Der Rückversicherer Hannover Rück zieht eine positive Bilanz der Januar-Erneuerungsrunde in der Schadenrückversicherung. Das zur Verhandlung stehende Geschäft legte um 15,4 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro zu – bei leicht höheren Preisen. Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin sprach von einem guten Start in Richtung der für 2019 angepeilten Geschäftsziele. Auch in Deutschland legte Hannover Rück zu. Im vergangenen Jahr hat der Rückversicherer nach vorläufigen Zahlen einen Gewinn von gut 1 Mrd. Euro erzielt. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Zahlen zur Vertragserneuerung von Hannover Rück, vorläufige Zahlen von Munich Re, Howden geht mit Cyber-Workshop auf Tour und Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Gentests werden immer erschwinglicher. Wenn der Kunde auf Basis solcher Tests deutlich mehr über seine Risiken weiß als der Versicherer, oder wenn der Versicherer deutlich mehr weiß als der Kunde, dann ist das eine ernst zu nehmende Bedrohung für den Kollektivgedanken und damit für das Grundprinzip der Versicherung. Denn wenn die kollektive Risikoübernahme wankt, dann wankt auch das Geschäftsmodell der Lebens- und Krankenversicherer. Die Gesellschaften müssen sich mit dem Thema intensiver befassen, als sie es bisher getan haben. … Lesen Sie mehr ›
Das angekündigte Joint Venture des Talanx-Industrieversicherers HDI Global und der Rückversicherungstochter Hannover Rück für Spezialrisiken hat zum Jahresanfang den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die Gesellschaft verspricht maßgeschneiderten Versicherungsschutz für Risiken wie Cyber, Luftfahrt, Financial Lines oder Sport und Entertainment. Die Hannover Rück war bereits in der Vergangenheit über den Anbieter Inter in dem Bereich tätig. Das Prämienvolumen soll bis 2022 von aktuell 1,2 Mrd. Euro auf 2,1 Mrd. Euro steigen. … Lesen Sie mehr ›
Talanx-Chef Torsten Leue erklärt im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor, wie er den Konzern digitaler machen will und was das mit den veränderten Kundenansprüchen zu tun hat. Er sieht das Unternehmen in der Sanierung der Feuer-Industrieversicherung und beim Umbau des deutschen Privatkundengeschäfts auf gutem Weg. Den geplanten Provisionsdeckel in der Restschuldversicherung, bei der die Talanx über Tochtergesellschaften ein führender Anbieter ist, hält Leue für „ambitioniert“. Ob die Digitalisierung Arbeitsplätze kostet, lasse sich noch nicht vorhersagen. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch In der Kfz-Versicherung reden alle gern über Telematik und autonomes Fahren. Bis sich daraus Auswirkungen auf die Schäden ergeben, wird es aber noch lange dauern. Das viel wichtigere Thema sind die stetig steigenden Preise für Ersatzteile, in denen immer mehr Elektronik verbaut ist. Das führt zu höheren Durchschnittsschäden, ohne dass die Schadenhäufigkeit nennenswert zurückgehen würde. An höheren Preisen in der Kfz-Versicherung führt deshalb kein Weg vorbei. … Lesen Sie mehr ›
Der chinesische Versicherungsriese Ping An beteiligt sich an dem Berliner Firmengründer Finleap, der unter anderem den Makler Clark und den Versicherer Element auf den Weg gebracht hat. Gründer und Chef Ramin Niroumand sammelt weitere 41,5 Mio. Euro ein. Damit unternimmt Ping An einen vorsichtigen Schritt nach Europa. Ping An gehört zu den fortschrittlichsten Versicherern in der Technologieentwicklung. Käme es zu einem Markteintritt der Chinesen, könnte das die europäische Versicherungslandschaft erheblich durcheinanderwirbeln. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Hannover Rück war wie die Konkurrenz auch im dritten Quartal von mehr Großschäden betroffen als im ersten Halbjahr. Die entsprechende Belastung der Schadenrückversicherung blieb aber nach Angaben von Finanzvorstand Roland Vogel innerhalb der Erwartungen. In der Personenrückversicherung drückte die Sanierung eines schadenbelasteten Vertragsbestands in den USA den Gewinn und wird sich auch negativ auf das laufende vierte Quartal auswirken. Allerdings ist das schlimmste Szenario vom Tisch. Vogel zog eine positive Gesamtbilanz der ersten neun Monate und bestätigte das Gewinnziel von mindestens 1 Mrd. Euro für 2018. 2019 sollen es noch einmal 100 Mio. Euro mehr sein. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen von Allianz, Axa, Munich Re, Hannover Rück, Generali, Zurich und Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Wer sich als Underwriter mit dem deutschen Rückversicherungsmarkt beschäftigt, für den ist das alljährliche Branchentreffen in Baden-Baden im Oktober Pflicht. Bereits Monate zuvor beginnt die Terminfindung, die sich erfahrungsgemäß noch bis zur letzten Woche ständig ändert. Dann fällt der Startschuss. In zahllosen Treffen verschaffen sich Einkäufer und Underwriter einen Überblick über den Markt und sprechen über die Bedingungen für die Verlängerung der Verträge. Trotz Unkenrufen, dass solche Treffen nicht mehr zeitgemäß sind, bleiben sie unerlässlich. … Lesen Sie mehr ›
Die Rückversicherer im europäischen Versichererverband Insurance Europe haben einen bösen Brief an die Vereinigung der US-Versicherungsaufseher geschrieben. Es geht um die Umsetzung des Rückversicherungsabkommens zwischen der EU und den USA, das unter anderem den Verzicht auf die Hinterlegung von Sicherheiten durch europäische Rückversicherer bei Geschäften in den USA vorsieht. Mit den Vorschlägen der US-Aufseher für die Verankerung des Abkommens im US-Recht zeigen sich Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück & Co nicht zufrieden. Sie bemängeln unter anderem zu große Ermessensspielräume für die Aufseher der einzelnen US-Bundesstaaten. … Lesen Sie mehr ›
Mit dem neuen internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS 17, der Anfang Januar 2021 in Kraft treten soll, können sich viele Erst- und Rückversicherer nicht so recht anfreunden. Bei einer Podiumsdiskussion in Baden-Baden kritisierten SV Sparkassenversicherung und Munich Re, dass die IFRS-Werte oft von denen unter Solvency II abweichen. Sie hoffen auf Änderungen. Ob es wirklich zu der von Versichererverbänden geforderten Verschiebung des Standards um zwei Jahre kommt, ist unklar. Die europäischen Aufsichtsbehörden haben sich dagegen ausgesprochen. … Lesen Sie mehr ›