember den neuen Drei-Jahres-Plan von Generali vorstellen. Zu einer weiteren Amtszeit will er sich nicht äußern.
Schiff- und Sturmschäden
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Schifffahrt-Studie und Quartalszahlen der Allianz sowie Halbjahresergebnisse von Axa, Generali und Hannover Rück
VW-Aktionäre stimmen für D&O-Vergleich
Die Anteilseigner von Volkswagen (VW) haben auf der Hauptversammlung am Donnerstag einem Vergleich zwischen dem Konzern, früheren Vorstandsmitgliedern und den D&O-Versicherern mit großer Mehrheit zugestimmt. Es geht um Schadensersatzzahlungen von knapp 288 Mio. Euro an VW wegen des Dieselskandals. Davon entfällt der Löwenanteil mit 270 Mio. Euro auf die D&O-Versicherer, der Rest auf Martin Winterkorn und andere Manager. Verglichen mit dem entstandenen Gesamtschaden durch die Abgasaffäre, den der Konzern auf über 32 Mrd. Euro beziffert, wirkt die Zahlung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Berenberg: Unwetter kostet 2 bis 3 Mrd. Euro
Die Investmentbank Berenberg wagt eine erste Schätzung, was die Verwüstungen durch den Sturm „Bernd“ die Versicherer kosten. Der versicherte Gesamtschaden liegt demnach bei 2 bis 3 Mrd. Euro, auf Deutschland entfallen 1 bis 2 Mrd. Euro. Die Analysten sehen vor allem die Allianz stark betroffen. Die Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor’s überbieten sich derweil mit düsteren Prognosen zu den Gesamtschäden des Jahres 2021.
KI aus der Nische herausholen
Vom Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) versprechen sich Versicherer ein besseres Kundenverständnis, schnellere Services und eine höhere Marge – vor allem durch Effizienzgewinne in der Schadenbearbeitung. Doch bisher ist KI meist nur punktuell im Einsatz. Es mangelt an der Verfügbarkeit der Daten, vielerorts aber auch an der Bündelung der vielen einzelnen KI-Anwendungen, um sie nach außen und nach innen sichtbarer zu machen. Die Technik muss aus ihrer Sonderrolle heraus und den Stellenwert als ganz normales Werkzeug zur Datenanalyse erhalten, forderten Experten bei einer digitalen Fachkonferenz der Süddeutschen Zeitung.
Generali neues Mitglied bei Klima-Initiative
Die junge Initiative Net-Zero Insurance Alliance hat mit der Generali jetzt ein achtes Mitglied. Gemeinsam mit den anderen Erst- und Rückversicherern verpflichtet sie sich, bis zum Jahr 2050 soweit zu sein, keine Kohlendioxid-Emissionen mehr zu verursachen. Klimaschützer sehen das als wichtige Ergänzung zu den bisherigen Verpflichtungen bei Investments, bemängeln aber, dass viele weiterhin in der Versicherung von fossilen Energien aktiv sind.
Neuer Sales Manager bei Axa Partners
Leute – Aktuelle Personalien Beim Assistance-Dienstleister Axa Partners rückt der Versicherungs- und Finanzexperte Olivier Gastebois (Bild) an die Stelle des Sales Managers. Er soll die Bereiche Versicherungs- und Assistance-Leistungen vereinen. Außerdem: Der italienische Versicherer Generali befördert Filippo Casagrande zum Head of Insurance Investment Solutions, der Kreditversicherer Euler Hermes meldet zwei Neubesetzungen, und Allianz UK vergrößert sein Schadensteam.
Coya-Gründer verlässt Vorstand
Leute – Aktuelle Personalien 2016 hat Andrew Shaw das Unternehmen gegründet, nun verlässt er den Vorstand des Berliner Digitalversicherers Coya. Sein kürzlich ernannter Co-Chef Max Bachem übernimmt den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Einen neuen Vorstand gibt es bei der Bayerischen-Tochter Compexx Finanz AG. Die europäische Risikomanagervereinigung Ferma bestätigt ihren Präsidenten und Howden Australia wirbt bei der Makler-Konkurrenz ab.
Generali mit Wachstumsoffensive in Malaysia
Die italienische Generali setzt ihre Wachstumsstrategie fort. Das Unternehmen will mit mehreren Zukäufen in Malaysia zu einem der führenden Versicherer des Landes werden. Dafür übernimmt der Versicherer unter anderem die Anteile der französischen Axa an zwei Gemeinschaftsunternehmen. Außerdem will Generali die restlichen Anteile an seinem Joint Venture mit der malaysischen Multi-Purpose Capital Holdings Berhad übernehmen. An dem malaysischen Markt interessiert ist Generali schon länger.









