Archiv ‘Großschäden’

Scor gibt sich kämpferisch

Scor präsentiert sich nach der Vertragserneuerung in der Schaden-Unfallversicherung zuversichtlich. Trotz schwieriger Marktbedingungen hat der französische Rückversicherer sein Prämienvolumen um 5 Prozent gesteigert und nach eigenen Angaben bei den Preisen kaum an Boden verloren. Den voraussichtlichen Gewinn 2013 nannte Scor nicht.

Hinsch: Feuer-Industrie weiter mit Verlust

Die Talanx-Tochter HDI-Gerling Industrie konnte in den Vertragsverhandlungen für 2014 eine deutliche Verbesserung des Preis-Risikoverhältnisses in der industriellen Feuerversicherung durchsetzen, sagte Talanx-Vorstand Christian Hinsch im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Allerdings sind die technischen Ergebnisse in dieser Sparte auch seit vier Jahren negativ. Auch Transport und Industrie-Rechtsschutz bereiten ihm Sorgen, Haftpflicht und Autoflotten laufen besser. Cyber und Telematik sind wichtige Zukunftsthemen.

Munich Re wehrt sich gegen Preisdruck

Munich Re musste bei den Verhandlungen mit den Kunden zum 1. Januar Preissenkungen von 1,5 Prozent hinnehmen – nach Ansicht von Analysten ist das angesichts der allgemeinen Preisentwicklung eine positive Überraschung. Der Konzern legte auch erste Zahlen für das Jahr 2013 vor. Der Umsatz ging währungsbedingt leicht zurück, der Gewinn stieg moderat, weil Sonderfaktoren halfen.

Provinzial Nordwest wächst mit Einmalbeiträgen

Die Provinzial Nordwest Versicherungsgruppe erwartet für 2013 einen Gewinn von mindestens 120 Mio. Euro nach 136 Mio. Euro im Vorjahr. Der Grund für den Rückgang sind hohe Schäden durch Hagel und Sturm. Für Zufriedenheit bei der Konzernführung sorgt ein Wachstum der Bruttobeiträge um sechs Prozent. Es stammt vor allem aus Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung.

Herbert Fromme

Nanu? Analysten loben die Lebensversicherung

Herbert Frommes Kolumne: Die ersten Aktienanalysten bewerten die großen europäischen Versicherer neu: Konzerne mit höherem Anteil von Lebensversicherungen an ihrem Geschäftsmix gelten plötzlich wieder als attraktiv. Hintergrund sind die fallenden Preise in der Schaden- und Unfallversicherung, verbunden mit Hoffnungen auf eine Zinswende. Also alles in Ordnung für die deutschen Lebensversicherer? Von wegen. Das dicke Ende kommt noch.

Versicherungs-Apps: Teure Innovation funktioniert nicht

Versicherer investieren Millionenbeträge in die Entwicklung spezieller Service-Apps für Smartphones und Tablet-Computer. Doch Kunden laden ihre Programme nur herunter, melden darüber aber keine Schäden. Nicht verwunderlich, meinen Experten. Versicherer müssten Produkte speziell für die Apps entwickeln, damit die eine Chance auf Erfolg haben.

Teichler wird Vorstand bei Unison Brokers

Maximilian Teichler wird neuer Vorstand beim Maklernetzwerk Unison Brokers. Er war bis vergangenes Jahr in der Geschäftsführung von Willis. Wichtige Personalien melden auch Aviva und Zurich: Der britische Versicherer verliert Finanzchef Patrick Regan, der zu QBE wechselt. Bei Zurich wird Saad Mered neuer Chief Claims Officer.

Versicherungskonzept für die Philippinen

Munich Re und Willis Re haben ein Versicherungskonzept für die Philippinen vorgestellt, das die Auswirkung von Naturkatastrophen mildern soll. Beteiligt an dem Projekt ist das UN-Büro für Katastrophenvorsorge UNISDR. Der Schutz würde greifen, wenn Parameter wie Windstärke oder Niederschlag festgelegte Grenzwerte überschreiten.

Ernteversicherung 2.0

Die Allianz sieht international große Wachstumschancen in der Ernteversicherung. Um sich erfolgreich zu positionieren, plant der Versicherer die Digitalisierung seiner Produkte – und setzt bei Risikoeinschätzung und Schadenregulierung auf Satellitentechnologie.

D&O-Versicherung: Das Rund-um-Sorgen-Paket

Legal Eye – Die Rechtskolumne: Die D&O-Versicherung bietet den Managern und den Unternehmen Schutz gegen schadenstiftende Handlungen der Manager. Sie fördert dabei Innovationsfreude und die Entscheidungsfähigkeit der Versicherten. Die Handelnden glauben an die Rückendeckung für ihre unternehmerischen Freiheiten. Dann tritt der Versicherungsfall ein.

Target hat 100 Mio. Dollar Cyber-Deckung

Der US-Einzelhändler Target, dessen Ladenkassen Cyberkriminelle im Weihnachtsgeschäft angezapft hatten, hat eine Cyber-Deckung von mindestens 100 Mio. Dollar sowie 65 Mio. Dollar D&O-Versicherung, einschließlich Selbstbehalten. Das meldet „Business Insurance“. Der Schaden für Target könnte noch höher sein.

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