Immer mehr Vermittlerinnen und Vermittler nutzen Anwendungen rund um die künstliche Intelligenz (KI). Eine flächendeckende Nutzung lässt jedoch noch auf sich warten, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Einer der Gründe: mangelnde Unterstützung durch die Versicherer.
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Ergo trotzt der neuen Konkurrenz in der Altersvorsorge
Was kümmern einen Neobanken und Broker, wenn man einen eigenen Vertrieb hat? Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes gibt sich betont gelassen, wenn es um den drohenden Verlust des Riester-Bestandes geht. Außerdem berichtet er, wie groß der Andrang auf die neue Reskilling-Academy ist.
Zwischen Zürich und Köln: Warum Vera Gottwald jede Woche pendelt
Vera Gottwald verantwortet seit Mitte 2025 bei der Axa Deutschland das Industriekundengeschäft. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, warum künstliche Intelligenz Underwriter nicht ersetzen wird, weshalb die Branche vor einem verschärften Wettbewerb um Talente steht und welche Rolle Netzwerke für Frauenkarrieren spielen.
Der Mensch, der nur noch klickt
Der „Human in the Loop“ soll KI-Entscheidungen kontrollieren, doch die Gefahr ist hoch, dass er am Ende nur noch abnickt, was die Maschine empfiehlt, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech. Warum ausgerechnet die menschliche Aufsicht zu einem der größten Risiken beim KI-Einsatz werden könnte.
Verhalten geht der Haltung voraus: Wie Vertrauen in KI wirklich entsteht
Vertrauen in künstliche Intelligenz (KI) entsteht nicht durch Überzeugung von Anfang an, sondern durch stetige Erfahrungen und kleine Erfolge. Wer KI zunächst dort einsetzt, wo der Nutzen spürbar und mögliche Fehler leicht korrigierbar sind, schafft die Grundlage für nachhaltiges Vertrauen, schreibt Sylvia Eichelberg, Chief Operating Officer der Barmenia Gothaer.
Die KI-Nutzung wächst, genauso wie die Skepsis
Das klassische Internet stirbt. Dafür sorgt die künstliche Intelligenz (KI), schreibt Herbert Fromme. Neue Zahlen aus den USA zeigen, dass inzwischen vier von zehn Amerikanern die KI zur Informationssuche nutzen. Gleichzeitig glauben immer mehr von ihnen, dass die KI schlecht für die Gesellschaft ist.
Mit KI-Agenten das Schadenmanagement ohne neue IT modernisieren
Welche Erfolge künstliche Intelligenz (KI) auch ohne eine grundlegend neugestaltete IT-Landschaft ermöglicht, zeigt das Praxisbeispiel eines Privatkundenversicherers: Mit dem gezielten Einsatz von KI-Agenten hat das Unternehmen innerhalb von nur sechs Monaten sein Schadenmanagement erheblich modernisiert, schreibt Gijsbert Cox vom Software-Unternehmen Appian.
Ergo: Mit KI zu höherer Kundenzufriedenheit
Die Geschwindigkeit des Versicherers, vor allem im Leistungsfall, ist entscheidend für die Zufriedenheit von Kunden. Ein höheres Tempo und effizientere Prozesse will die Ergo verstärkt durch den Einsatz neuer Technologien wie die künstliche Intelligenz erreichen. Wie das läuft, demonstrierte der Versicherer in Düsseldorf.
KI-Reifegrad der Versicherer noch niedrig
Nicht Effizienzgewinne machen den langfristigen Erfolg des KI-Einsatzes aus, sondern Verbesserungen bei der Auswahl der Risiken, der Kalkulation der Preise und der Schadenbearbeitung. Darauf weist der globale „AI-Index Insurance“ des Unternehmens Evident hin. Ein deutscher Versicherer ist dort der Branchenprimus.
Erichsen: KI verändert die Versicherbarkeit von Cyberrisiken nicht
Die künstliche Intelligenz entwickelt sich zwar in hohem Tempo weiter, auf die Versicherbarkeit von Cyberrisiken und die Wirkung von Präventionsmaßnahmen hat das allerdings keinen gravierenden Einfluss, glaubt Cyberversicherungs-Urgestein Sven Erichsen. Auf dem BDVM-Symposium forderte er mehr Regularien für die IT-Sicherheit.
KI-Start-up Waniwani sammelt erstmals Geld von Investoren ein
Das junge KI-Unternehmen Waniwani hat seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 8 Mio. Dollar (6,9 Mio. Euro) eingesammelt. Die erste Anwendung in Form eines KI-Agenten für einen deutschen Versicherer stehe kurz vor dem Start, erklärt Gründer und CEO Robin Diligent.
KI verändert Software – und verlangt von Investoren mehr Agilität
Der Boom der künstlichen Intelligenz (KI) und der KI-Agenten hat eine Marktkorrektur im Softwaresektor ausgelöst. Für institutionelle Investoren wird die systematische Analyse von KI-Risiken und -Chancen und damit die Wahl des Asset-Managers immer wichtiger, schreibt Daniel Boege von Golding Capital Partners.
Nachgefragt bei Tilo Dresig
IT-Probleme treiben deutsche Lebensversicherer in den externen Run-off. Jetzt kommt die Riester-Reform hinzu, sagt Viridium-Chef Tilo Dresig im Video-Interview.
Assekurata: Entwarnung für Schadenversicherer kommt zu früh
Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben 2025 von höheren Beiträgen und einem vergleichsweise milden Naturgefahrenjahr profitiert. Assekurata sieht die Branche dadurch zwar stabiler als noch vor einem Jahr. Für eine nachhaltige Entspannung sei es jedoch zu früh, so die Ratingagentur.
Eurich: KI wird Fachkräftemangel nicht allein lösen
Der demografische Wandel verschärft aus Sicht von Andreas Eurich, Co-CEO der Barmenia Gothaer, den Wettbewerb um Arbeitskräfte. Beim Institutstag für Versicherungswissenschaft des Vereins der Förderer des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln sprach er über die Folgen für Arbeitgeber und die Rolle von künstlicher Intelligenz (KI).















