Archiv ‘Generali’

Generali mit Rekordergebnis für 2021

Der italienische Versicherer Generali konnte im vergangenen Jahr in allen Sparten zulegen und meldet mit 5,9 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis in Rekordhöhe. Die nächsten Monate dürften für den von einem Aktionärsstreit durchgeschüttelten Konzern möglicherweise unruhig werden: Ende April steht die Hauptversammlung an, bei der ein neuer Verwaltungsrat bestimmt werden soll. Außerdem ist unklar, wie stark der Krieg in der Ukraine den Konzern belastet. Die Beteiligung von 38,5 Prozent am russischen Versicherer Ingosstrakh ist inzwischen unter den Buchwert gerutscht. Ob eine Abschreibung nötig ist, steht noch nicht fest.

Ukraine-Roundup: Russland-Exodus, Ingosstrakh, LIC

Swiss Re, Allianz und Willis Towers Watson schließen sich Wettbewerbern an und legen ihr Geschäft in Russland und Belarus auf Eis. Der russische Versicherer Ingosstrakh gerät einem Bericht von Global Data zufolge finanziell immer mehr unter Druck. Indien will den wegen kriegsbedingter Turbulenzen an den Märkten verschobenen Börsengang des staatlichen Versicherers LIC Mitte April nachholen. Außerdem: gebündelte Spendenaktivitäten und kostenlose Versicherungsangebote für ukrainische Flüchtlinge.

Generali: Abschied vom Hinterzimmer?

Vor der Bilanzpressekonferenz der italienischen Generali am Dienstag stehen statt der Ergebnisse einmal mehr die Aktivitäten der rebellischen Großaktionäre im Vordergrund. Vergangene Woche hatte Generali-Großaktionär Francesco Caltagirone angekündigt, einen eigenen Kandidaten für die Unternehmensspitze zu präsentieren. Dabei geht es um mehr als eine Personalie. Viele im Unternehmen sehen die Auseinandersetzung als Ringen zwischen der alten italienischen Wirtschaftsordnung und einer moderneren Unternehmensführung.

Zahlen von Talanx und Generali

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahreszahlen von Talanx und Generali sowie ein Workshop der Gothaer zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung

Generali verlässt HUK-Werkstattnetz

Ohne Werkstattnetz kommen Versicherer in der Kfz-Versicherung kaum noch aus. Die Margen sind eng in der Sparte, da sind die günstigen Verträge mit Partnerwerkstätten notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch zwischen den Werkstattnetzwerken gibt es Konkurrenz, sie wollen mit besserer Technologie und besseren Services trumpfen. Das ist ein Grund, warum die Generali sich entschieden hat, vom Netzwerk der HUK-Coburg zum Innovation Group-Angebot zu wechseln.

Cyberschutz: Vom Betroffenen zum Akteur werden

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Unternehmen benötigen Cyberversicherungen mehr denn je. Doch die weltweite Entwicklung von Cyberrisiken wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die Anbieter der Deckungen ihren Leistungsumfang weiter einschränken werden. Streitigkeiten werden zunehmen. Eine Debatte um eine systemische Absicherung von Cyberrisiken erscheint unausweichlich. Auch die deutsche Wirtschaft sollte sich hier einbringen. Es gilt, vom Betroffenen zum Akteur zu werden.

Ukraine-Roundup: Generali, Schifffahrt, Moody’s

Über eine Woche nach dem Angriff auf die Ukraine setzten sich die Kämpfe am Freitag fort. Jetzt hat die italienische Generali für sich Konsequenzen gezogen. Unter anderem verzichtet sie auf ihre Posten im Aufsichtsrat des russischen Versicherers Ingosstrakh, an dem sie einen Anteil in Höhe von 38,5 Prozent hält. Auch in China wächst die Nervosität: Staatliche Versicherer sollen ihr Exposure gegenüber Russland und der Ukraine prüfen. Unterdessen halten die Folgen des Konflikts für die Schifffahrt an: Nur Stunden nachdem ein Massengutfrachter im ukrainischen Hafen Olvia von Granaten getroffen wurde, ist am Donnerstagabend ein estnischer Frachter im Schwarzen Meer gesunken.

Drei neue Verwaltungsräte für die Generali

 Leute – Aktuelle Personalien  Die Generali hat drei neue unabhängige Mitglieder in ihren Verwaltungsrat berufen, der vor dem Hintergrund der Streitigkeiten zwischen der Führung und rebellischen Aktionären eine Reihe von Abgängen gesehen hat. Einer der neuen Direktoren könnte Nachfolger von Chairman Gabriele Galateri di Genola werden, der bei der bevorstehenden Hauptversammlung nicht erneut kandidiert. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei VPV, Zurich, Swiss Re und Sompo.

Schmallenbach wird Chef in der Schweiz

 Exklusiv  Christoph Schmallenbach (Bild), bis Dezember Vorstandsmitglied der Generali in Deutschland, hat einen neuen Job im Konzern. Nach Informationen des Versicherungsmonitors ist er ab sofort Chief Executive der Generali Schweiz. Er folgt auf Andreas Krümmel, der den Konzern verlässt. Das Unternehmen bestätigte den Personalwechsel.

Generali-Präsident Galateri di Genola zieht sich zurück

 Leute – Aktuelle Personalien   Der von Auseinandersetzungen zwischen Führung und rebellischen Aktionären geprägte Generali-Konzern muss sich einen neuen Verwaltungsratschef suchen: Gabriele Galateri di Genola will nach elf Jahren im Amt bei der Hauptversammlung Ende April für keine weitere Amtszeit kandidieren. Außerdem: Die in München ansässige Markel Insurance SE bestellt ein neues Vorstandsmitglied. Die Ergo legt interne und externe Kommunikation zusammen. Der Rückversicherer Conduit Re hat einen neuen Underwritingchef und der britische Spezialversicherer Brit einen neuen Cyber-Spezialisten.

Generali France versichert kein Lösegeld mehr

Um die Zahlung von Lösegeld nach Hackerangriffen gibt es viel Diskussion. Dabei geht es auch um die Frage, ob solche Zahlungen versichert sein sollten oder nicht. Bisher gibt es keine gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben. Die Generali positioniert sich in Frankreich nun eindeutig: Der Versicherer wird Lösegeldzahlungen nicht mehr versichern.

Fadata will die Nummer 1 sein

 Exklusiv  Das Software-Unternehmen Fadata will der führende Anbieter für Kernversicherungssysteme auf dem deutschen Markt werden. Schon in Kürze werde das Unternehmen weitere Abschlüsse bekanntgeben, sagt Technologie- und Produktchef Eike Schmidt im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Als europäisches Unternehmen mit Sitz in München sieht er Fadata im Vorteil gegenüber amerikanischen Anbietern. Die Versicherer tendierten in jedem Falle dazu, direkt beim Produzenten der Systeme einzukaufen, die Dienstleister gerieten zunehmend unter Druck.

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