Weltweit entstehen neue Rechenzentren, um die steigende Nachfrage nach Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) zu decken. Von dem Wachstum will auch die Versicherungsbranche profitieren. Der Assekuradeur ATA hat jetzt eine neue modulare Deckung mit einer Kapazität von anfänglich 750 Mio. Dollar (639 Mio. Euro) gestartet, die umfassenden Schutz von der Planung bis zum Betrieb von Rechenzentren und KI-Infrastruktur verspricht. Und: Der Großmakler Aon stockt sein bestehendes Versicherungsprogramm für den gesamten Lebenszyklus von Rechenzentren um 1 Mrd. Dollar auf.
Archiv ‘KI’
Vom Risiko zur Krise zur Blase? – Trends in der Versicherungsbranche 2026
Die Herausforderungen und Risiken für die Versicherungsbranche lassen auch im neuen Jahr nicht nach. Neben dem unsicheren geopolitischen Umfeld und der schwächelnden Konjunktur spielen Cyberrisiken und Vertrauensschäden eine Rolle, aber auch Veränderungen im Markt und im Wettbewerb sowie neuartige Faktoren wie künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr einer KI-Blase, erläutert Marcel Braun, CEO der Hendricks GmbH.
Die KI sitzt schon am Beratungstisch – gebracht hat sie der Kunde
In vielen Strategiepapieren der Versicherer ist künstliche Intelligenz (KI) vor allem ein internes Thema: Agents für Mitarbeitende, bessere Tarifierung, schnellere Schadenbearbeitung, Chatbots im Service und Vertrieb. Das ist wichtig – aber es greift zu kurz, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des Start-ups Muffintech. Denn die eigentliche Disruption kommt gerade nicht aus den Konzernzentralen. Sie kommt aus dem Alltag der Kundinnen und Kunden.
Revolution am Korvantunturi*
Wie eine digitale Revolution im Norden Skandinaviens die deutsche Versicherungswirtschaft vor schmerzhafter Transformation bewahren konnte, schildert Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und Geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.
AIG nutzt Palantir-Software für neues Lloyd’s-Syndikat
Der US-Industrieversicherer AIG gründet mit Amwins und Blackstone als Kapitalgebern das Lloyd’s-Syndikat 2479. Für die Portfoliosteuerung und zur Risikoanalyse setzt AIG die Software des Tech-Unternehmens Palantir ein.
BaFin gibt Orientierungshilfe bei KI-Risiken
Die Finanzaufsicht BaFin hat eine Orientierungshilfe für Risiken beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) veröffentlicht. Darin geht es um den Einsatz der KI bei sensibler Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). In diesem Bereich gibt es durch den Digital Operational Resilience Act (DORA) besondere Anforderungen an Finanzunternehmen.
Agentic Fox setzt auf digitale Mitarbeiter statt Kernsystem-Modernisierung
Digitale Mitarbeiter statt jahrelanger IT-Großprojekte: Mit Agentic Fox gründen der frühere HDI-Manager Sven Lixenfeld und sein Mitstreiter Christian Berngen ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, das Versicherern einen alternativen Weg zur Automatisierung verspricht. Ihr Ansatz stellt gängige Annahmen infrage, etwa, dass Effizienz nur über neue Kernsysteme erreichbar ist. Wie das konkret funktioniert, erklären sie im Interview mit dem Versicherungsmonitor.
„Last Christmas“ in der Versicherungsbranche: gleiche Hits, neuer Beat, andere Tonalität
Wer kennt ihn nicht, diesen alljährlichen „Wham-Moment“. Es ist wieder so weit, der Klassiker „Last Christmas“ erstürmt sämtliche Radiostationen. Und in der Versicherungsbranche? Dieselben „Hits“: Regulatorik, komplexe IT-Landschaften, Fachkräftemangel. Die Branche kennt sie in- und auswendig, trotzdem bleiben sie aktuell und fordern Aufmerksamkeit, schreibt Hans-Peter Holl, Vorstand der Convista AG im Bereich Versicherungen.
IT-Anzug: Lieber von der Stange
Viele Versicherer stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse zu automatisieren. Altes mit Neuem zu verbinden ist dabei keine einfache Aufgabe. Denn sowohl technologisch als auch menschlich ist die Zusammenführung eine Herausforderung. Wie es dennoch gelingen kann, war Thema einer Fachveranstaltung des Versichererverbands GDV. Dass die Prozessoptimierung die Versicherer auch in Zukunft immer wieder beschäftigen wird, zeigt dabei ein Blick in die Vergangenheit.
VKB über KI: „Wir haben aufgehört zu spielen“
Künstliche Intelligenz (KI) ist für die Versicherer kein Spielzeug mehr, das sie in Pilotphasen testen und über die sie in langen Besprechungen diskutieren. Vielmehr geht es um konkrete Anwendungsbereiche – und gesteigerte Effizienz. Bei einer Fachveranstaltung sprachen Isabel Martorell Naßl von der Versicherungskammer Bayern (VKB) und Jan Malmendier von Allianz Deutschland darüber, wo sich die Branche angesichts der rasanten technologischen Entwicklung verortet.
Neue Strategien und Captives
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neue Strategie von Munich Re, Captive Day von KPMG, Pressegespräch zu Infrastruktur-Investitionen der Allianz und IT-Jahreskongress des GDV
Tenhagen: KI-Schulung dringend nötig
Versicherer sollten Mitarbeitende im Umgang mit künstlicher Intelligenz schulen, empfahl Hermann-Josef Tenhagen vom Verbraucherportal Finanztip bei der Verleihung der „Digitalen Leuchttürme 2025“ der Süddeutschen Zeitung in Köln. KI bietet seiner Meinung nach das Potenzial, die größten Ärgernisse für Kundinnen und Kunden zu beseitigen: lange Bearbeitungszeiten, schlechter Service und Probleme bei der Schadenregulierung. Über die Auszeichnungen freuen konnten sich Domcura, Hiscox, Schunck und die Hanseatische Versicherungsbörse.
Preise in der D&O-Versicherung stabilisieren sich
Im deutschen D&O-Markt deutet sich eine langsame Preiswende an. Bei der aktuellen Erneuerung sind die Prämien in der Managerhaftpflichtversicherung nicht mehr so stark gesunken, wie in den Vorjahren, sagte Allianz-Commercial-Manager Alfred Mora dem Versicherungsmonitor anlässlich der Veröffentlichung eines neuen D&O-Reports des Versicherers. Die D&O-Versicherer stehen vor einer Reihe von Großschäden, dazu kommen neue Haftungsrisiken, etwa durch künstliche Intelligenz.
Wie der erfolgreiche KI-Einsatz bei Versicherern gelingt
Künstliche Intelligenz (KI) ist globale Realität – in der Versicherungswirtschaft aber noch nicht flächendeckend angekommen. Warum moderne KI-Agenten längst bereit sind – und weshalb Versicherer jetzt handeln müssen, um den Produktivitätsabstand nicht dramatisch anwachsen zu lassen, erklärt Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.













