Firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, werden für Unternehmen immer beliebter, um Risiken zu managen. Laut der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) gab es in den vergangenen zwei Jahren in Europa 60 Captive-Gründungen. Das Prämienvolumen steigt kontinuierlich, wenn auch langsamer als der Gesamtmarkt. … Lesen Sie mehr ›
Die Herausforderungen und Risiken für die Versicherungsbranche lassen auch im neuen Jahr nicht nach. Neben dem unsicheren geopolitischen Umfeld und der schwächelnden Konjunktur spielen Cyberrisiken und Vertrauensschäden eine Rolle, aber auch Veränderungen im Markt und im Wettbewerb sowie neuartige Faktoren wie künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr einer KI-Blase, erläutert Marcel Braun, CEO der Hendricks GmbH. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Hannover Rück hält die Aktionäre bei Laune. … Lesen Sie mehr ›
Die Preise in der Industrieversicherung entwickeln sich zugunsten der versicherungsnehmenden Wirtschaft, beobachten Experten. Allerdings müssen Segmente und Branchen differenziert betrachtet werden. Während die Prämien in der industriellen Sachversicherung stagnieren, steigen die Preise in der Haftpflichtversicherung, insbesondere in den USA. Problematisch bleibt die Kfz-Flottenversicherung, während die D&O-Sparte trotz zunehmender Firmenpleiten starke Preisrückgänge verzeichnet. Besonders viel Bewegung ist in der Cyberversicherung. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Rückversicherer verteidigen den harten Markt. … Lesen Sie mehr ›
Firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, erfreuen sich bei Unternehmen trotz des weicher werdenden Marktes anhaltender Beliebtheit. Auch wenn die meisten Firmen betonen, dass sie sich die Versicherer nicht in erster Linie zugelegt haben, um Gewinn zu erzielen, zeigt eine Analyse von A.M. Best, dass die Gesellschaften hochprofitabel sind. In den vergangenen Jahren haben die von der Ratingagentur bewerteten US-Captives stets bessere Ergebnisse gezeigt als der klassische Industrieversicherungsmarkt. Das hat mehrere Gründe. … Lesen Sie mehr ›
Der Cyberversicherungsmarkt hat sich entspannt. Die Versicherer gewähren wieder höhere Kapazitäten und auch die Preise für den Versicherungsschutz sinken. Dennoch ist nicht alles in Ordnung, glaubt Kathrin Zeman, Cyber & Product Lead bei Munich Re. Um Cyberrisiken langfristig versicherbar zu machen, brauche es klare Definitionen, sagte sie beim Cyber-Insurance-Talk der Technischen Hochschule Köln. Ein Dorn im Auge sind ihr veraltete Kriegsklauseln, die auf Sachversicherungen zugeschnitten sind, und die damit verbundenen Ausschlüsse. … Lesen Sie mehr ›
Bei dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) werden sich die Versicherer im kommenden Jahr verstärkt auf Datenmanagement und Cloud-Lösungen konzentrieren, erwartet die Unternehmensberatung Sollers Consulting in einem aktuellen Bericht. Nur so könnten die Gesellschaften, die mithilfe von KI die Effizienz steigern und den wachsenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden wollen, ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, glaubt Sollers. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Großmakler Marsh will in Deutschland weiter kräftig wachsen und schließt auch Zukäufe nicht aus. Das sagte Deutschlandchef Jens Florian-Jansen im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Das Ziel ist klar: Statt wie bisher die Nummer vier zu sein will der Makler die Nummer eins oder zwei im Markt werden. Florian-Jansen spricht über die Preise in der Industrieversicherung, die in Cyber und D&O sinken, über das Fachpersonal und die Frage, ob Marsh große Mandate verliert. … Lesen Sie mehr ›
Die beiden großen Rückversicherer Munich Re und Swiss Re haben im Ranking der Ratingagentur A.M. Best schon mehrmals den Spitzenplatz getauscht. In der aktuellen Untersuchung rangieren beide auf Platz 1, denn die Analysten haben zwei Ranglisten erstellt: Munich Re führt das Feld der nach IFRS 17 bilanzierenden Rückversicherer an, Swiss Re das der Gesellschaften, die im vergangenen Jahr den neuen Rechnungslegungsstandard noch nicht angewandt haben. Kräftig zugelegt bei den Prämieneinnahmen haben vor allem Bermuda-Rückversicherer. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Hohe Gewinne prägen die Halbjahresberichte von Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und den meisten anderen großen Rückversicherern. Die Ratingagentur A.M. Best ist begeistert und rechnet mit weiter positiven Marktbedingungen. Nur die Erstversicherer wollen nicht mitjubeln. Denn sie müssen die Party bezahlen: Sie leiden unter hohen Rückversicherungskosten bei gleichzeitigen Verlusten im Kerngeschäft. Eine solche Entkopplung der Märkte kann nicht lange gut gehen. … Lesen Sie mehr ›
Nach mehreren Jahren harten Marktes sieht der Großmakler Marsh Anzeichen für eine Entspannung in der Industrieversicherung. Bei der jüngsten Erneuerungsrunde hätten Kunden in einzelnen Sparten teils schon von Prämiensenkungen profitiert, anderswo fielen die Forderungen der Versicherer nach Prämienerhöhungen zumindest weniger drastisch aus als in der Vergangenheit, heißt es im aktuellen Marktbericht des Maklers. Zu der Entwicklung trug unter anderem der Markteintritt neuer Anbieter bei. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Kfz-Versicherer werden wohl erst 2026 wieder profitabel arbeiten. Davon geht Michael Pickel aus, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S Rück. Hohe Schäden und unzureichende Preiserhöhungen hatte die Anbieter 2023 in die Verlustzone gebracht. Um dort wieder herauszukommen, seien weitere Preiserhöhungen nötig, mahnte er. Es war Pickels letzte Bilanz-Pressekonferenz. Ende des Jahres geht er in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Thorsten Steinmann, der von der Swiss Re zur Hannover Rück wechselt. … Lesen Sie mehr ›
Der deutsche D&O-Markt war im internationalen Vergleich lange von Stabilität geprägt, was Prämien und Bedingungen angeht. Die jüngste Marktaufweichung erhöht allerdings die Gefahr eines Jojo-Effekts, warnte Andreas Keller (Bild) vom Makler Krose auf einer Fachveranstaltung des GVNW. Auch wenn der Markt insgesamt weicher werde, sei die Situation der einzelnen Industriezweige weiter höchst unterschiedlich, betonte Ulrich Schaller vom Spezialversicherer Beazley. … Lesen Sie mehr ›
Der Blick der Versicherungsmakler auf die Industrie- und Gewerbeversicherung fällt düster aus. Der harte Markt mit hohen Preisen, engen Bedingungen und knappen Kapazitäten wird so schnell nicht verschwinden, glaubt Thomas Haukje, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM). Als größtes Sorgenkind sieht er die industrielle Sachversicherung. Auch die Reaktionszeiten der Versicherer haben sich aus seiner Sicht in der aktuellen Erneuerungsrunde nicht verbessert. Trotz der schwierigen Lage geht es den Maklern gut. … Lesen Sie mehr ›