Archiv ‘KI’

Schildknecht: Zurich Deutschland steht vor KI-Durchbruch

Die Zurich Deutschland kommt bei der künstlichen Intelligenz (KI) laut Vorstandschef Carsten Schildknecht im zweiten Quartal einen entscheidenden Schritt weiter: In der Schadenbearbeitung, in der KI bislang in isolierten Anwendungsfällen arbeitet, sollen KI-Agenten ganze Prozesse „end to end“ abwickeln, kündigte er beim SZ-Versicherungstag an. Versicherer, die KI als neues Betriebssystem begreifen, können sich schon in wenigen Jahren bei Prämienwachstum, Effizienz und Kundenzufriedenheit vom Markt absetzen, ist er sich sicher.

Warum die Software-Krise die Versicherer beunruhigen sollte

Herbert Frommes Kolumne

Viele Versicherer stecken mitten in milliardenschweren IT-Modernisierungen. Sie setzen auf etablierte Softwareanbieter, die Kernsysteme, Schadenbearbeitung, Bestandsführung und Datenanalyse liefern. Ausgerechnet diese Anbieter geraten derzeit an den Börsen unter Druck. Die Kurse wichtiger Softwarefirmen sind deutlich gefallen, nicht nur die von Versicherungsspezialisten. Investoren bezweifeln zunehmend, ob ihre Geschäftsmodelle im Zeitalter der künstlichen Intelligenz dauerhaft sind, schreibt Herbert Fromme.

Warum 2026 der KI‑Durchbruch gelingt

Meinung am Mittwoch

2026 ist mehr als der nächste Hype-Zyklus und als ein weiteres KI-Jahr mit ein paar zusätzlichen Chatbots. Es wird das Jahr, in dem KI in der Versicherungsbranche von der netten Marketing-Folie oder dem kleinen Piloten zur festen Infrastruktur wird, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech.

Wenn Zuhören zum Wettbewerbsvorteil wird

Digitaler Dienstag

Zu oft bedeutete Digitalisierung bislang im Kundenservice Standardisierung – und damit eher schlechtere statt besserer Servicequalität. Doch die Zukunft des Kundenservice liegt nicht darin, schneller zu sprechen, sondern besser zuzuhören. Voice AI, eine künstliche Intelligenz, die Menschen versteht und mit ihnen kommuniziert, kann genau das ermöglichen, wenn wir sie als Werkzeug für Verständlichkeit, Nähe und Relevanz begreifen, schreibt Sylvia Eichelberg, Chief Operating Officer der Barmenia Gothaer.

Jetzt gibt’s was auf die Ohren

Nachschlag – der aktuelle Kommentar

Nach dem großen Erfolg von „Wie riecht Versicherung?“ jetzt ein weiterer Teil der Serie „Versicherung mit allen Sinnen erleben“: „Wie klingt Versicherung?“ In der Hauptrolle: Barmenia Gothaer und ihre neue „Sound Brand". Aufbruch, Leidenschaft, Stärke, Menschlichkeit, Wärme, Haltung und Verlässlichkeit – all das komprimiert in vier Sekunden.

Ist das Insurtech-Glas halbvoll oder halbleer?

Die Investitionen in Insurtechs gehen zurück. Das stellt der Wagniskapitalgeber Astorya in einem aktuellen Bericht fest – und schließt daran die Frage an, ob das ein eher schlechtes oder nicht doch sogar eher gutes Zeichen ist. Der abflachende Trend zeigt nämlich auch, dass der Markt gereift ist. Und doch gibt es immer neue Möglichkeiten für Neugründungen in der Versicherungswirtschaft.

Marsh-Managerin Radoncic: „Der Makler wird noch stärker Risikoberater sein“

Exklusiv

Mirela Radoncic ist seit 16 Jahren in der Versicherungsbranche – eher zufällig, aber mit klarem Ziel: Verantwortung zu übernehmen und gestalten zu können. Heute ist sie Geschäftsführerin von Marsh Risk Deutschland und Leiterin des Konzernkundengeschäfts. Im Interview spricht sie über Karrierewege, Frauenförderung, das Netzwerk „Women at Marsh“, den Einfluss von Konzernstrukturen, die Maklerkonsolidierung und die wachsende Bedeutung von Risikoberatung. Außerdem erklärt sie, wie künstliche Intelligenz den Markt verändert.

ATA und Aon: Mehr Deckung für den KI-Boom

Weltweit entstehen neue Rechenzentren, um die steigende Nachfrage nach Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) zu decken. Von dem Wachstum will auch die Versicherungsbranche profitieren. Der Assekuradeur ATA hat jetzt eine neue modulare Deckung mit einer Kapazität von anfänglich 750 Mio. Dollar (639 Mio. Euro) gestartet, die umfassenden Schutz von der Planung bis zum Betrieb von Rechenzentren und KI-Infrastruktur verspricht. Und: Der Großmakler Aon stockt sein bestehendes Versicherungsprogramm für den gesamten Lebenszyklus von Rechenzentren um 1 Mrd. Dollar auf.

Vom Risiko zur Krise zur Blase? – Trends in der Versicherungsbranche 2026

The Long View – Der Hintergrund

Die Herausforderungen und Risiken für die Versicherungsbranche lassen auch im neuen Jahr nicht nach. Neben dem unsicheren geopolitischen Umfeld und der schwächelnden Konjunktur spielen Cyberrisiken und Vertrauensschäden eine Rolle, aber auch Veränderungen im Markt und im Wettbewerb sowie neuartige Faktoren wie künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr einer KI-Blase, erläutert Marcel Braun, CEO der Hendricks GmbH.

Die KI sitzt schon am Beratungstisch – gebracht hat sie der Kunde

Meinung am Mittwoch

In vielen Strategiepapieren der Versicherer ist künstliche Intelligenz (KI) vor allem ein internes Thema: Agents für Mitarbeitende, bessere Tarifierung, schnellere Schadenbearbeitung, Chatbots im Service und Vertrieb. Das ist wichtig – aber es greift zu kurz, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des Start-ups Muffintech. Denn die eigentliche Disruption kommt gerade nicht aus den Konzernzentralen. Sie kommt aus dem Alltag der Kundinnen und Kunden.

Revolution am Korvantunturi*

Digitaler Dienstag

Wie eine digitale Revolution im Norden Skandinaviens die deutsche Versicherungswirtschaft vor schmerzhafter Transformation bewahren konnte, schildert Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und Geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.

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