Archiv ‘Kapazitäten’

Mitsui Sumitomo will Europa-Töchter fusionieren

MSIG Insurance Europe und MS Amlin Insurance sollen künftig unter einem Dach operieren. Der japanische Mutterkonzern Mitsui Sumitomo hat eine Fusion seiner europäischen Töchter beschlossen. Details sind noch nicht bekannt. Mit dem Schritt, der laut Medienmitteilung „auf Augenhöhe“ vollzogen werden soll, will der Industrieversicherer die Geschäftsfelder und seine Marktmacht in Europa ausbauen. Die behördlichen Genehmigungen sollen Mitte 2025 erteilt werden. … Lesen Sie mehr ›

WTW: Industriekapazitäten bleiben knapp

Die Kapazitäten in der Industrieversicherung bleiben 2024 knapp, erwartet der Berater und Makler WTW. Angesichts eines steigenden Absicherungsbedarfs von teils neuen Risiken schauten die Versicherer genauer hin – unter anderem bei der Deckung von Naturkatastrophenrisiken. Für Unternehmen sei es umso wichtiger, dass sie die eigenen Risiken genau kennen. Eine weitere Tendenz: Die Rückversicherer nehmen eine immer prägendere Rolle in der Industrieversicherung ein, wie die Diskussion über einen Ausschluss von PFAS zeige. … Lesen Sie mehr ›

Mehr Wettbewerb um asiatische Risiken

Wer in Asien zum 1. April seine Rückversicherungsverträge erneuert hat, konnte sich über mangelnde Kapazitäten nicht beschweren. Die Makler Aon und Gallagher Re sprechen von einem steigenden Wettbewerb, den sich die Rückversicherer um Kunden in der Region geliefert haben. Angesichts guter Ergebnisse sind die Rückversicherer wieder freigiebiger bei den Kapazitäten und wollen wachsen. Das wirkt sich auch positiv auf die Preise aus und wahrscheinlich auch auf die Erneuerungen zur Jahresmitte in den USA. … Lesen Sie mehr ›

Kritische Medizinprodukte sind schwer versicherbar

Für Hersteller von Medizinprodukten ist bei der Suche nach Versicherungsschutz zurzeit die Haftpflicht der wunde Punkt – zumindest, wenn es um die Deckung von schweren Risiken geht. „Die generelle Zeichnungsbereitschaft ist extremst knapp“, berichtete Michaela Berg vom Makler Aon Deutschland bei einer Veranstaltung des Bundesverbands Medizintechnologie. Als kritisch eingestufte Risiken bereiten den Unternehmen in den meisten Sparten Probleme. In der D&O-Versicherung hat sich die Lage etwas entspannt. … Lesen Sie mehr ›

Generali: Keine großen Sprünge bei Cyber-Kapazitäten

Der Cybermarkt gilt vielen Versicherern als Wachstumssparte. Nach hohen Schäden sind aber viele Anbieter vorsichtig geworden. Statt 50 Mio. Euro Kapazität bieten viele nur noch 15 Mio. Euro an. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern, sagte Tanya Waeber, Cyberexpertin bei Generali Global Corporate & Commercial, bei der Euroforum Haftpflichtkonferenz. Die Versicherer haben es mit neuen Angriffsmustern, mit technologisch aufgerüsteten Hackern und einem hohen Kumul-Risiko zu tun. … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Rückversicherungsmarkt wird bald weicher

Nach einer Delle 2022 hat sich das Rückversicherungskapital im vergangenen Jahr wieder erholt. Der Zufluss an frischem Kapital wird sich wohl auch 2024 weiter fortsetzen. Über die Folgen für den Rückversicherungsmarkt scheiden sich allerdings die Geister. Während die Ratingagentur A.M. Best nicht glaubt, dass die Preise dadurch sinken werden, erwartet Konkurrent Fitch in einer aktuellen Analyse, dass der Markt bereits im kommenden Jahr schon wieder beginnen wird, weicher zu werden. … Lesen Sie mehr ›

Keine guten Antworten auf das größte Risiko

 Kommentar  Die deutschen Unternehmen fürchten sich am meisten vor Cyberschäden, so das Ergebnis des aktuellen Risikobarometers des Gewerbe- und Industrieversicherers Allianz Commercial. Gut, dass die Industrieversicherer mit Cyberpolicen den passenden Schutz parat haben? Nicht ganz: Während das Risiko für die Kunden immer wichtiger wird, hat die Branche ihre Kapazitäten immer weiter heruntergefahren. Finden die Anbieter keine Lösungen für die drängendsten Probleme ihrer Kunden, machen sie sich selbst überflüssig. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer fürchten Nahost-Risiken

Angesichts der wachsenden Unsicherheit durch den Krieg zwischen Israel und der Hamas haben Rückversicherer damit angefangen, Stornierungsklauseln in ihre Policen aufzunehmen. Damit wollen sie sich gegen einen größeren Konflikt im Nahen Osten absichern, berichtet die Financial Times. Das könnte zur Folge haben, dass die Preise für den Versicherungsschutz für in der Region tätige Unternehmen steigen. Die Branche hat laut dem Bericht in Bezug auf Israel Risiken aus politischer Gewalt und Terrorismus in Höhe von rund 10 Mrd. Dollar (9,1 Mrd. Euro) in ihren Büchern. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Keine Preissenkungen durch mehr Kapital

Nach einem Einbruch im Jahr 2022 ist das Rückversicherungskapital im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Zu sinkenden Preisen wird der Kapitalzufluss aber nicht führen, glaubt die Ratingagentur A.M. Best. Nicht alle Rückversicherer wollen ihre verbesserten Ergebnisse dazu nutzen, mehr Kapazitäten anzubieten und diejenigen, die mehr Kapital einsetzen, achten auf die Preise. Zudem ist das Interesse von Private Equity-Investoren gering, neue Rückversicherungs-Start-ups anzuschieben. … Lesen Sie mehr ›

Industrieversicherung: Knappe Kapazität hat Folgen

 Herbert Frommes Kolumne  Bei den Preisen in der Industrieversicherung ist etwas Ruhe eingekehrt. Doch die Kapazitäten bleiben knapp oder werden noch knapper. Der Unmut in der Industrie wächst. Risikomanager suchen händeringend nach Alternativen. Viele denken über Captives nach oder haben bereits Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Meist wird es beim Nachdenken bleiben, denn Captives sind weder einfach noch billig. Die zweite Alternative: Große internationale Anbieter, die mit echten Kapazitäten kommen, sind hoch willkommen. Die traditionellen Anbieter werden Marktanteile verlieren. … Lesen Sie mehr ›

Trowe: Existenzbedrohender Kapazitätsengpass

Die Kapazitäten in der Gewerbe- und Industrieversicherung sind nach wie vor knapp bemessen. Auch Mittelständler haben große Probleme, genug Versicherungsschutz zu finden. Das könne für sie existenzbedrohend sein, warnt MRH Trowe-Vorstand Max Trowe bei einer Diskussionsrunde auf einer Fachveranstaltung der Technischen Hochschule Köln. Inwieweit Risikomanagement und -prävention sowie technische Lösungen dabei helfen können, die Kapazitätsprobleme zu lindern, darüber scheiden sich die Geister. … Lesen Sie mehr ›

Klimaaktivisten und Baden-Baden

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: das Rückversicherertreffen in Baden-Baden, die DKM-Messe in Dortmund, ein Presse-Roundtable „Cyber Security Trends 2023” der Allianz sowie ein Online-Mediengespräch „Reparaturkosten von Elektroautos“ des Branchenverbands GDV … Lesen Sie mehr ›

Keese: „Es geht auch ohne D&O-Buch“

 Exklusiv  Die Preise für Industrie- und Rückversicherungsschutz sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Davon profitiert auch der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor zeigt sich Finanzchef Burkhard Keese allerdings nicht mit allen Sparten zufrieden. Er kritisiert den starken Preisverfall bei D&O-Policen. Lloyd’s will sich daran nicht beteiligen und notfalls auf Geschäft verzichten, kündigt er an. Auch die Preise im europäischen Sachversicherungsmarkt hält Keese nicht für hoch genug. … Lesen Sie mehr ›

Cybermarkt bleibt schwierig

 Kommentar  Die Cyberversicherer können wieder bessere Zahlen vorweisen, ihre Schaden- und Kostenquoten liegen deutlich unter 100 Prozent. Bei den Preisen zeigt sich daher bereits eine gewisse Erholung, die Steigerungsraten fallen nicht mehr so harsch aus wie früher. Bis es auch bei den Kapazitäten zu einer spürbaren Entspannung kommt, dürfte es aber noch dauern. … Lesen Sie mehr ›

Fettes Jahr für Cyberversicherer

Nach einigen Jahren mit hohen Schäden, haben auch die Cyberversicherer in den USA 2022 wieder einen saftigen Gewinn eingefahren. Die Ratingagentur Moody’s schätzt die Schaden- und Kostenquote auf 73 Prozent. Zuvor hatte der Versichererverband GDV schon von einer Quote von 80 Prozent für die deutschen Versicherer gesprochen. Entspannung sieht die Ratingagentur auch bei Kapazitäten und Preisen. Allerdings könnte sich die Situation wieder schnell drehen. … Lesen Sie mehr ›