Um zu beweisen, dass der Brexit auch Vorteile für Großbritannien gebracht hat, ist der politische Druck groß, EU-Vorschriften anzupassen. Auch die EU-Eigenkapitalregeln Solvency II stehen dabei im Fokus. Die bisherigen Änderungsvorschläge, die die britische Aufsicht PRA derzeit in einer Auswirkungsstudie testet, würden aber keines der Reformziele erreichen, die sich die Regierung gesetzt hat. Das ist das vernichtende Fazit einer Studie des britischen Versichererverbands ABI. Würden die Solvency II-Reformen so umgesetzt, wären Versicherer weniger wettbewerbsfähig und könnten weniger Geld in grüne Investments stecken. Auch Versicherungsnehmer würden leiden. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungswirtschaft will sich gegen den Klimawandel stellen. Das hat sie auf dem Klimagipfel in Glasgow beteuert. Ein neuer Bericht der Ratingagentur A.M. Best kommt zum Schluss, dass die Assekuranz beim nachhaltigen Investieren noch Luft nach oben hat. Wer nicht nachholt, werde verdrängt. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz will die Transformation zu einer CO2-armen Wirtschaft über die Kapitalanlage beschleunigen. „Wir wissen, dass wir als großer institutioneller Anleger Einfluss darauf nehmen können, wie Unternehmen produzieren“, sagte Andreas Lindner, Chefanleger von Allianz Leben und Allianz Private Kranken, der Nachrichtenagentur Reuters. Es gehe weniger um eine Veränderung des eigenen Anlageportfolios, sondern darum, dass sich die Unternehmen verändern, in die der Konzern investiert. Umweltschützern gehen die Klima-Ambitionen der Versicherer allerdings nicht weit genug. … Lesen Sie mehr ›
Immobilieninvestments erfreuen sich bei der Assekuranz wachsender Beliebtheit. Das gilt auch in der Corona-Pandemie. Laut einer aktuellen Studie des Beraters EY ist die Immobilienquote der Gesellschaften momentan so hoch wie noch nie. 63 Prozent der befragten Versicherer wollen sie weiter erhöhen. Allerdings bevorzugen sie andere Gebäude als vor der Covid-19-Krise. Doch der Konkurrenzdruck um diese Objekte der Begierde ist hoch – und die Preise sind es auch. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherer wollen auf der Suche nach Renditen in den kommenden zwölf Monaten höhere Risiken in Kauf nehmen. Das zeigt eine Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs, die über ihre Kapitalanlagegesellschaft Goldman Sachs Asset Management zum zehnten Mal in Folge Finanz- und Investmentvorstände von Versicherern weltweit zu ihrer Kapitalanlagestrategie sowie zu ihren Erwartungen bezüglich Renditen und makroökonomischer Entwicklung befragt hat. Ein weiteres Ergebnis: ESG-Kriterien haben in der Kapitalanlage in den vergangenen stetig an Akzeptanz gewonnen und spielen bei Investments eine immer größere Rolle. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Firmeninkubator Crossbuilders hat sich mit vier Versicherern zusammengetan und den Insurtech-Fonds „Venpace“ aufgelegt. Junge Unternehmen im Versicherungsumfeld, die sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, können darüber bis zu 500.000 Euro und bei Bedarf eine Anschlussfinanzierung erhalten. Mit Blick auf die starke Konkurrenz unter den Investoren im Insurtech-Bereich will Venpace mit einem stark partnerschaftlichen Ansatz punkten. Wie das funktionieren soll, erklären Geschäftsführer Ingo Küpper und Walter Botermann, der auch Aufsichtsratschef der Alte Leipziger-Hallesche Gruppe ist, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor-Analyse Kunstversicherer können sich eigentlich nicht beklagen. Heutzutage fasst die Sparte immer mehr unter dem Begriff „Kunst“ zusammen – seien es Handtaschen, Sneaker oder Porzellan. Das bedeutet auch mehr Einnahmen. Dennoch zeigt ein aktueller Blick auf die Branche, dass das Geschäft mit der Kunst höchst volatil ist. Die Preise sinken, das Risiko steigt, und zwei große Schadenereignisse können die Versicherer bereits arg in Bedrängnis bringen. … Lesen Sie mehr ›
Investoren haben im dritten Quartal 2018 weltweit mehr als doppelt so viel in Insurtechs investiert als im vorherigen Quartal. Nach Angaben einer aktuellen Studie des Beraters und Maklers Willis Towers Watson stieg das Gesamtvolumen auf knapp 1,3 Mrd. Dollar. Dabei fällt auf, dass sich die absolute Zahl der Transaktionen rückläufig entwickelt, die Investitionssummen der einzelnen Finanzierungsrunden aber zunehmen. Auch wenn die Transaktionen im vierten Quartal noch nicht ausgewertet wurden, deutet vieles darauf hin, dass sich 2018 zu dem Jahr mit dem höchsten Investitionsvolumen in Insurtechs seit Beginn der Erhebung im Jahr 2013 entwickelt. … Lesen Sie mehr ›
Die Düsseldorfer Ergo-Gruppe beteiligt sich an dem US-Mobilitätsdienstleister Ridecell, der Firmen beim Aufbau eines eigenen Angebots für Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten unterstützt. Ergo wird die Ridecell-Kunden versichern, will aus der Kooperation aber vor allem für die Digitalisierung lernen. Für Investitionen in schon etablierte Start-ups hat der Versicherer einen neuen 100 Mio. Euro schweren Fonds aufgelegt. Die Ridecell-Beteiligung macht den Auftakt, über die Höhe schweigt sich Ergo aus. … Lesen Sie mehr ›
Die Insurtech-Szene hat in den vergangenen Jahren nicht nur die Versicherungsbranche verändert, sondern auch selbst einige Veränderungen erlebt. Zu Beginn kamen die Start-ups vor allem mit digitalen Versicherungsordnern auf den Markt und versuchten, die Kundenschnittstelle zu besetzen. Heute reicht die Bandbreite bis hin zu digitalen Versicherern. Allerdings verschwinden viele der Insurtechs ebenso schnell vom Markt wie sie gekommen sind. Vorauszusagen, welches Start-up Erfolg haben wird, ist die große Kunst. Versicherer versuchen heute vermehrt, durch Investitionen und Kooperationen Insurtechs an sich zu binden, die sie für vielversprechend halten. Der Versicherungsmonitor hat eine Übersicht mit den aktuell in Deutschland ansässigen oder aktiven […] … Lesen Sie mehr ›
Angesichts der Niedrigzinsen fällt es vor allem Lebensversicherern immer schwerer, eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften, um die Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden zu erfüllen. Die meisten investieren vorrangig in Staatsanleihen, Aktien spielen nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ein Fehler, sagte Anja Mikus von der Investmentgesellschaft Arabesque Asset Management auf dem Kapitalanlagetag der Süddeutschen Zeitung in München. HUK-Coburg-Chef Wolfgang Weiler ermahnte die Branche, aus Renditehunger nicht zu viel in qualitativ minderwertige Anleihen zu investieren. … Lesen Sie mehr ›
Der italienische Versicherer Generali prüft rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Chef Giovanni Perissinotto und den Ex-Finanzchef Raffaele Agrusti. Es soll um Pflichtverletzungen bei Investments in Private Equity-Projekte und Hedge Fonds gehen. … Lesen Sie mehr ›